Ein Remis, das keinem wirklich weiterhilft – ASKÖ Donau Linz und SPG Pregarten teilen Punkte [Video]

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Große Chance auf Wiedergutmachung: Das direkte Duell zwischen der ASKÖ Donau Linz und der SPG Algenmax Pregarten brachte für beide Teams die Möglichkeit mit sich, Enttäuschungen der jüngeren Vergangenheit in der Oberösterreich-Liga weitestgehend vergessen zu machen. So richtig in die Tat umsetzen konnte das keine der genannten Mannschaften. In einer dramatischen Partie, die vier Tore, zwei Elfmeter und einen Platzverweis zu bieten hatte, wurden schlussendlich die Punkte geteilt.

 

Hausherren völlig von der Rolle

Die Anfangsphase eines Matches, welches zu einer ungewöhnlichen Uhrzeit angepfiffen worden war (10.30), verpennte die ASKÖ Donau Linz komplett. Gegen extrem dominante Pregartner lag man schon nach 17 Minuten mit 0:2 in Rückstand. Zunächst hatte Mittelfeldmann Markus Blutsch nach Foul an Robert Lenz per Strafstoß auf 0:1 gestellt (4. Minute). In der Folge gelang Erik Freudenthaler ein absolutes Traumtor, als der Ball nach einer Ecke von der linken Seite über Umwege zu ihm kam und der Kapitän, ohne lange zu fackeln, volley übernahm, mit dem Rücken zum Gehäuse stehend. Das Spielgerät senkte sich dann hinter Donau-Keeper Kevin Koch, der zuvor mit tollen Paraden einen noch deutlicheren Rückstand verhindert hatte, in einer unangenehmen Flugbahn ins Tor. Donau-Trainer Christian Mayrleb versuchte bereits in Hälfte eins, durch einschneidende taktische Veränderungen die Statik des Spiels dahingehend zu verändern, dass man dem Kontrahenten mindestens auf Augenhöhe begegnen konnte. Schon vor dem Pausenpfiff deutete sich an, dass sich die Änderung der Grundformation samt Hereinnahme von Offensivmann Matej Vidovic überaus positiv auf das Spiel der Linzer auswirken würde.

Tor SPG Pregarten 15

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ASKÖ Donau Linz glänzt mit offensiver Wucht

Nach dem Seitenwechsel verschärfte sich jene Tendenz – und zwar dergestalt, dass die ASKÖ Donau Linz nun das klar bessere Team war und mit der Durchschlagskraft im Angriffsdrittel den Gegner streckenweise überforderte. Die SPG Pregarten konnte keineswegs mehr an die tolle Vorstellung des ersten Durchgangs anknüpfen. Matej Vidovic, der in der 48. Minute für den Anschlusstreffer per Flachschuss aus kurzer Distanz sorgte, bekamen die Gäste überhaupt nicht in den Griff. Zudem schaffte man es nur mehr überaus selten, gegen einen Kontrahenten, der nun massiv drückte, für Entlastung zu sorgen. Donaus gefährlichster Angreifer Roman Hintersteiner sowie die beiden Joker Donjet Mavraj und Matej Vidovic fanden richtig aussichtsreiche Gelegenheiten in Hälfte zwei vor. Pregartens neuer Keeper Klaus Schützeneder konnte sich da bei gleich mehreren Situationen auszeichnen. In der 71. beziehungsweise 72. Minute folgten prompt die nächsten Rückschläge für die Riepl-Truppe. Nach einem Foul von Pregartens Dominik Mayrwöger an Donjet Mavraj im Strafraum entschied der Unparteiische auf Strafstoß. Mayrwöger konnte sich damit so gar nicht anfreunden und sah innerhalb weniger Augenblicke aufgrund einer Unsportlichkeit und Kritik die Ampelkarte. Den Strafstoß versenkte in der Folge Edvin Orascanin zum 2:2. In der Schlussphase wurde es für dezimierte Gäste noch einmal richtig intensiv. ASKÖ Donau Linz ging nun All-in und wollte mit aller Gewalt das Match komplett drehen. Dem Siegtreffer am nächsten war der umtriebige Donjet Mavraj, der am Aliminium scheiterte. Schlussendlich blieb es aber bei diesem Remis, das dafür sorgt, dass beide Teams weiterhin im Tabellenmittelfeld festsitzen.

 

Stimme zum Spiel:

Thomas Posch (Sektionsleiter SPG Pregarten):

„Zwei so unterschiedliche Halbzeiten sieht man selten. Am Ende verlief das Spiel in Unterzahl wie auf einer schiefen Ebene. Daher müssen wir dann froh über das 2:2 sein. Im Vorfeld hätten wir das auch dankend angenommen. Man muss aber auch sagen, dass wir nach einer sehr guten ersten Hälfte schon viel klarer hätten führen müssen.“

 

Die Besten:

ASKÖ Donau Linz: Matej Vidovic (ZOMF), Kevin Koch (TW)

SPG Pregarten: Klaus Schützeneder (TW)


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