DSG Union Perg schrammt hauchdünn am ersten Saisonsieg vorbei – Remis gegen die Union St. Florian

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Als einziges Team der Oberösterreich-Liga hatte es die DSG Union HABAU Perg nicht geschafft, aus den ersten vier Runden irgendetwas Zählbares mitzunehmen. Sukzessive hatte sich der Druck auf die Mühlviertler erhöht. Eine neue Chance, endlich für positive Schlagzeilen zu sorgen, bot sich heute im Auswärtsmacht gegen die Union T.T.I. St. Florian. Diese nutzte man nur bedingt. Man war dem Sieg ganz nah, musste schlussendlich aber die Punkte mit dem Kontrahenten teilen – ein Remis, das keinem wirklich weiterhilft.

 

Hausherren finden perfekte Antwort auf Rückschlag

Vor 170 Zuschauern hatte das Tabellenschlusslicht aus Perg in der ersten Hälfte spielerische Vorteile. Was die Union St. Florian heute über weite Strecken der Partie bot, war erschreckend schwach. Man hatte wenig Zugriff, zeichnete sich nur in den seltensten Fällen durch eine intensive Zweikampfführung aus und wurde im Angriffsdrittel zunächst nicht wirklich zwingend. Ein müder Auftritt – der unter anderem auf das intensive Programm, mit dem die Sängerknaben aktuell konfrontiert sind, zurückzuführen ist. Dieses Kellerduell mit der DSG Union Perg ist das dritte Pflichtspiel innerhalb von acht Tagen. In der 22. Minute stellte der Gast verdientermaßen auf 0:1. Nachdem Sommerneuzugang Cem Aygün im Strafraum des Kontrahenten mit unerlaubten Mitteln gestoppt worden war, übernahm Pergs Kapitän Markus Derntl Verantwortung und traf vom Kreidepunkt. Elf Minuten später schlug aber die Union St. Florian zurück. Nach Zuspiel von Raffael Baumann war der umtriebige Samuel Grillmayr zur Stelle und besorgte den zwischenzeitlichen Ausgleich. Der Youngster profitierte dabei auch von taktischen Schwächen, welche Pergs Defensivverbund in dieser Situation offenbarte.

 

Gruber-Truppe kommt noch einmal zurück

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Letzte des Zwischenklassements die Schlagzahl noch einmal deutlich. Gegen einen zusehends an seine physischen Grenzen stoßenden Gegner fand man umgehend tolle Einschussmöglichkeiten vor. Cem Aygün und Stephan Drechsel verpassten zunächst aber die abermalige Führung. In der 59. Minute holte Aygün das dann nach: Er brachte einen Konter zu einem perfekten Ende und schoss zum 1:2 ein. Der Matchplan, der dieses schnelle Umschalten nach Ballgewinn unter anderem beinhaltete, schien voll aufzugehen. Man machte dabei aber die Rechnung ohne die Union St. Florian und deren beneidenswerte Qualität bei hohen Hereingaben. Eine dieser verwertete Stürmer Gernot Falkner, am langen Pfosten positioniert, zum 2:2-Endstand (84. Minute).

 

Stimmen zum Spiel:

Wolfgang Gruber (Trainer Union St. Florian):

“Das war ein Kellerduell auf einem niedrigen Niveau. Uns hat absolut die Frische gefehlt nach den drei Partien innerhalb einer Woche. Es ist bitter: In den Matches, in denen wir gute Leistungen gezeigt haben, war der Gegner eiskalt. Den heutigen Kontrahenten können wir an einem normalen Tag besiegen. Schlussendlich müssen wir aber über den Punkt glücklich sein.“

Der Beste: Samuel Grillmayr (LMF)

 

Markus Allerstorfer (Trainer DSG Union Perg):

„Es ist wichtig, dass wir angeschrieben haben. Schade ist es trotzdem, weil wir uns einen Sieg verdient gehabt hätten. Es war mehr möglich. In unserer Situation sind wir aber mit dem einen Punkt absolut zufrieden.“

Der Beste: Stephan Drechsel (ZMF)

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