OÖ-Liga 20/21: Vorschau Runde 7

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Die siebte Runde der Oberösterreich-Liga steht an. Sie geht am kommenden Wochenende über die Bühne. Sechs Matches steigen am Freitagabend, zwei folgen dann am Samstag. Ligaportal.at gibt vorab einen kompakten Überblick über sämtliche Kräftemessen.

 

Fr, 18.09.2020, 18:00 Uhr

Union T.T.I. St. Florian - SV Pöttinger Grieskirchen

Live-Ticker

Union T.T.I. St. Florian SV Pöttinger Grieskirchen

Krisengipfel in St. Florian: Mit der Gruber-Truppe und dem SV Grieskirchen kommt es zu einem direkten Duell zweier Teams, die immer noch auf den ersten vollen Erfolg in dieser Saison warten. Die Sängerknaben präsentierten sich zuletzt aber weitaus stabiler als die Furthner-Elf. Beim jüngsten 1:1 gegen die ASKÖ Oedt rief man trotz zahlreicher Ausfälle eine durchaus zufriedenstellende Leistung ab. Nach drei Pleiten am Stück spielte der Tabellenvierzehnte zuletzt zwei Mal in Folge Remis. Beim SV Grieskirchen zeigt die Formkurve indes steil nach unten. Zwei Unentschieden zum Start folgten satte vier Pleiten. Dabei kassierte man pro Niederlage durchschnittlich fast vier Gegentore. Das jüngste 1:4 gegen den ASK St. Valentin war der vorläufige Tiefpunkt: Coach Reinhard Furthner sprach nach Abpfiff von der schwächsten Saisonleistung bislang. Jener bescheidene Auftritt und der zeitgleiche Punktgewinn der DSG Union Perg sorgten dafür, dass man ans absolute Tabellenende abrutschte. Zudem stellt man mit insgesamt 18 Gegentreffern in sechs Partien die schwächste Defensive der Liga.

Fr, 18.09.2020, 19:00 Uhr

SU Strasser Steine St. Martin/M. - SV Grün-Weiß Micheldorf

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SU Strasser Steine St. Martin/M. SV Grün-Weiß Micheldorf

Das hatte ihnen vor Saisonstart niemand zugetraut – wohl nicht einmal sie sich selbst: Eine phänomenale erste Saisonphase der SU St. Martin fand ihren Höhepunkt im überraschenden 4:1-Auswärtstriumph gegen den heißesten Titelkandidaten aus Wallern. Somit gehen die Mühlviertler als Spitzenreiter in den siebten Matchtag. Und das absolut verdient: Man holte satte fünf Siege aus den ersten sechs Partien und stellt mit durchschnittlich drei Toren pro Begegnung die beste Offensive der Liga. Der SV Grün-Weiß Micheldorf hat sich nach einer etwas ungemütlichen Phase zuletzt durch den knappen 1:0-Erfolg gegen den SV Bad Ischl wieder stabilisiert. Insgesamt ist das schon sehr stark, was die Kremstaler in dieser ersten Saisonphase zeigen. Mit zehn Punkten aus sechs Spielen kann man absolut zufrieden sein. Geht es in dieser Tonart weiter, wird man heuer – im Gegensatz zu den vergangenen Saisons – mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben. Mit Antonio Dukic hat man den Führenden der Torschützenliste in den eigenen Reihen. Acht der zwölf Micheldorfer Ligatore gehen auf das Konto des begehrten Sommerneuzugangs.

Abgesagt Fr, 18.09.2020, 19:00 Uhr

Union Raiffeisen Mondsee - SPG SV Lugstein Cabs Friedburg/Pöndorf

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Union Raiffeisen Mondsee SPG SV Lugstein Cabs Friedburg/Pöndorf

Nach einem fulminanten Saisonstart geriet der Motor der Union Mondsee zuletzt zweifelsohne ins Stottern. In den vergangenen drei Partien setzte es gleich zwei heftige Auswärtspleiten samt einer Flut an Gegentoren. Nun hofft die Mamoser-Truppe, die heuer mit Alexander Peter, Lukas Leitner oder Ilija Ivic endlich über eine durchschlagskräftige Offensive zu verfügen scheint, auf eigener Anlage wieder in die Spur zu finden. Man bekommt es mit einem Kontrahenten zu tun, der vor gut einem Jahr gemeinsam mit der Union Mondsee in die Oberösterreich-Liga aufgestiegen war, sich in der Folge dort aber weitaus besser zurechtfand. Heuer benötigte die Pessentheiner-Elf jedoch eine gewisse Anlaufzeit. Der Tabellenzehnte holte aus den ersten drei Partien lediglich einen Zähler. In den folgenden drei Matches gesellten sich dann sieben Punkte dazu. Satte 13 Tore gelangen dabei. Die Offensivakteure Jonas Reitter und Rumen Kerekov befinden sich in Topform.

Fr, 18.09.2020, 19:00 Uhr

SPG Weißkirchen/Allhaming - DSG Union HABAU Perg

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SPG Weißkirchen/Allhaming DSG Union HABAU Perg

Was ist bloß mit der SPG Weißkirchen/Allhaming los? Das Team, das vor Saisonstart zu den heißesten Titelanwärtern gezählt hatte, musste nach zwei Favoritensiegen zum Start zuletzt drei empfindliche Pleiten im Ligabetrieb einstecken. Dabei gelang nur ein einziges Tor. Prompt findet man sich im untersten Tabellendrittel wieder. Mit nur vier Treffern in den ersten fünf Spielen stellt man die harmloseste Offensive ligaweit. Fairerweise muss angeführt werden, dass man ein Match weniger auf dem Konto hat als die meisten Konkurrenten. Abgesehen davon sprach Trainer Alfred Olzinger nach der jüngsten Pleite gegen die SPG Pregarten davon, dass man in physischer Hinsicht aktuell nicht ligatauglich sei. Nun geht es gegen eine Mannschaft, die zuletzt an Selbstvertrauen zulegte. Nach vier Pleiten zum Start stabilisierte sich die DSG Union Perg, die als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt wird, zuletzt. Durch zwei Remis am Stück gab man die rote Laterne an den SV Grieskirchen weiter. Nach dem Umbruch im Sommer samt Trainerwechsel scheinen nun erste Mechanismen zu greifen. Stürmer Cem Aygün nähert sich immer mehr seiner Topform.

Fr, 18.09.2020, 19:00 Uhr

Union Edelweiss Linz - ASKÖ Oedt

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Union Edelweiss Linz ASKÖ Oedt

Nach drei Siegen aus vier Spielen und starken Performances schwächelte die Union Edelweiss zuletzt gehörig, als man gegen den damaligen Tabellenletzten aus Perg nicht über ein 2:2 hinauskam. Mit diesem einen Punkt war man sogar noch gut bedient. Der Kader wird aktuell durch verletzungsbedingte Ausfälle – allen voran Philipp Frühwirth mit einem Kreuzbandriss – auf eine harte Probe gestellt. Trainer Harald Kondert beklagte sich nach genanntem Match darüber, dass einige Spieler in Abwesenheit gewisser Leistungsträger zu wenig Verantwortung auf dem Platz übernehmen. Hoffnung vor dem Duell mit der ASKÖ Oedt schenkt die Statistik: Alle drei Heimspiele entschied man bislang für sich. Die Formkurve der punktgleichen ASKÖ Oedt ähnelt jener des direkten Konkurrenten. Die Trauner zeigten zuletzt ebenfalls nach einer Phase, in der man mit mitreißendem Offensivfußball für Furore gesorgt hatte, eine schwache Leistung beim 1:1 gegen die Union St. Florian. Nach drei Auswärtspartien weist der Tabellendritte eine ausgeglichene Bilanz vor: ein Sieg, ein Unentschieden, eine Pleite.

Abgesagt Fr, 18.09.2020, 19:00 Uhr

SPG SV Zaunergroup Wallern/St. Marienkirchen - SPG Algenmax Pregarten

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SPG SV Zaunergroup Wallern/St. Marienkirchen SPG Algenmax Pregarten

Erster richtiger Rückschlag für die SPG SV Wallern/St. Marienkirchen in dieser Saison: Nach der empfindlichen 1:4-Heimpleite gegen die SU St. Martin ist man nicht mehr Tabellenführer. Mit drei Zählern Rückstand und einem Spiel weniger geht man nun als erster Verfolger der Nimmervoll-Truppe in die siebte Runde. Die Mannschaft, die nach der SU St. Martin die zweitbeste Offensive der Liga stellt (16 Saisontore), will nach zwei Pflichtspielniederlagen in Folge (auch im ÖFB-Cup war in Runde eins Schluss) nun für Wiedergutmachung sorgen. Nach einer komplizierten Phase, in der man nicht wirklich für die gewünschte Bewegung auf dem Punktekonto gesorgt hatte, fand die SPG Pregarten zuletzt wieder in die Spur und lieferte beim 2:0-Heimerfolg gegen die SPG Weißkirchen/Allhaming eine Top-Leistung ab. Der Mix zwischen gut aufgelegten Führungsspielern wie Keeper Klaus Schützeneder, Markus Blutsch oder Zdenek Linhart und jungen, hochtalentierten Akteuren wie Lukas Denk oder Alexander Pöppl ist ein zentraler Erfolgsfaktor aktuell. Die Mühlviertler stehen in der Defensive weitestgehend stabil, müssen sich aber in der Offensive noch etwas steigern, um mit den absoluten Topteams der Liga mithalten zu können.

Sa, 19.09.2020, 14:00 Uhr

ASK Case IH Steyr St. Valentin - ASKÖ Donau Linz

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ASK Case IH Steyr St. Valentin ASKÖ Donau Linz

Der ASK St. Valentin kommt nach einem katastrophalen Saisonstart langsam aber sicher in den Rhythmus. Zwei der vergangenen drei Partien entschied man für sich. Bei beiden vollen Erfolgen schoss man insgesamt satte acht Tore. In den übrigen vier Partien war man gänzlich ohne Treffer geblieben. Das Offensivduo, bestehend aus Kapitän Daniel Guselbauer und Sommerneuzugang Thomas Fröschl, scheint immer besser zu harmonieren. Den Großteil der Punkte holten die Niederösterreicher bislang aber auswärts. Aus den ersten drei Heimspielen der Saison sprang nur ein Zähler heraus. Die ASKÖ Donau Linz bleibt enorm schwer einzuschätzen. Immer wieder zeigt die Mannschaft, welch enormes Potential in ihr steckt. Jene dadurch aufkommende Euphorie wird dann aber oftmals durch empfindliche Pleiten umgehend im Keim erstickt. Das jüngste Erfolgserlebnis wird aber für mächtig Selbstvertrauen sorgen: Man schoss die Union Mondsee mit 5:0 aus dem eigenen Stadion. Zweifelsohne ist die Offensive in diesen Wochen das Prunkstück der Kleinmünchner. 16 Volltreffer in sechs Partien sprechen eine eindeutige Sprache. Mittelfeldmann Endi Nuhanovic befindet sich in Topform: Ihm gelangen bereits sechs Tore. Aber Achtung: Die Auswärtsbilanz der Mayrleb-Truppe ist erschreckend: drei Spiele, drei Pleiten, neun Gegentore.

Sa, 19.09.2020, 16:00 Uhr

SV sedda Bad Schallerbach - SV Zebau Bad Ischl

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SV sedda Bad Schallerbach SV Zebau Bad Ischl

Nach einer richtig guten Phase mit zehn Punkten aus vier Spielen knallte der SV Bad Schallerbach zuletzt auf den Boden der Tatsachen, als man krachend am Vorhaben scheiterte, einen Favoritensieg gegen die SPG Friedburg/Pöndorf einzufahren. Schlussendlich zog man mit 0:3 den Kürzeren und verpasste den vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze. Es war das erste Match in dieser Saison, in dem die mit einer massiven Qualität in der Offensive ausgestattete Renner-Elf ohne eigenen Torerfolg blieb. Bislang holte man in der Fremde mehr Punkte als auf eigener Anlage. Gegen den SV Bad Ischl soll die Heimbilanz (ein Sieg, ein Remis, eine Niederlage) aufpoliert werden. Die Scherpink-Truppe ist neben der SPG Weißkirchen/Allhaming wohl die Mannschaft, die aktuell die meisten Rätsel in der Oberösterreich-Liga aufgibt. Nach einem gelungenen Saisonstart mit sieben Punkten aus drei Spielen schlitterte man völlig unerwartet in eine Ergebniskrise. Teils inferiores Defensivverhalten besiegelte drei Pleiten am Stück. Die Flut an Gegentoren sorgte dafür, dass man in der Tabelle zusehends an Boden verlor und sich nun im untersten Drittel wiederfindet. In den bisherigen drei Auswärtsspielen gelang der von Ausfällen gebeutelten Truppe noch kein voller Erfolg.

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