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Zwei Platzverweise, zwei verlorene Punkte – ASKÖ Oedt strauchelt gegen die SPG Pregarten im Titelkampf

Die SPG Weißkirchen/Allhaming hatte vorgelegt: Durch den gestrigen 2:1-Heimsieg gegen die Truppe aus Wallern hatte die Olzinger-Truppe den Druck auf die ASKÖ Oedt im Meisterschaftsrennen der Oberösterreich-Liga gewaltig erhöht. Diesem konnten die Trauner im heutigen Auswärtsmatch gegen die SPG Algenmax Pregarten – euphemistisch formuliert – nur bedingt standhalten. Schlussendlich musste man sich mit einem 2:2 begnügen. Bei noch drei ausstehenden Runden hat man zwei Zähler Rückstand auf die Zebras. Zudem muss man in der kommenden Woche aufgrund von Ausschlüssen auf zwei Stützen des Teams verzichten.

 

Favorit mit Pausenführung

Dass die ASKÖ Oedt aufgrund herausragender Individualisten über eine enorme spielerische Qualität verfügt, ist weithin bekannt. Vor in etwa 350 Zuschauern brachte man eben diese insbesondere in der ersten Phase der Partie eindrucksvoll auf den Platz. Man ließ Ball sowie Gegner geschickt laufen, erzeugte richtig Druck und setzte der Pregartner Defensive durch gezielte Tempoverschärfungen im Angriffsdrittel gleich zu. In Minute 26 dann die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung: Der seit Wochen in Topform agierende Mittelfeldmotor Simon Abraham überwand Pregarten-Keeper Timo Ruckendorfer, der zuvor mehrmals gekonnt pariert hatte. Nicht unerwähnt bleiben darf, dass die Heimischen ebenfalls stets eine gewisse Gefahr ausstrahlten und vor jenem ersten Rückschlag an diesem Nachmittag selbst bereits gehörig angeklopft hatten. Nach rund einer Viertelstunde hatte Stefan Taferner das Leder per Kopf an die Latte gesetzt. Mit Fortdauer des ersten Durchgangs stabilisierte sich der Gastgeber dann zusehends und schien endlich das richtige Mittel gefunden zu haben gegen die brutale Offensivstärke des Kontrahenten. Für einen nun besseren Auftritt belohnte man sich vor dem Pausenpfiff aber nicht mehr.

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Zwei Mal Ampelkarte – ASKÖ Oedt beendet Partie mit neun Mann

14 Minuten nach Wiederanpfiff holten die Mühlviertler dann das nach, was man vor der Pause verabsäumt hatte. Man sorgte endlich für Zählbares – und zwar durch den heute sehr gut aufgelegten Felix Hebesberger, der aus zentraler Position zum 1:1 einschoss. Das Match befand sich nun in einer hektischen, richtig kurzweiligen Phase, in welcher ein Highlight dem nächsten, eine spielentscheidende Szene der nächsten folgte. Nur Augenblicke nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich beförderte der eben eingewechselte Oedt-Angreifer Francis Sarfo Mensah den Ball ins Tor. Der Joker tat dies aber aus Absteitsposition – Es blieb beim 1:1. In den Minuten 63 und 80 folgten zwei weitere Rückschläge für das Top-Team aus Traun. Zunächst musste Lukas Paulik frühzeitig runter, nachdem er zwei Mal gelb wegen Kritik gesehen hatte. 17 Minuten später drehte dann die SPG das Spiel komplett. Verantwortlich hierfür: abermals Hebesberger, der nach Zuspiel von Lukas Grüner mit einem platzierten Schuss ins lange Eck erfolgreich war. Zuvor hatte Teamkollege Ivan Zeko bereits das Leder aber an den Querbalken gesetzt. Die ASKÖ Oedt hatte aber eine adäquate Antwort auf Hebesbergers zweiten Treffer an diesem Nachmittag. Nur Sekunden nach dem 2:1 brachte Abraham per Kopf seine Truppe wieder ins Spiel zurück – 2:2 (81.). Zwei Minuten später die letzte nennenswerte Szene einer insgesamt turbulenten Partie: Auch Matej Vulic sah die Ampelkarte und wird der ASKÖ Oedt wie Paulik in der kommenden Woche fehlen, wenn man auf heimischer Anlage den ASK St. Valentin empfängt.

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Stimme zum Spiel:

Gerhard Steiner (Club Management SPG Pregarten):

„Oedt war spielerisch besser. Es war aber ein verdienter Punkt. Mit dem 2:2 sind wir voll zufrieden. Bei Oedt hat man gemerkt, dass der Fokus auch schon auf dem Cup-Finale liegt. Wichtige Spieler haben sie im Verlauf der zweiten Hälfte ausgewechselt und somit geschont.“

 

Die Besten:

SPG Pregarten: Felix Hebesberger (ST)

ASKÖ Oedt: Simon Abraham (ZMF)

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Fotocredit: Harald Dostal

www.Sport-Bilder.at


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