OÖ-Liga 20/21: Vorschau Runde 10

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Die zehnte Runde der Oberösterreich-Liga steht an. Sie geht am kommenden Wochenende über die Bühne. Drei Matches steigen am Freitagabend. Die restlichen fünf folgen dann am Samstag. Ligaportal.at gibt vorab einen kompakten Überblick über sämtliche Kräftemessen.

 

Fr, 09.10.2020, 19:00 Uhr

ASKÖ Donau Linz - SPG Weißkirchen/Allhaming

Live-Ticker

ASKÖ Donau Linz SPG Weißkirchen/Allhaming

Während die Offensive der ASKÖ Donau Linz mit bislang 21 Toren in neun Spielen zu den besten der Liga gehört, sorgt eine zu löchrige Defensive immer wieder dafür, dass man wichtige Punkte liegen lässt. In den vergangenen drei Matches gelang nur ein einziger Zähler. Die Kleinmünchner gelten aber grundsätzlich als heimstark, holten drei Siege aus den bisherigen vier Partien auf eigener Anlage. Das Prunkstück der SPG Weißkirchen/Allhaming ist indes die Defensive. Lediglich neun Gegentreffer bislang sind Bestwert in der Liga – und das obwohl mit Christoph Martin eine ganz wichtige Säule der Abwehr verletzungsbedingt fehlt. Nach einer schwarzen Serie, drei Pleiten am Stück mitumfassend, hat sich die Olzinger-Truppe zuletzt stabilisiert: Seit nunmehr vier Partien ist man ungeschlagen. Beim jüngsten Remis muss man aber zweifelsohne über zwei verlorene Punkte sprechen. Bis zur 86. Minute hatte man gegen den kriselnden SV Grieskirchen noch komfortabel mit 3:1 geführt. Am Ende musste man sich mit einem 3:3 begnügen.

Fr, 09.10.2020, 19:00 Uhr

SV sedda Bad Schallerbach - Union Raiffeisen Mondsee

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SV sedda Bad Schallerbach Union Raiffeisen Mondsee

Die Union Mondsee bewies im gestrigen Nachtragsspiel gegen den SV Bad Ischl eine tolle Moral und drehte einen 0:2-Pausenrückstand noch in einen 3:2-Erfolg. Das wird für Selbstvertrauen sorgen. Gleichsam war es die perfekte Antwort auf die bittere Pleite der Vorwoche gegen den SV Grün-Weiß Micheldorf. Von den bisherigen vier Auswärtspartien entschied man zwei für sich. Die Situation, in der sich der SV Bad Schallerbach aktuell befindet, ist kritisch: Die jüngsten vier Matches verlor man allesamt, in der Tabelle befindet man sich im freien Fall. Verletzungsbedingte Ausfälle, insbesondere im Defensivbereich, setzen dem Kader in diesen Wochen enorm zu. In genannten vier Spielen kassierte man nicht weniger als 13 Gegentore. Auch die so prominent besetzte Offensive rund um Kapitän Miliam Guerrib, Manuel Schönberger oder Dejan Misic bleibt momentan vieles schuldig: Nur ein Tor gelang in den vergangenen vier Partien.

Fr, 09.10.2020, 20:00 Uhr

DSG Union HABAU Perg - SU Strasser Steine St. Martin/M.

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DSG Union HABAU Perg SU Strasser Steine St. Martin/M.

Konträrer könnten die Ausgangslagen vor diesem Kräftemessen kaum sein: Während die Allerstorfer-Truppe aus Perg weiterhin ein tristes Dasein im Tabellenkeller fristet, befindet sich die SU St. Martin auf einem Höhenflug, mit dem vor Saisonstart wirklich niemand gerechnet hatte. Für die Perger setzte es in der Vorwoche die dritte Pleite in Serie und die insgesamt siebte im bisherigen Saisonverlauf. Als eines von zwei Teams der Liga wartet man noch auf den ersten Dreier in dieser Spielzeit. Zudem stellt man mit nur acht eigenen Toren die harmloseste Offensive aller Mannschaften. Der Spitzenreiter aus St. Martin fand indes nach einem kurzen Durchhänger (1:4 im Mühlviertel-Derby gegen die SPG Pregarten) wieder in die Spur (2:0 gegen den SV Bad Schallerbach). Es war der bereits siebte volle Erfolg im neunten Saisonmatch. Zwei Aspekte schenken der DSG Union Perg aber zumindest ein klein wenig Hoffnung: Die beiden bisherigen Pleiten setzte es für die Nimmervoll-Truppe in der Fremde. Zudem hat der Leader in diesen Wochen mit Ausfällen zu kämpfen.

Sa, 10.10.2020, 14:00 Uhr

ASKÖ Oedt - SPG Algenmax Pregarten

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ASKÖ Oedt SPG Algenmax Pregarten

Der Motor der ASKÖ Oedt geriet zuletzt nach einer guten Phase gehörig ins Stottern. Seit nunmehr vier Spielen wartet man auf einen vollen Erfolg. In der Tabelle stürzte man prompt ab. Der Achte des Rankings hält bei erst drei Siegen in neun Saisonpartien. Da hatte man sich viel mehr erwartet. In der Defensive steht man zwar grundsätzlich kompakt. Unterdessen macht aber die Offensive regelmäßig Probleme. Sie gehört zu den harmlosesten der Liga. Auf eigenem Platz ist die Kablar-Truppe aber noch ungeschlagen. Der Lauf der SPG Pregarten, drei volle Erfolg am Stück mitumfassend, wurde im gestrigen Nachtragsmatch prompt gestoppt, als man gegen den Tabellenzweiten aus Wallern mit 0:2 den Kürzeren zog. Mit dem bisherigen Saisonverlauf darf die Riepl-Elf trotzdem durchaus zufrieden sein. Der aktuelle vierte Rang im Zwischenklassement ist vorbildhaft. Aber Achtung: Auswärts konnte man bislang noch nicht so richtig überzeugen. Erst ein Dreier gelang in den bisherigen vier Partien in der Fremde.

Sa, 10.10.2020, 16:00 Uhr

SV Pöttinger Grieskirchen - SPG SV Zaunergroup Wallern/St. Marienkirchen

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SV Pöttinger Grieskirchen SPG SV Zaunergroup Wallern/St. Marienkirchen

Derbytime in Grieskirchen! Die Furthner-Truppe geht als krasser Underdog ins Nachbarschaftsduell mit dem Tabellenzweiten aus Wallern. Als Vorletzter des Rankings wartet man noch immer auf den ersten Saisonsieg. In der Vorwoche trat man aber eindrucksvoll den Beweis an, dass man namhafte Teams der Liga sehr wohl ärgern kann. Dank zweier später Tore entführte man einen Zähler aus Weißkirchen (3:3). Das war ganz wichtig für die Moral des Teams. In den bisherigen vier Heimpartien gelang aber erst ein einziger Zähler. Zudem kassierte man dabei fast vier Gegentore pro Match. Mit insgesamt 26 Gegentreffern stellt man die schwächste Defensive der Liga. Mit 2:0 setzte sich die Neuhofer-Elf aus Wallern im gestrigen Nachtragsspiel gegen die SPG Pregarten durch. Es war der drittel volle Erfolg in Serie. Dabei kassierte man nur ein einziges Gegentor. Mittlerweile hat man zur SU St. Martin aufgeschlossen, ist lediglich aufgrund des schwächeren Torverhältnisses Zweiter. Mit neun Punkten aus vier Partien in der Fremde führt man gegenwärtig die Auswärtstabelle an.

Sa, 10.10.2020, 16:00 Uhr

SPG SV Lugstein Cabs Friedburg/Pöndorf - Union Edelweiss Linz

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SPG SV Lugstein Cabs Friedburg/Pöndorf Union Edelweiss Linz

Die SPG Friedburg/Pöndorf ist in diesen Wochen schwer einzuschätzen. Nach einer guten Phase, in welcher man sieben Zähler aus drei Partien geholt hatte, setzte es zwei knappe Niederlagen am Stück gegen Mannschaften der unteren Tabellenhälfte. Gestern folgte dann ein torreiches Remis gegen den ASK St. Valentin (3:3). Das auswärtsschwächste Team der Liga ist auf eigenem Rasen noch ungeschlagen. Nun bekommt man es mit der Union Edelweiss zu tun, welche seit nunmehr fünf Spielen nicht besiegt wurde. Zu viele Remis sorgen aber dafür, dass man im Moment etwas auf der Stelle tritt und nicht so richtig den Anschluss an die vordersten Plätze findet. Dort hatten nicht wenige die Truppe vor Saisonstart dauerhaft erwartet. Die Kondert-Elf kassierte aber erst eine Pleite im bisherigen Verlauf der Spielzeit – Topwert unter allen Teams.

Sa, 10.10.2020, 16:00 Uhr

SV Zebau Bad Ischl - Union T.T.I. St. Florian

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SV Zebau Bad Ischl Union T.T.I. St. Florian

Der Erfolgslauf des SV Bad Ischl war furios, aber nur von sehr kurzer Dauer. Nach zwei mitreißenden Kantersiegen am Stück verlor man gestern das Derby gegen die Union Mondsee mit 2:3. Mit 26 Volltreffern stellt der Tabellenachte die beste Offensive der Liga. Aus den bisherigen vier Heimspielen sprangen sechs Zähler heraus – etwas zu wenig für die traditionell so heimstarke Zebau-Elf. Die Union St. Florian hat sich nach einem bescheidenen Saisonstart so richtig stabilisiert. Fünf ungeschlagene Matches am Stück und zuletzt zwei volle Erfolg en suite sorgten dafür, dass man sich von der kritischen Zone entscheidend distanzierte und den Anschluss ans Tabellenmittelfeld herstellte. Von den bisherigen vier Auswärtspartien konnte man eine für sich entscheiden.

Sa, 10.10.2020, 19:00 Uhr

SV Grün-Weiß Micheldorf - ASK Case IH Steyr St. Valentin

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SV Grün-Weiß Micheldorf ASK Case IH Steyr St. Valentin

Der SV Grün-Weiß Micheldorf befindet sich weiter im Vormarsch. Drei Siege aus den vergangenen vier Matches sorgen dafür, dass man im obersten Tabellendrittel eine zentrale Position einnimmt. Das hatten vor Saisonstart einer Mannschaft, die in der Vergangenheit immer wieder mit dem Kampf gegen den Abstieg konfrontiert gewesen war, nur die wenigsten zugetraut. Auf eigener Anlage ist man noch ungeschlagen. Mit Antonio Dukic hat man den torgefährlichsten Akteur der Liga in den eigenen Reihen. Dieser blieb aber zuletzt vier Mal in Folge ohne eigenen Treffer. Nach einem kurzen Zwischenhoch geriet der Motor des Tabellenzehnten aus St. Valentin mit einem Punkt aus den vergangenen beiden Spielen wieder ins Stottern. Bei genauerer Betrachtung fühlte sich das 3:3 im gestrigen Nachtragsmatch gegen die Truppe aus Friedburg aufgrund zweier später Tore wie ein Sieg an. Das wird für Selbstvertrauen sorgen. Mit sieben Zählern aus vier Partien in der Fremde gehört man zu den besten Auswärtsteams der Liga.


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