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Erster Sieg seit Comeback von Coach Wolfgang Gruber – Union St. Florian findet gegen SV Bad Schallerbach aus Ergebniskrise

Der SV sedda Bad Schallerbach wird in der kommenden Saison in der Landesliga an den Start gehen. Exakt dieses Szenario will die Union T.T.I. St. Florian mit aller Gewalt verhindern. Heute kam es zum Krisengipfel in der Oberösterreich-Liga zwischen genannten Teams. Schlussendlich setzten sich die Sängerknaben mit 4:1 durch und feierten den höchsten Saisonsieg sowie den ersten Dreier seit Ende März.

 

Gäste überrennen sedda-Elf

Was die Union St. Florian in einer absolut mitreißenden ersten Phase der Partie bot, war schlichtweg atemberaubend. Man machte sofort richtig Druck, ging ein hohes Tempo und überforderte den Kontrahenten regelrecht. Ein völlig desillusionierter Gastgeber musste quasi mit einem 0:3-Rückstand ins Match gehen – In den Minuten 6, 12 und 13 fing man sich nämlich gleich drei Gegentore. Zunächst trug die Union St. Florian einen zielstrebigen Angriff über die rechte Seite vor und brachte das Leder scharf ins Zentrum. Bad Schallerbachs Ralph Scharschinger lenkte den Ball schlussendlich ins eigene Tor. Für das 0:2 zeigte sich Benedikt Machreich verantwortlich, der nach einem kapitalen Fehler im Defensivverbund des Kontrahenten das Spielgerät nur noch ins leere Tor schieben musste. Nur Augenblicke später der nächste Dämpfer für die Renner-Truppe: Nach einem Freistoß gelangte das Leder über Umwege zu Simon Weinzirl, welcher zum 0:3 einschoss. Der SV Bad Schallerbach brauchte in der Folge sichtlich eine gewisse Zeit, um sich von jenem gewaltigen Schock zu erholen. Lange hatte man die Sängerknaben nicht mehr derartig effizient wie erfrischend aufspielen gesehen. Die beste Chance des ersten Durchgangs auf Seiten der Heimischen hatte Manuel Schönberger in Minute 28. Für einen Treffer reichte es bis zum Pausenpfiff aber nicht.

 

SV Bad Schallerbach kann nur wenig entgegensetzen

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Match auf Augenhöhe, welches weiterhin von richtig nennenswerten Offensivaktionen geprägt war. Die besten Chancen in der ersten Phase des zweiten Durchgangs fanden Bad Schallerbachs Ivica Zelic und St. Florians Robin Mayrhofer vor. In Minute 69 dann endlich das erste Erfolgserlebnis der seit Wochen kriselnden sedda-Elf an diesem Abend: Dominik Stadlbauer versenkte einen Freistoß aus 20 Metern exakt im Kreuzeck und verband dabei die nötige Schärfe mit absoluter Präzision auf spektakuläre Art und Weise. In der Folge wählte der Gastgeber selbstredend eine offensivere Grundausrichtung. Gegen einen kompakt verteidigenden Kontrahenten schaffte man es aber nicht mehr, richtige Akzente im Angriffsdrittel zu setzen. Für den 1:4-Endstand zeigte sich dann Gernot Falkner verantwortlich. St. Florians Kapitän war per verwandeltem Strafstoß erfolgreich (90.).

 

Stimmen zum Spiel:

Erich Renner (Trainer SV Bad Schallerbach):

„Das war zu wenig heute – speziell in der Anfangsphase. Ich werde fix mit der Mannschaft in die Landesliga gehen. Die Personalplanungen laufen schon seit mehreren Wochen. Wir haben einen wirklich sensationellen Kader zusammengestellt. Dazu aber mehr in den kommenden Wochen. Wir wollen gleich wieder aufsteigen.“

 

Franz Kiss (Sektionsleiter Union St. Florian):

„Nachdem Grieskirchen am Mittwoch gewonnen hat, war dieser Sieg doppelt wichtig. Wir sind noch immer voll dabei. Nächste Woche wollen wir in Wallern genau da weitermachen.“

Die Besten: Gernot Falkner (ZOMF), Simon Weinzirl (LMF)


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