Die Zahnräder greifen allmählich ineinander – ASKÖ Oedt holt gegen den ASK St. Valentin nächsten Sieg

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Nach einem etwas holprigen Saisonstart in der Oberösterreich-Liga hatte die ASKÖ Oedt zuletzt Fahrt aufgenommen. Heute musste man die Reise zum ASK Case IH Steyr St. Valentin antreten, dessen Formkurve ähnlich verlief, wenngleich die Niederösterreicher in den ersten vier Runden nicht derartig gepunktet hatten. Nach 90 intensiven Minuten fuhr der Gast aus Traun einen Favoritensieg ein. Es war der zweite volle Erfolg in Serie, seit nunmehr vier Matches ist man ungeschlagen.

 

Nenad Vidackovic schlägt schon wieder zu

Vor 200 Zuschauern schloss die ASKÖ Oedt zunächst scheinbar nahtlos an den starken Auftritt vom vergangenen Samstag gegen die Union Mondsee an. Man zeigte gefälligen Fußball und setzte mit Tempoverschärfungen den Defensivverbund des Kontrahenten immer wieder gehörig unter Druck. Nachdem Stürmer Manuel Schmidl eine erste Topchance ungenutzt verstreichen hatte lassen, machte es Offensivkollege Nenad Vidackovic in der 20. Minute dann besser, weil genauer. Der extrem formstarke Angreifer, der gegen Mondsee gleich drei Mal erfolgreich gewesen war, schoss aus in etwa 16 Metern flach zur Führung ein. In der Folge ließ der Gast aber etwas nach, konnte nicht mehr das Tempo der ersten Phase der Begegnung gehen. Umgehend fand der ASK St. Valentin, der nun sichtlich mehr Vertrauen in die eigenen Stärken gefunden hatte, tolle Gelegenheiten vor. Den Niederösterreichern mangelte es heute aber an der letzten Präzision im Abschluss – ein Umstand, der ihnen zweifelsfrei zum Verhängnis wurde. Der prominente Sommerneuzugang Thomas Fröschl brachte in gleich mehreren Situationen den Ball nicht im Gehäuse des Kontrahenten unter. Nicht unerwähnt bleiben darf, dass Oedt-Keeper Kai Christian Lang einen super Tag erwischte und die Offensivakteure des Gegners immer wieder zur Verzweiflung brachte. Einen dieser verlor der ASK St. Valentin in der 43. Minute: Kapitän Daniel Guselbauer musste verletzungsbedingt runter, nachdem er schon im Training über muskuläre Probleme geklagt hatte.

 

Abwehrbock begünstigt Siegtreffer

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene, offene Partie. Während die Kablar-Elf mit zunehmender Dauer der Begegnung den Fokus aufs Konterspiel legte, versuchte der Gastgeber vermehrt über die Flügel Druck zu erzeugen. Richtig zwingend wurde man dabei aber nicht. In der 74. Minute musste man dann den – wenn man so will – dritten herben Rückschlag an diesem Nachmittag hinnehmen: Oedts Dino Kovacevic besorgte den 0:2-Endstand und profitierte dabei von einem schweren Fehler im Defensivverbund des Kontrahenten. Ein falsches Kommando, Missverständnisse und ein relativ frei zum Abschluss kommender Gegenspieler besiegelten die bereits dritte Saisonpleite des ASK St. Valentin.

 

Stimmen zum Spiel:

Harald Guselbauer (sportlicher Leiter ASK St. Valentin):

„Oedt war der erwartet schwere Gegner. Wir haben uns für einen couragierten Auftritt nicht belohnt. Heute sind wir an der Chancenauswertung gescheitert. Insgesamt war das ein verdienter Sieg für Oedt.“

 

Davorin Kablar (Trainer ASKÖ Oedt):

“Das waren heute viele Zweikämpfe und wenig Fußball. Wir hatten in der ersten Hälfte etwas Glück, dass wir kein Gegentor bekommen haben. St. Valentin hatte da gute Chancen. Insgesamt haben wir verdient gewonnen.“

Der Beste: Matej Vulic (ZDMF)

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