Wieder kein voller Erfolg! SU St. Martin/M. muss sich gegen DSG Union Perg mit Remis begnügen

Mühlviertel-Derby in der LT1 Oberösterreich-Liga! Am gestrigen Donnerstag Abend empfing die DSG Union HABAU Perg die SU Strasser Steine St. Martin/M.. Angesichts der tabellarischen Situation im Vorhinein dieser Partie schienen die Karten grundsätzlich klar verteilt – allerdings durchleben die Gäste keine einfache Phase im bisherigen Saisonverlauf, musste man doch am vergangenen Wochenende das erste Mal in dieser Meisterschaft vor heimischem Publikum den Kürzeren ziehen und verpasste es damit nach drei Remis en Suite, den Druck auf die direkten Konkurrenten um Platz drei entscheidend zu erhöhen. Auch gegen die Prandstätter-Elf sollte es letztlich zu keinem vollen Erfolg reichen – man kam nicht über ein 2:2 hinaus. 

 

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DSG Perg mit Oberwasser in Halbzeit ins

Dabei ging aus Sicht der Gäste insbesondere der Auftakt in diese Begegnung gehörig daneben, sahen sich die Hartl-Schützlinge doch nach gerade einmal vier Minuten mit einem Rückstand konfrontiert. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld reagierte Daniel Steinbauer geistesgegenwärtig und brachte die Kugel zum 1:0 im Gehäuse unter. Auch im Anschluss hatte der vermeintliche Favorit aus St. Martin gehörige Probleme, die eigenen Stärken auf den Rasen zu bringen und musste über weite Strecken dem Gegner die Kontrolle überlassen. Dieser spielte erfrischend und unbeschwert nach vorne, fand immer wieder geschickte Lösungen im letzten Drittel und erwies sich darüber hinaus in Durchgang eins ungemein effizient vor dem Tor. Nach 34 Minuten erhöhte der bis dato überlegene Gastgeber durch einen sehenswerten Treffer von Cem Aygün auf 2:0 und sorgte damit für durchwegs klare Verhältnisse im Mühlviertel-Derby. Mehr oder weniger aus dem Nichts dann aber der postwendende Anschlusstreffer der Hartl-Elf, die nach einem verwandelten Elfmeter von Michael Wild wieder neue, frische Energie eingehaucht bekamen und den Ausgang der Partie völlig offen gestalteten. 

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Gäste mit Kaltschnäuzigkeit pur 

Durchgang zwei brachte grundlegend kaum Veränderungen in Sachen Spielcharakteristik mit sich. Es waren weiterhin die Hausherren, die über weite Strecken die zielstrebigere und gefährlichere Mannschaft blieben – nichtsdestotrotz verpasste man es gleich mehrmals, aus hochkarätigen und vielversprechenden Einschussmöglichkeiten Kapital zu schlagen – ein Umstand, der sich, so viel sei an dieser Stelle verraten, am Ende der neunzig Minuten noch rächen sollte. So stachen nämlich die Gäste nach einer der rar gesäten Torchancen mit brutaler Kaltschnäuzigkeit zu und verpassten dem Kontrahenten damit einen gehörigen Nackenschlag: Paul Mahringer stellte in Minute 73 den Ausgangszustand wieder her. In einer hitzigen Schlussphase gelang es schließlich keinem Team mehr, für einen entscheidenden letzten Nadelstich zu sorgen – somit müssen die Hartl-Schützlinge weiter auf den ersten vollen Erfolg seit dem 22.4. warten – eine doch beachtliche Durststrecke. 

Stimme zum Spiel 

Jürgen Prandstätter (Trainer DSG Union HABAU Perg): 

„Am Ende der neunzig Minuten muss man leider wieder von zwei verlorenen Punkten sprechen. Das war eine tolle Leistung meiner Mannschaft, die sich einen Sieg heute verdient gehabt hätte. Wir müssen einfach die Chancen in der zweiten Hälfte nützen, dann kommt St. Martin auch nicht mehr zurück.“ 

Die Besten (von Ligaportal.at ausgewählt): 

DSG Union Perg: Cem Aygün (ST)

SU St. Martin/M.: Marco Magauer (ZM) 

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Fotocredit: Niki Hartl

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