DSG Union Perg weiterhin sieglos - Heimniederlage gegen ASKÖ Oedt

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Nach dem überraschenden Punktgewinn gegen den Spitzenreiter aus St. Martin/M. empfing die DSG Union HABAU Perg in der 11. Runde der Oberösterreich-Liga mit der ASKÖ Oedt gleich die nächste Herkulesaufgabe. Die Rollen schienen bereits vor dem Anpfiff klar verteilt: Während die bis dato noch sieglosen Hausherren in dieser Saison noch nicht gänzlich anschreiben konnten und damzufolge weiterhin am Tabellenende verweilen, reiste die Kablar-Elf mit einer gewissen Portion an Selbstvertrauen ins Mühlviertel, fuhr man doch zuletzt nach vier Partien ohne vollen Erfolg wieder einen „Dreier“ ein. Auch in diesem Kräftemessen machte der Titelträger der vergangenen Jahre kurzen Prozess und feierte einen souveränen 4:1-Auswärtssieg.

 

Früher Rückschlag, perfekte Antwort der ASKÖ Oedt

Allerdings begann die Begegnung mit einem herben Rückschlag für die favorisierten Gäste, als bereits nach wenigen Augenblicken der Ball im eigenen Netz zappelte: Kristijan Makovec verlängerte einen Corner der Allerstorfer-Truppe unglücklich zum unerwartet frühen 1:0. Lief nun alles für die Union Perg? Ganz im Gegenteil: Die Gäste schlugen bereits in der siebten Minute durch Manuel Schmidl zurück und hatten somit die perfekte Antwort auf den unglücklichen Rückstand parat. Nach einem Ballgewinn wurde der Oedt-Torjäger ideal auf der linken Seite bedient, kam alleine vor dem Torhüter zum Abschluss und schob das runde Leder mit all seiner Erfahrung abgeklärt zum 1:1 ein. Damit war die Elf von Übungsleiter Davorin Kablar wieder zurück in der Partie und nahm in weiterer Folge auch das Heft in die Hand. Die Heimischen hingegen sahen sich fortan mit einem sehr kompakt stehenden Kontrahenten konfrontiert und strahlten kaum - bis auf vereinzelte Standardsituationen – zwingende Torgefahr aus. Selbst offenbarten die Allerstorfer-Schützlinge immer wieder enorme Abstimmungsprobleme in der Defensive, die der Favorit in Minute 30 eiskalt ausnutzte: Die außergewöhnlich stark besetzte Offensivreihe der Gäste bekam im Halbfeld zu viel Raum, Kristijan Makovec – eben noch Unglücksrabe - wurde mustergültig in den Lauf geschickt und behielt vor dem Heimkeeper die Nerven – 2:1. Auch im Nachhinein gab die Kablar-Truppe klar den Ton an, verpasste es vor der Pause jedoch noch einen Treffer nachzulegen und somit für klare Verhältnisse zu sorgen.

Gäste sorgen für klare Verhältnisse

Doch auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielgeschehen, die Gastmannschaft strahlte mit Fortdauer der Partie immer mehr Dominanz und Kontrolle aus. Man gewährte den Hausherren kaum Entlastung und schnürte diese demzufolge bedingungslos in deren Hälfte ein. Der nächste Treffer war wohl nur eine Frage der Zeit und folgte auch umgehend in Minute 66: Harrison Kennedy brachte einen Freistoß ideal zur Strafraummitte, wo Nenad Vidackovic per wuchtigem Kopfball das 3:1 besorgte. Damit gaben sich die nun groß aufspielenden Gäste keineswegs zufrieden, man wollte bedingungslos noch ein weiteres Tor erzielen. Dies gelang zwar spät, aber doch: Bereits in der Nachspielzeit kombinierte sich die Kablar-Elf auf erfrischende Art und Weise durch den heimischen Defensivverbund, Michael Leonhartsberger vollendete diesen sehenswerten Spielzug mit einem satten Schuss zum verdienten 4:1-Endstand.

Stimme zum Spiel

Davorin Kablar (Trainer ASKÖ Oedt):

„Wir haben eine gute Leistung gezeigt und auch verdient gewonnen. Wenn wir unsere Chancen konsequenter fertig spielen, hätten wir auch höher gewinnen können. Aber alles in allem bin ich sehr zufrieden.“

Die Besten: Pauschallob an die gesamte Mannschaft


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