DSG Union Perg bleibt weiter sieglos - Schwaches 0:0 gegen Donau Linz

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Immer düsterer wird der Ausblick bei der DSG Union HABAU Perg. Während die Konkurrenz im Abstiegskampf in den letzten Wochen immer wieder für positive Schlagzeilen sorgte, blieb die ungefährlichste Mannschaft der Oberösterreich-Liga weiter auf ihren drei Punkten sitzen – das rettende Ufer ist mittlerweile satte neun Zähler entfernt. Schwer einzuschätzen ist indes der heutige Kontrahent, die ASKÖ Donau Linz: Die Kleinmünchner durchlebten in den vergangenen Wochen ein wahres Wechselbad der Gefühle, musste man doch immer wieder nach starken Leistungen herbe Rückschläge einstecken. Auch im heutigen Aufeinandertreffen wusste keine der beiden Mannschaften wirklich zu überzeugen, letztlich teilte man die Punkte.

 

Standardsituationen prägen Spielgeschehen 

Dabei legten die Kleinmünchner um ein Haar den idealen Auftakt in dieses Kräftemessen hin: Keine vier Minuten waren gespielt, als sich Roman Hintersteiner aus aussichtsreicher Position ein Herz nahm und abzog, mit seinem Schuss allerdings nur die Latte des Heimheiligtums zum Erschüttern brachte. Im Anschluss verflachte die Partie jedoch, beide Teams hatten sichtlich Probleme, den Ball auf dem schweren Untergrund kontrolliert zirkulieren zu lassen. Torgefahr kam beiderseits vorrangig bei Standardsituationen auf, doch auch dort fehlte es zumeist schlichtweg an der notwendigen Genauigkeit. Somit ging es ohne Zählbares in die Kabinen, eine Besserung war aufgrund des ohnehin niedrigen Niveaus äußerst wahrscheinlich.

Leistungssteigerung bleibt aus 

Diese trat nach dem Seitenwechsel allerdings nur bedingt auf, zumal die Gastgeber fortan weniger in die Offensive investierten. Zwar stand die Allerstorfer-Truppe, die in dieser Saison bereits satte 27 Gegentreffer einstecken musste, am heutigen Nachmittag defensiv kompakt, offenbarte allerdings abermals schwerwiegende Defizite in der vordersten Reihe: Zu wenig Kreativität und Tempo verhinderten auch in diesem Kräftemessen schlichtweg oftmals einen Torerfolg der Hausherren. Doch auch die Kleinmünchner, die zuletzt noch eine beachtliche Leistungssteigerung im Duell gegen Pregarten erzielen konnten, blieben über weite Strecken im vordersten Drittel blass und versäumten es, durch schnelle Kombinationen Nadelstiche zu setzen. So trennten sich die beiden Teams schlussendlich mit einem 0:0, das vermutlich sowohl dem Tabellenschlusslicht aus Perg als auch der Mayrleb-Elf nicht wirklich weiterhilft.

Stimmen zum Spiel

Markus Allerstorfer (Trainer DSG Union HABAU Perg):

„Vor dem Spiel wäre ich sicher mit dem Punkt zufrieden gewesen. Im Nachhinein ist das Unentschieden ein wenig schmerzhaft, da war mehr drinnen. Trotzdem haben wir gegen eine gestandene Oberösterreich-Liga Mannschaft gespielt, da kann man sich über einen Punkt nicht beschweren.“

Kurt Baumgartner (Sportmanager ASKÖ Donau Linz):

„Das hatte wenig mit einem Fußballspiel zu tun heute. Beide Mannschaften haben nicht wirklich gut gespielt, das war eine klassische 0:0-Partie.“

Die Besten:

DSG Union HABAU Perg: Amel Kujundzic (TW)

ASKÖ Donau Linz: Kevin Koch (TW)


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