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Hattrick Jukic – SPG Friedburg/Pöndorf überrollt SV Bad Schallerbach im Nachtrag

Nicht nur die Pandemie erzwang im bisherigen Saisonverlauf der Oberösterreich-Liga bereits die eine oder andere Absage und damit einhergehend Nachtragspartien. Vor gut einer Woche war der Platz der SPG SV Lugstein Cabs Friedburg/Pöndorf aufgrund des Schneefalls unbespielbar gewesen – kaum vorstellbar angesichts der fast sommerlichen Temperaturen heute in weiten Teilen des Bundeslandes. Jedenfalls empfing man auf eigener Anlage den abstiegsbedrohten SV sedda Bad Schallerbach. Mit diesem hatte man überhaupt keine Probleme. Man fertigte die Renner-Elf mit 5:0 ab und ist nun dran am ASK St. Valentin und Tabellenplatz vier.

 

Komfortable Pausenführung für die Hausherren

Quasi über die gesamte Dauer der Partie offenbarte heute der SV Bad Schallerbach etwas, das sich irgendwie als absolut unangenehmer Begleiter der gesamten Saison herausstellt. Im Defensivverbund agiert man viel zu passiv, bisweilen gar ängstlich, sodass man es dem Konkurrenten teilweise richtig leicht macht, Tore zu erzielen. Davon profitierte heute auch die SPG Friedburg/Pöndorf. Wenn einem ein Gegner derartig viel anbietet, gehört aber auch die nötige Konsequenz im vordersten Drittel dazu, um tatsächlich konkret zu werden. Eben diese legte der Gastgeber heute an den Tag. Bereits in der 2. Minute stellte man auf 1:0. Verantwortlich hierfür: Jonas Reitter, der seine Dynamik gegen Verteidiger, die allenfalls Begleitschutz leisteten, gut ausspielen konnte und trocken zur frühen Führung einschoss. In der 20. Minute der nächste Dämpfer für die sedda-Elf, die in jener Aktion abermals eine alles andere als glückliche Figur im Defensivbereich machte, sodass Ernst Öbster auf Mersudin Jukic querlegen konnte und der Stürmer den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. 23 Minuten war abermals der Top-Torschütze der Friedburger in dieser Saison im Fokus. Er profitierte dabei aber von einem katastrophalen Bock eines Abwehrspielers der Gäste. Dieser konnte einen einfachen Ball nicht klären, schlug ein Luftloch und gab somit Jukic die Chance, alleine auf Bad Schallerbachs Keeper Marcel Hartl zuzulaufen, um dann lässig zum 3:0 einzuschieben. Nicht unerwähnt bleiben darf, dass die Renner-Truppe in Hälfte eins offensiv ebenfalls stattfand. Einziges, entscheidendes Manko aber: Man konnte nicht mit jener Kompromisslosigkeit punkten, die die Braunauer auszeichnete. Miliam Guerrib oder Stevo Rozic scheiterten etwa aus aussichtsreichen Positionen.

 

SPG Friedburg/Pöndorf schraubt Ergebnis in die Höhe

Mit jener komfortablen Führung im Rücken agierten die Heimischen nach dem Seitenwechsel nicht mehr mit dem Nachdruck, mit dieser Wucht, mit welcher man den Gegner in Hälfte eins noch überfordert hatte. Der SV Bad Schallerbach war nun die etwas aktivere Mannschaft und agierte zusehends offensiver. Jenes Verhalten bedingte aber, dass man dem Kontrahenten Räume offenbarte, die dieser etwa in Minute 67 perfekt bespielte. Einen zielstrebigen Angriff schloss Jukic mit seinem dritten Treffer an diesem Abend zum 4:0 ab. Den Schlusspunkt einer insgesamt doch recht einseitigen Partie setzte dann der eingewechselte Timo Neuhofer, der nach Foul an Izudin Delic im Strafraum Bad Schallerbachs den fälligen Elfmeter zum 5:0-Endstand versenkte.

 

Stimmen zum Spiel:

Robert Pessentheiner (Trainer SPG Friedburg/Pöndorf):

„Das war ein klarer, verdienter Sieg – auch in dieser Höhe. Es war eine gute Leistung von uns. Der Gegner hat sich schwergetan. Wir haben jetzt das zweite Mal hintereinander gewonnen, ohne einen Gegentreffer zu kassieren. Damit bin ich sehr zufrieden. Wir sind jetzt stabil. Das ist das Entscheidende. Ein Pauschallob an die Mannschaft!“

Der Beste: Mersudin Jukic (ST)

 

Erich Renner (Trainer SV Bad Schallerbach):

„Wir haben die Anfangsphase verschlafen. Das war meines Erachtens spielentscheidend. Wir hätten ansonsten jedenfalls nicht so hoch verloren. Das Spiel am Wochenende gegen Wallern hat uns wehgetan. Heute waren wir dann körperlich irgendwie nicht bereit. Friedburg hat auch eine massive Qualität – vor allem in der Offensive. Das ist bekannt.“


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