Acht Volltreffer! - SPG Friedburg/Pöndorf entscheidet wilden Schlagabtausch gegen die SPG Wallern/St. Marienkirchen für sich

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Die SPG SV Lugstein Cabs Friedburg/Pöndorf rutschte zuletzt nach fünf sieglosen Partien en Suite auf einen direkten Abstiegsplatz ab und erlebte damit den bisherigen Tiefpunkt der noch jungen Meisterschaftssaison der Oberösterreich-Liga. Mit der SPG SV Zaunergroup Wallern/St. Marienkirchen empfing die Pessentheiner-Truppe den direkten Verfolger des Tabellenleaders aus St. Martin/M. und nahm demzufolge die Außenseiterrolle in diesem Kräftemessen an. In einer denkwürdigen Partie konnten sich allerdings schlussendlich der Underdog nicht unverdient durchsetzen und beförderte sich damit zumindest vorübergehend ans rettende Ufer.

 

Underdog übernimmt Kommando 

Vor 100 Zuschauern starteten die Gastgeber, entgegen den an sich klar verteilten Rollen, deutlich stärker in die Partie und verzeichneten bereits in der Anfangsphase die besseren Einschussmöglichkeit. Dabei war es vorrangig Gästekeeper Haberl, der die Trattnachtaler bis dahin noch vor einem Rückstand bewahrte. In der 28. Minute war aber auch der Schlussmann des Tabellenzweiten machtlos, als Thomas Fenninger einen Elfmeter eiskalt in den Maschen versenkte. Auch in weiterer Folge waren die Hausherren klar tonangebend, mussten sich aber zweifelsohne die fehlende Effizienz im letzten Drittel ankreiden lassen. So ging es trotz deutlicher Feldüberlegenheit nur mit einem knappen Vorsprung für die Pessentheiner-Truppe in die Kabinen.

Furiose Schlussphase kommt für Gäste zu spät 

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherren sogleich die Schlagzahl und punkteten insbesondere mit Attributen, die man in den vergangenen Wochen des Öfteren vermissen ließ: Defensiv standen die Schützlinge von Übungsleiter Robert Pessentheiner kompakt, ließen das runde Leder ruhig in den eigenen Reihen zirkulieren und kombinierten sich in der gefährlichen Zone geradlinig sowie zielstrebig vors Gästeheiligtum. So dauerte es lediglich vier Minuten in Halbzeit zwei, als Emrah Krizevac das runde Leder nach einem Eckball per Kopf in den Maschen versenkte. Nur wenige Augenblicke später sorgte Simon Langgartner erneut für Bewegung auf der Anzeigetafel: Erwähnter Akteur wurde per Stanglpass ideal in Szene gesetzt und drückte den Ball problemlos über die Linie – 3:0. Die Gäste aus Wallern, bis dahin noch gar nicht in dieser Begegnung angekommen, kämpften insbesondere mit den schwierigen und rutschigen Platzverhältnissen. Das sonst so effektive und kompromisslose Ballbesitzspiel der Neuhofer-Truppe kam demzufolge kaum zur Entfaltung. Auch in der Defensive präsentierten sich die Trattnachtaler ungewohnt löchrig und mussten nach einem neuerlichen Elfmeter den nächsten Nackenschlag einstecken: Diesmal behielt Halid Hasanovic vom Punkt die Nerven und schob abgeklärt zum 4:0 ein. Damit aber noch lange nicht genug, sorgten die beiden Teams doch mit vier weiteren Treffern binnen sechs Minuten für eine ungewöhnlich aufreibende Schlussphase: Zunächst verkürzten Yusuf Efendioglu und David Leitner auf 4:2, nach einem Sololauf brachte Jonas Reitter schließlich den überraschenden Heimerfolg der Pessentheiner-Truppe in trockene Tücher. Der zweite Kopfballtreffer von David Leitner nach einem Freistoß sorgte schlussendlich kurz vor dem Abpfiff nur noch für Ergebniskosmetik und bedeutete zugleich den 5:3-Endstand. Damit verpassten es die Trattnachtaler, die Niederlage des direkten Konkurrenten aus St. Martin/M. auszunutzen und vorerst die Tabellenführung zu übernehmen.

Stimmen zum Spiel

Robert Pessentheiner (Trainer SPG SV Lugstein Cabs Friedburg/Pöndorf):

„Wir waren heute richtig gut und haben Wallern über 90 Minuten klar kontrolliert. Zum Schluss haben wir dann noch kurz gezittert, das 5:3 hat uns dann aber die kurzzeitige Unsicherheit wieder genommen. In Summe war das ein verdienter Sieg.“

Die Besten: Pauschallob an die gesamte Mannschaft bzw. Ernst Öbster (ZM), Jonas Reitter (LM)

Albert Huspek (Sportlicher Leiter SPG SV Zaunergroup Wallern/St. Marienkirchen):

„Das Spiel ist heute wie auf einer schiefen Ebene verlaufen. Wir hatten vor allem mit den schwierigen Platzverhältnissen unsere Probleme und konnten heute einfach unsere Stärken nicht auf den Platz bringen. Friedburg ist der verdiente Sieger.“


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