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Trainereffekt! SV Grün-Weiß Micheldorf feiert im ersten Spiel unter Neo-Coach Hubert Zauner gegen SV Bad Ischl ersten Saisonsieg

Im Duell zweier ehemaligen Inhaber der roten Laterne in der Oberösterreich-Liga war die Devise klar: Sowohl der SV Zebau Bad Ischl als auch der SV Grün-Weiß Micheldorf wollten mit einem vollen Erfolg den Grundstein dafür legen, sich stetig von der kritischen Zone des Rankings zu distanzieren. Beim Debüt von Micheldorfs Neo-Coach Hubert Zauner, der unter der Woche präsentiert worden war, schrieben die Kremstaler voll an, tüteten den Premierensieg der aktuellen Spielzeit ein und überflügeln den direkten Kontrahenten im Klassement.

 

Micheldorfer überrennen Gegner in der Anfangsphase

Was die Gäste heute in der ersten Viertelstunde mit dem Gegner, der zunächst über weite Strecken hoffnungslos überfordert war, veranstalteten, war schlichtweg atemberaubend. Man schaffte es, umgehend enorm Betrieb über die Flügel zu machen und setzte somit den Heimischen richtig zu. Zwei Mal (5., 7. Minute) brach man über Daniel Sehrs linke Seite zielstrebig durch, brachte das Leder zur Mitte und versenkte gekonnt zur frühen komfortablen 2:0-Führung. Als Torschützen traten Ajas Karic und David Klausriegler in Erscheinung. Damit aber nicht genug: In der 15. Minute erhöhte Klausriegler gegen einen nun desillusionierten Kontrahenten, der mit offensichtlichen Abstimmungsproblemen im Defensivverbund die Angriffsbemühungen der Micheldorfer immer wieder begünstigte, auf 0:3. In unmittelbarer Folge fand die Zauner-Elf sogar noch eine Top-Chance auf das 0:4 vor, Karic ließ diese aber ungenützt verstreichen. Der SV Bad Ischl, der im bisherigen Saisonverlauf mit zu vielen liberalen Momenten im Abwehrverhalten und brutaler Qualität im Angriffsdrittel aufgefallen war, zeigte dann eine vorbildhafte Reaktion. Man besann sich auf die eigenen Stärken, präsentierte sich offensiv engagiert und punktete mit absoluter Zielstrebigkeit im Angriffsdrittel. Rudolf Durkovic aus kurzer Distanz (24. Minute) und Franjo Dramac nach sehenswertem Angriff per Schuss ins lange Eck (40.) verkürzten noch vor dem Pausenpfiff auf 2:3. Nicht unerwähnt bleiben darf, dass Dramac vor diesem Doppelschlag bei einem Freistoß den Ball ans Gebälk knallte.

 

Offensivfraktionen haben ihr Pulver verschossen

Nach dem Seitenwechsel hatte zunächst der SV Grün-Weiß Micheldorf mehr Zugriff auf die Partie. Richtig zwingend vermochte man dabei aber nicht zu werden. Mitte der zweiten Hälfte gelang es dem SV Bad Ischl, eine Leistungssteigerung zu erzielen, sodass sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. In einem nun ausgeglichenen Match hatte Bad Ischls Mario Petter die beste Gelegenheit in Durchgang zwei. Weil der Stürmer aber nicht nur Micheldorfs Keeper Gregor Kerschbaumsteiner, sondern auch das Tor überhob, blieb es beim bitteren 2:3 aus Sicht des Gastgebers. Die Micheldorfer können indes nach bereits vier Remis im bisherigen Saisonverlauf das erste Mal voll anschreiben.

 

Stimmen zum Spiel:

Franz Scherpink (Trainer SV Bad Ischl):

„Diese Partie hätte 6:6 ausgehen können. Leider haben wir uns durch die Schwächephase am Beginn das Leben sehr schwergemacht. Wenn du sieben Verletzte hast, ist das enorm schwierig. Es ist aber unglaublich, wie die Mannschaft lebt, wie sie reagiert und wie sie nach dem Rückstand nach vorne spielt. Woche für Woche bekommen wir aber einfach zu leicht die Tore.“

Der Beste: Patrick Ambrosch (ZMF)

 

Ronald Höllhuber (sportlicher Leiter SV Grün-Weiß Micheldorf):

„Das war ein wichtiger und verdienter Sieg. Wir hatten zuletzt viele Remis. Diese bringen dich nicht wirklich weiter. Für die Moral war es wichtig, dass wir jetzt einmal voll angeschrieben haben. Einen Aufwand haben wir immer betrieben. Nun haben wir uns endlich belohnt.“

Die Besten: David Klausriegler (ST, RMF), Daniel Sehr (LMF)

 

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