Wie Phönix aus der Asche – Union Mondsee schlägt gegen SV Bad Ischl nach Debakel zurück

In der Oberösterreich-Liga kam es heute zu einem Kräftemessen zweier Mannschaften, die zuletzt Wunden lecken mussten nach ernüchternden Matches in der jüngeren Vergangenheit. Während der SV Zebau Bad Ischl eine bittere 0:1-Heimpleite gegen den ASK St. Valentin kassiert hatte, war die Union Raiffeisen Mondsee gleich mit 0:6 in Wallern unter die Räder gekommen. Schlussendlich sorgte die Mamoser-Truppe für positive Schlagzeilen, machte mit einem 2:1-Heimerfolg genannte Schlappe zumindest weitestgehend vergessen und verschärfte gleichsam die Situation beim direkten Konkurrenten noch einmal.

 

Blitzstart des Gastgebers

Vor rund 500 Zuschauern erwischte die Union Mondsee eine ganz starke Anfangsphase und zeigte dank offensiver Durchschlagskraft, Präsenz im Mittelfeld und dem nötigen Spielwitz dem Gegner ganz klar die Grenzen auf. Nachdem Philipp Stadlmann und Sebastian Handlechner frühe Sitzer ausgelassen hatten, machten deren Teamkollegen Jonas Broser und Lukas Leitner Nägel mit Köpfen. Broser besorgte in der 6. Minute nach einem Angriff über die rechte Seite aus kurzer Distanz die so wichtige Führung. Nur 12 Minuten später erhöhte Leitner artistisch auf 2:0, indem er eine halbhohe Hereingabe gekonnt verwertete. Nicht unerwähnt bleiben darf, dass auch der SV Bad Ischl durchaus eine gewisse Gefahr ausstrahlte und zwischen beiden erwähnten Toren durch Routinier Rudolf Durkovic eine Top-Chance vorfand. In der 34. Minute schlug dann die Zebau-Elf zurück und verkürzte auf 2:1 durch Mario Petter, der nach einem Freistoß, für jeden Schlussmann ungemütlich zum Tor geschnitten, aus kurzer Distanz einschob. Jenes Erfolgserlebnis sorgte augenscheinlich dafür, dass endlich die nötige Sicherheit ins Spiel der Gäste zurückkehrte. Diese agierten nun mit weitaus mehr Nachdruck und wählten den hohen Ball als primäres Mittel, um die so namhaft besetzte Offensivreihe in Szene zu setzen. Richtig zwingend wurde man dadurch aber nicht.

 

SV Bad Ischl scheitert am Pfosten

Beschriebene Performance der Gäste in der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs verunsicherte die Heimischen sichtlich. Diese fanden aber spätestens mit Wiederanpfiff wieder zu alter Stärke zurück – heißt: mehr Stabilität, griffiger im Spiel gegen den Ball und gleich mehrere Offensivaktion initiierend, mit welchen man der Zebau-Elf richtig zusetzte. Leitner, der eingewechselte Jonas Schwaighofer und Handlechner verpassten es aber, für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Jene mangelnde Effizienz gipfelte in Minute 65, als Leitner auch noch einen Elfmeter verschoss. Somit durfte die Bögl-Truppe weiter hoffen und richtete danach auch ihre Taktik in der Schlussphase aus. Man wurde zusehends offensiver, nahm immer mehr Risiko. Fast wäre das voll aufgegangen. Mittelfeldmann Filip Halgos setzte in der 87. Minute den Ball aber ans Aluminium.

 

Stimmen zum Spiel:

Christoph Mamoser (Trainer Union Mondsee):

„Es war ein hochverdienter Sieg. Das einzige Manko war die Chancenverwertung. Es war eine super Reaktion auf die Niederlage in Wallern. Wir sind wieder in der Spur und wollen nun weitermarschieren.“

Die Besten: Jonas Broser (ZDMF), Radivoje Janjic (ZDMF)

 

Josef Bögl (Trainer SV Bad Ischl):

„Das Momentum ist nicht auf unserer Seite. Mit etwas Glück machen wir heute einen Punkt. Wir hatten unsere Chancen. Jetzt stehen wir wieder als Verlierer da.“

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