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Trotz bärenstarker Vorstellung - SV Micheldorf geht gegen SU St. Martin/M. leer aus

Nach einem doch überraschend holprigen Start in die neue Spielzeit der Oberösterreich-Liga nimmt die SU Strasser Steine St. Martin/M. immer mehr Fahrt auf. Mit nun drei ungeschlagenen Partien en Suite – und folglich mit breiter Brust – im Gepäck empfing man am heutigen Nachmittag im Zuge der 10. Runde den SV Grün-Weiß Micheldorf, der nach dem Trainerwechsel in die Spur gefunden zu haben schien, letztes Wochenende trotz ansprechender Leistung gegen Mondsee jedoch wieder einen herben Dämpfer verpasst bekam. Auch heute zeigte die Elf von Neo-Trainer Hubert Zauner eine bärenstarke Performance, konnte sich allerdings erneut nicht belohnen. 

 

Hausherren treffen aus dem Nichts und sehen Ampelkarte 

Was die Grün-Weißen vor rund 400 Zusehern im Aubachstadion praktisch vom Anpfiff weg an den Tag legten, war schlichtweg atemberaubend und in einer solchen Art und Weise auf keinen Fall zu erwarten: Die Zauner-Elf schlug sogleich ein ungemeines Tempo an, mit dem der Gastgeber zunächst weitestgehend überfordert, ja desillusioniert schien. So kombinierte sich der Underdog in beeindruckender Häufigkeit bereits in den Anfangsminuten vor das Gehäuse, ohne jedoch vom Glück verfolgt zu sein. Auffälligster sowie zugleich unglücklichster Akteur zu diesem Zeitpunkt war der ungemein stark aufgelegte David Klausriegler, der sich in ideale Abschlusspositionen brachte, jedoch gleich mehrere Hochkaräter ungenützt verstreichen ließ. Dennoch glich es weiterhin einer Machtdemonstration, was die Gäste aus Micheldorf in der ersten Halbzeit veranstalteten – wenngleich man es verpasste, sich für die bärenstarke Vorstellung zu belohnen. Ein Umstand, der sich schließlich kurz vor der Pause rächen sollte, als Schiedsrichter Smolinski plötzlich auf den Elfmeterpunkt zeigte: Sommerneuzugang Manuel Pichler trat an und verwertete eiskalt zur Führung - wohlgemerkt aus dem Nichts. Doch nur wenige Sekunden später schien sich das Momentum wieder auf die Seite der Gäste zu drehen, als Cemil Ersoy mit der zweiten gelben Karte an diesem Nachmittag frühzeitig vom Platz gestellt wurde – zugleich der Schlusspunkt einer absolut verrückten ersten Halbzeit. 

Gäste bringen sich um Vorteil der Überzahl 

Die Brisanz dieses Aufeinandertreffens sollte auch im zweiten Durchgang keineswegs vergehen, ganz im Gegenteil: Es waren keine fünf Minuten nach dem Seitenwechsel gespielt, als die Hausherren, die bis dato kaum Zugriff auf die Partie gefunden hatten, erneut mit brutaler Effizienz punkteten und in Unterzahl dem Kontrahenten damit eiskalt ins Gesicht schlugen: Abermals war es Manuel Pichler, der nach einem Konter über die linke Seite von Michael Wild ideal bedient wurde und problemlos zum 2:0 einschieben konnte. Eine ungemein schwierige Situation der Gäste, die sich kurz darauf nochmals entscheidend verschlechtern sollte: Mato Simunovic musste nach einem Foulspiel mit Gelb-Rot frühzeitig vom Feld und brachte damit einhergehend sein Team um den Vorteil der Überzahl. In weiterer Folge war es nun der Gastgeber, der – mit der Führung im Rücken – das Spielgeschehen dominierte und die besseren Chancen vorfand. Der Anschlusstreffer der Grün-Weißen durch David Klausriegler kam letztlich zu spät (93. Minute), um den Heimsieg der Nimmervoll-Elf noch in irgendeiner Form zu gefährden. 

Stimme zum Spiel

Christoph Rudelstorfer (Sportlicher Leiter SU Strasser Steine St. Martin/M.): 

„Das war eine absolut verrückte Partie. Wir hatten eigentlich in der ersten Halbzeit keinen Zugriff aufs Spiel und mussten froh sein, dass wir nicht früh in Rückstand geraten sind. Der Elfmeter, so ehrlich muss man sein, kam aus dem Nichts. Alles in allem war es ein glücklicher Sieg. Über die drei Punkte freuen wir uns dafür umso mehr.“ 

Die Besten: 

SU St. Martin/M.: Raphael Neumüller (TW), Manuel Pichler (ST), Michael Wild (LMF)

SV Grün-Weiß Micheldorf: David Klausriegler (ST)  

 

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