Achtungserfolg – DSG Union Perg nach Remis gegen die Union Edelweiss nicht mehr Tabellenletzter

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Nach einer überaus mageren Punktausbeute in den ersten Meisterschaftswochen war die DSG Union HABAU Perg abermals als Schlusslicht in diesen Spieltag der Oberösterreich-Liga gegangen. Im heutigen Heimmatch gegen die Union Edelweiss wollte man den Aufwärtstrend, der in der jüngeren Vergangenheit durchaus erkennbar gewesen war, fortsetzen. Dies gelang. Man knöpfte den Linzern einen Zähler ab und zog dadurch im Zwischenklassement am SV Grieskirchen vorbei.

 

DSG Union Perg mit perfekter Antwort auf frühen Dämpfer

Vor 150 Zuschauern blieb die Union Edelweiss heute vieles schuldig. Es war ein insgesamt müder Auftritt der Kondert-Truppe – wenig zu sehen von dem mitreißenden Tempo, das die Mannschaft in der ersten Saisonphase ausgezeichnet und einige Gegner gleichsam zur Verzweiflung gebracht hatte. Ein konträres Bild bei der DSG Union Perg, die sich tapfer gegen die spielerische Überlegenheit des Kontrahenten stemmte und sich in der Rolle des teils krassen Underdogs immer wohler zu fühlen scheint. Trotzdem ging der Gast in der 18. Minute in Führung: Nach einem Fehler der Perger gelangte die Union Edelweiss in Ballbesitz. Dexter Goryl bediente dann Florian Sprinzing und dieser besorgte das 0:1. Die Hausherren müssen sich in dieser Aktion zweifelsfrei den Vorwurf gefallen lassen, zu spät die Tiefe gesichert zu haben. Weil es die Linzer in der Folge aber verabsäumten nachzulegen und die Mühlviertler zusehends Vertrauen in die eigenen Stärken gewannen, kehrten diese noch vor der Pause ins Match zurück. Nach einer Balleroberung in der eigenen Hälfte spielte man schnell vertikal und verband dabei Zielstrebigkeit mit hoher technischer Qualität. Einen sehenswerten Angriff schloss dann Attila Varga zum 1:1 ab (39. Minute).

 

Gastgeber schrammen am ersten Saisonsieg vorbei

Nur sechs Minuten nach dem Seitenwechsel drehte die DSG Union Perg, die heute über weite Strecken den Fokus aufs Konterspiel legte, das Match komplett. Nach gutem Umschalten überwand Stürmer Cem Aygün Edelweiss-Keeper Lukas Kitzmüller per Lupfer und stellte auf 2:1. Gut zehn Minuten später verpasste der eingewechselte Mehmet Zenelaj die Vorentscheidung. Er verfehlte aus aussichtsreicher Position das anvisierte Ziel nur knapp. Dann kam es noch dicker für die Perger: Nach einer hohen Hereingabe von Dexter Goryl hatte man keine Mannorientierung in der Box – nicht zum ersten Mal in dieser Saison – und Edelweiss-Stürmer Manuel Pichler konnte dann ohne große Mühe den Ball zum 2:2 im Tor unterbringen (69. Minute). In einer tempoarmen Schlussphase schaffte es dann keine der beiden Offensivfraktionen mehr, richtig zwingend zu werden. Somit blieb es beim 2:2 – aus Sicht der Union Edelweiss, die mit einem vollen Erfolg an die Tabellenspitze hätte springen können, viel zu wenig.

 

Stimmen zum Spiel:

Markus Allerstorfer (Trainer DSG Union Perg):

„Wir sind froh, dass wir gegen so einen Gegner angeschrieben haben. Es wäre aber mehr möglich gewesen. Trotzdem bin ich stolz auf die Mannschaft, die mit hoher Intensität und Leidenschaft spielt. Jeder schreibt uns ab. Mein Ziel ist, dass die Gegner merken, dass es gegen Perg nicht so einfach ist. Dass die Qualität für diese Liga nicht ganz reicht, habe ich vorher gewusst.“

Der Beste: Cem Aygün (ST)

 

Harald Kondert (Trainer Union Edelweiss):

„Das hatte leider etwas von einem lauen Sommerkick. Unsere personelle Situation ist so, dass uns einige Führungsspieler abgehen. Das merkt man. Für die anderen heißt das aber, dass sie mehr Verantwortung übernehmen müssen.“

Die Besten: Rudolf Naderer (LV), Thomas Winkler (IV)


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