ATSV Stadl-Paura: Bisher trug der Umbruch Früchte!

Nach einer grausamen letzten Saison, die man auf dem vorletzten Tabellenplatz beendete, entschied sich der ATSV Stadl-Paura in dieser Regionalliga Mitte Spielzeit zu einem weitreichenden Umbruch, der eine Kaderumstrukturierung und einen Trainerwechsel miteinschloss. Etwas überraschend trug dieser Umbau bis hierhin Früchte – die Herbstserie schloss der Klub auf einem erwähnenswerten fünften Tabellenplatz ab, auch weil die Waldl-Truppe einen wahren Traumstart hinlegte. Ligaportal sprach mit dem Trainer über die abgelaufene Herbstserie und das kommende Frühjahr.

Waldl: ''Dosenöffner war die Partie gegen BW Linz''

Natürlich sei man sehr zufrieden mit der Herbstrunde, wie der neue Trainer betont: ''Nach dem extremen Umbruch im Sommer, sind wir natürlich sehr zufrieden. Der Dosenöffner war die Partie gegen BW Linz im Cup. Danach sind wir in einen Lauf gekommen.'' Die Stadlinger kamen perfekt aus den Startlöchern und starteten mit sieben Siegen und einem Remis in die Saison. Danach erfolgte ein Einbruch mit fünf Pflichtspielpleiten in Serie, den Waldl jedoch als erwartbar betrachtet: ''Wichtig ist, dass die Moral und die Einstellung auch da alles in allem gepasst hat. Leider war dann das Spielglück nicht mehr auf unserer Seite.'' Zum Ende der Hinserie konnten sich die Waldl-Männer zwar wieder etwas berappeln. Dennoch verpassten es die Traunviertler bei der 2:4-Niederlage gegen den GAK den Rückstand auf den Leader auf sechs Punkte zu verkürzen, so fehlen derzeit neun Punkte auf den Tabellenführer. 

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Foto: Bisher zeigt sich der ATSV Stadl-Paura als Einheit.

Keine Transfers geplant - ''Wir vertrauen dieser Mannschaft''

Ein konkretes Punkteziel gebe es nicht, wie Waldl betont, vielmehr will der Chef-Coach eine spürbare Entwicklung beim ATSV voran treiben: ''Die Zuschauer und alle die mit dem Verein zu tun haben, sollen das Gefühl haben, dass wir stabiler stehen und sich die Spieler mit dem Verein identifizieren.'' Für den optimalen Start in die Rückserie halten die Traunviertler ein Trainingslager ab - nicht wie die meisten Teams im Ausland, sondern in der Heimat. Neuzugänge werden daran vermutlich nicht teilnehmen, wie Waldl bekräftigt: ''Wir vertrauen dieser Mannschaft und wollen mit dem gleichen Kader durch die Saison.'' Einzig auf der Torwartposition möchte man sich nach der schweren Verletzung von Ersatz-Goalie Maric gegebenfalls umsehen. Sollte sich außerdem die Gelegenheit auf einen ''jungen, dynamischen Spieler aus der Umgebung'' ergeben, würde der ATSV möglicherweise zuschlagen. Für Waldl liegt das Hauptaugenmerk in der Winterpause auf dem taktischen Bereich: ''In der turbulenten Übertrittszeit blieb wenig Zeit für das Taktische. Da wollen wir ansetzen, in bestimmten Situationen variantenreicher spielen und taktisch variieren.'' Ob dieses Vorhaben gelingt, wird sich spätestens am 9. März 2019 zeigen, wo der ATSV zum Auftakt der Frühjahrssaison die Sturm Graz Amateure empfängt.

Foto: Harald Dostal

Geschrieben von Pascal Stegemann

 

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