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SU St. Martin/M. setzt Siegeszug fort! Nächstes Opfer: SV Bad Schallerbach

Auf beeindruckende Art und Weise hat sich der SV sedda Bad Schallerbach zuletzt aus einer handfesten Krise geschossen, als man den direkten Konkurrenten aus Bad Ischl und schließlich auch die besser klassierten Mondseer besiegte, damit umgehend die rote Laterne abgab und deutlich an Boden gut machte. Am heutigen Abend empfing die Renner-Elf die formstarke SU Strasser Steine St. Martin/M., die sich immer mehr der letztjährigen Topform nähert. So entschied die Nimmervoll-Truppe auch dieses Kräftemessen für sich und erhöht den Druck auf die Spitzenplätze der Oberösterreich-Liga gehörig. 

 

Turbulenter erster Durchgang mit Gäste-Pausenführung 

Vor gut und gerne 200 Zusehern waren dann nicht einmal sechzig Sekunden verstrichen, als die Hausherren bereits hauchzart an der frühen Führung vorbeischrammten – Dejan Misic traf jedoch nur das Außennetz. In weiterer Folge boten sich die beiden Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, die jeweilige Abteilung Attacke biss sich allerdings weitestgehend die Zähne an den ungemein stabil stehenden Defensivreihen aus. Aufseiten der Renner-Truppe war Miliam Guerrib einem Treffer am nächsten, völlig freistehend vor dem leeren Tor traf der ansonsten so treffsichere Stürmer jedoch nur die Stange. Zuvor waren auch die Gäste vom Aluminium-Pech verfolgt, ein Kopfball landete an der Querlatte. Kurz darauf machten es die Nimmervoll-Schützlinge dann aber besser, weil präziser: Nach einem energiereichen Vorstoß von Youngster Michael Wild kam das Leder im Zentrum zu Martin Lindak, der jenes im Heim-Gehäuse souverän unterbrachte (37. Minute). Nur Augenblicke später holte der Torschütze dann zum Doppelschlag aus und vollendete einen traumhaften Spielzug über mehrere Stationen zum 2:0. Eine zweifelsohne turbulente Schlussphase des ersten Durchgangs, die nur 120 Sekunden später mit dem nächsten Highlight aufwartete: Dieses Mal war es die Renner-Elf, die die ideale Antwort auf erwähnten Rückschlag parat hatte und durch den zuvor noch glücklosen Miliam Guerrib auf 2:1 verkürzte. Als aufmerksamer Assistgeber war Dejan Misic in Erscheinung getreten. 

Streibl-Doppelpack zieht Hausherren Stecker 

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Kurstädtern nicht, den psychologischen Vorteil durch den späten Anschlusstreffer vor der Halbzeit in Zählbares umzumünzen. Zwar kombinierte sich die Renner-Truppe des Öfteren gekonnt durch die Abwehrreihen, im Abschluss agierte man jedoch schlichtweg zu glücklos. Und so waren es schließlich die Gäste, die in Minute 65 Nägel mit Köpfen machten und damit einhergehend zumindest für eine kleine Vorentscheidung in dieser Partie sorgten: Nach einem Freistoß konnte die Heim-Elf den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern, sodass dieser zum völlig freistehenden Timo Streibl kam, der das Leder souverän im Netz unterbrachte. Erwähnter Akteur, der bereits seit Wochen in bestechender Verfassung agiert, ließ in Minute 78 auch die letzten Hoffnungen der Hausherren auf einen Punktegewinn im Keim ersticken. Nach einem Sololauf über das halbe Spielfeld behielt der umtriebige Linksverteidiger auch beim Abschluss die Nerven und knallte das Leder ins lange Eck – 4:1. Das 4:2 durch den eingewechselten Misel Danicic kam für die Kurstädter letztlich zu spät, um den Auswärtserfolg der Nimmervoll-Schützlinge noch zu gefährden. 

Stimmen zum Spiel 

Erich Renner (Trainer SV sedda Bad Schallerbach): 

„Mit einem frühen Tor wäre vermutlich in weiterer Folge ein anderes Spiel entstanden. So war es schlussendlich ein verdienter Sieg von St. Martin. Sie waren sehr stark, im Zweikampf aggressiv und haben wirklich gut gespielt.“ 

Christoph Rudelstorfer (Sportlicher Leiter SU Strasser Steine St. Martin): 

„Wir hatten Glück, dass wir nicht nach wenigen Sekunden bereits in Rückstand geraten sind. Auch beim Stangenschuss von Bad Schallerbach hatten wir das nötige Spielglück auf unserer Seite. Dennoch haben wir über neunzig Minuten eine starke Performance abgeliefert und uns den Sieg auch verdient.“ 

Die Besten: Mario Mitter (IV), Timo Streibl (LV), Martin Lindak (RMF)


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