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Nächstes Debakel für ASTV Stadl-Paura! SU St. Martin/M. zerlegt Wittmann-Truppe in alle Einzelteile

Fehlstart beim Absteiger aus der Regionalliga: Der ATSV Stadl-Paura ging zum Auftakt in der Oberösterreich-Liga mit einer 0:5-Klatsche gegen die Union Edelweiss Linz unter und übernahm damit umgehend die rote Laterne. Ebenso hinter den Erwartungen geblieben war der heutige Kontrahent des ATSV, die SU Strasser Steine St. Martin/M.: Die Mühlviertler kamen gegen den SV Micheldorf vor eigenem Publikum nicht über ein Remis hinaus und gaben damit gleich am ersten Spieltag leichtfertig Punkte aus der Hand. Am gestrigen Abend setzte man nun das erste Ausrufezeichen der noch jungen Saison, schoss die Stadlinger mit 11:0 ab und machte einmal mehr deutlich, dass es die Wittmann-Elf in dieser Spielzeit alles andere als einfach haben dürfte. 

 

Klare Verhältnisse bereits vor der Pause 

Vor nur rund 100 Zuschauern war es von Beginn an eine glasklare Angelegenheit, rissen die Mühlviertler doch das Kommando kurzerhand an sich, brachten eine geschlossene, konsequente Leistung auf den Platz und überforderten damit einen weitestgehend desillusionierten Kontrahenten über neunzig Minuten maßlos. Einziges, aber zugleich großes Manko der Hartl-Elf in der Anfangsphase: die notwendige Kaltschnäuzigkeit sowie Effizienz vor dem Gehäuse. Nachdem man bereits in der ersten Viertelstunde eine Vielzahl von Hochkarätern leichtfertig liegengelassen hatte, brach Neuzugang Jakub Mares in Minute 22 den Bann und schoss nach schöner Kombination per Ferse zum 1:0 ein. So viel vorweg: Es sollte nicht der letzte Treffer des tschechischen Legionärs an einem alles in allem denkwürdigen Abend sein. Nur 120 Sekunden später erhöhte Manuel Pichler nach einer Ecke per Kopf auf 2:0. Kurz vor dem Gang in die Kabinen legte Pichler nach Streibl-Assist einen weiteren Treffer nach und unterstrich damit einmal mehr die brutale Überlegenheit der Gäste aus dem Mühlviertel. 

Hartl-Elf kennt mit Hausherren kein Erbarmen 

Auch der Seitenwechsel sollte keine Veränderung der Charakteristik des Spiels mit sich bringen, ganz im Gegenteil: Die Hartl-Truppe erhöhte den Druck weiter, spielte sauber sowie mit dem nötigen Tempo in die Spitze und hebelte nun regelrecht im Minutentakt den Abwehrverbund der Gastgeber aus – Ligatauglichkeit sieht anders aus. Jakub Mares per Doppelschlag sowie Manuel Pichler, der kurzerhand seinen Hattrick schnürte, erhöhten schließlich binnen sechs Minuten auf 6:0, das halbe Dutzend war voll (59., 63., 65.). Die Gäste schienen nun endgültig gänzlich aufgelöst – ein Umstand, den die Gäste eiskalt zu nutzen wussten und kurzerhand das Ergebnis endgültig in schwindelerregende Höhen schraubten: Abermals Mares, der mit zwei weiteren Treffern einen Fünfer-Pack eintütete, sowie Florian Krennmayr, Timo Streibl und letztlich Cemil Ersoy stellten nach neunzig Minuten den sage und schreibe 11:0-Auswärtssieg her, den man natürlich auch mit Hinblick auf das Torverhältnis dankend mitnehmen wird. 

Stimme zum Spiel

Stefan Hartl (Trainer SU St. Martin/M.):

“Das Ergebnis spricht denke ich Bände. Das war eine ganz eindeutige Angelegenheit. Wir wollten uns heute nicht auf den Gegner konzentrieren, unsere Aufgaben erledigen und unser Spiel konsequent durchziehen. Das ist uns sehr gut gelungen. Die Leistung des Gegners war nicht wirklich ligatauglich.“ 

Die Besten: Jakub Mares (ST), Timo Streibl (LV), Cemil Ersoy (RV)


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