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Favorit kalt erwischt – ASK St. Valentin zeigt SU St. Martin/M. die Grenzen auf

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Zum Zeitpunkt des Abbruchs hatte die SU Strasser Steine St. Martin/M. die Tabelle der Oberösterreich-Liga sensationell angeführt. Zum Start der neuen Saison ging es heute gegen den ASK Case IH Steyr St. Valentin – also exakt jenes Team, gegen welches man unmittelbar vor der langen Corona-Pause gespielt und eingangs erwähnten Erfolg fixiert hatte. Nun ließen aber die Niederösterreicher die Muskeln spielen und zwangen die Mühlviertler mit 3:2 in die Knie.

 

Schnelle Führung für die Gäste

Nach nur acht absolvierten Minuten schockte der ASK St. Valentin die SU St. Martin vor in etwa 400 Zuschauern im Aubachstadion ein erstes Mal. Die wohl gefährlichste Offensivwaffe der Riedl-Elf Thomas Fröschl tauchte plötzlich alleine vor Keeper Raphael Neumüller auf, blieb im Eins-gegen-eins cool und verwandelte gekonnt zur 0:1-Führung. Die Nimmervoll-Truppe ließ sich davon aber wenig beeindrucken und schlug nur drei Minuten später zurück. Nach einem Freistoß St. Valentins, den Neumüller mühelos entschärfte, machte der Torhüter das Spiel schnell. Durch gelungenes Umschalten überrumpelte man den Gast und stellte durch Simon Schauberger auf 1:1. So richtig brenzlig wurde es in Hälfte eins noch einmal in beiden Strafräumen. Zunächst schaffte es St. Valentins Kapitän Daniel Guselbauer nicht, aus einer Top-Chance Kapital zu schlagen. Unmittelbar vor dem Gang in die Kabinen hatten dann die Gäste eine Menge Glück, als Abwehrmann Martin Dietachmair bei einem Klärungsversuch den Ball an die eigene Stange drosch.

 

Herbstmeister gelingt nur mehr der Anschlusstreffer

Gleich nach Wiederanpfiff setzte dann eine überaus spektakuläre Phase ein, welche auch gleichzeitig die Vorentscheidung mit sich brachte. In der 46. Minute köpfte St. Martins Stürmer Jindrich Rosulek aus enorm aussichtsreicher Position zu zentral, sodass St. Valentins neuer Keeper Aleksandar Dragojevic entschärften konnte. Nur Augenblicke später war es dann der Gast, der den Kontrahenten durch rasantes Umschaltspiel vor Probleme stellte, auf die er keine Lösungen parat hatte. Nach Vorlage des in der Halbzeit eingewechselten Teodor Brankovic schloss Marcel Pointner einen überfallartig vorgetragenen Angriff perfekt ab – 1:2 (48. Minute). Nur fünf Minuten später war es abermals Thomas Fröschl, der Neumüller überwinden konnte. Als aufmerksamer Assistgeber war Daniel Guselbauer in Erscheinung getreten. Der SU St. Martin gelang in der Folge nur noch der Anschlusstreffer durch den eingewechselten Manuel Pichler (75. Minute). Der Königstransfer des Sommers, den viele, die es mit den Mühlviertlern halten, nach seiner Verletzung bereits in der Startelf erhofft hatten, traf nach seiner Einwechslung zum 2:3 – und das in durchaus sehenswerter Art und Weise. Beim Versuch, den Ball scharf in die Mitte zu passen, rutschte er aus, sodass er dem Spielgerät einen ganz fiesen Effet mitgab. Dieses schlug nach abenteuerlicher Flugbahn exakt im langen Kreuzeck ein. In einer insgesamt hitzigen Schlussphase konnten die Gastgeber dann aber nicht mehr nachlegen. Die aussichtsreichste Gelegenheit hatte der eingewechselte Mario Mitter aus kurzer Distanz.

 

Stimme zum Spiel:

Harald Guselbauer (sportlicher Leiter ASK St. Valentin):

„Wir waren nicht unbedingt die bessere Mannschaft. Dieses Mal hatten wir aber das Glück, das uns im Herbst hier gefehlt hat. Dieser positive Start ist für uns immens wichtig. Es sorgt für Selbstvertrauen, wenn man den Herbstmeister der Vorsaison auf dessen Anlage biegt.“

Die Besten: Thomas Fröschl (ST), Marcel Pointner (RMF)


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