Regionalliga Mitte

SV Allerheiligen: Bei den ''Galliern'' backt man weiter kleinere Brötchen!

Nach einem weitreichenden Kaderumbruch im Sommer und einem neuen Trainer an der Seitenlinie startete der SV Allerheiligen mit ungewissen Aussichten in die Regionalliga Mitte Saison 18/19. Nach einem holprigen Start mit nur einem Dreier aus den ersten acht Liga-Partien schien sich die schwierige Saison zu bestätigen. Doch dann kam die Eskinja-Truppe immer besser in Fahrt – sechs der letzten sieben Spiele vor der Winterpause konnten die ''Gallier'' siegreich gestalten und dadurch auf dem sechsten Tabellenplatz überwintern. Ligaportal sprach mit Maurice Amtmann, Sektionsleiter beim SV Allerheiligen, über den vergangenen Herbst und das kommende Frühjahr.

Amtmann: ''Klassenerhalt bleibt primäres Ziel''

Angesichts der Umstände, mit denen der SV Allerheiligen in die heurige Spielzeit startete, zeigt man sich beim Club sehr zufrieden über die sportliche Entwicklung im Herbst: ''Da brauchen wir kein Geheimnis draus machen. Wir sind natürlich sehr erfreut über die momentane Entwicklung und die Tabellensituation.'' Gerade die Tatsache, dass beim SV ''kein Stein auf dem anderen blieb'' und die Mannschaft sich mit 13 Neuzugängen erst finden musste, lässt die Herbstentwicklung umso eindrucksvoller erscheinen: ''Ein Riesenkompliment, welcher Beitrag jeder Einzelne leistet.'' Dennoch bleibt man bei den ''Galliern'' nach einer Vorsaison, in der der Club Aufstiegsambitionen hegte, auf dem Boden der Tatsachen, wie Artmann betont: ''Eine schöne Momentaufnahme. Nichtsdestotrotz werden wir die Kirche im Dorf lassen. Denn die Meisterschaft ist noch nicht vorbei.'' Deshalb bleibt man auch bei Zielsetzung weiterhin bescheiden: Da Stand jetzt nicht klar ist, wieviele Teams absteigen, sei die ''oberste Prämisse die Liga zu halten'', wie Amtmann konstatiert. Allerdings melden die ''Gallier'' auch leise Ansprüche an einen ÖFB-Cup-Platz an: ''Der Klassenerhalt bleibt auch nach wie vor unser primäres Ziel. Allerdings wollen wir auch in Richtung ÖFB-Cup-Platz.''

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Foto: Neo-Trainer Eskinja formte aus der Mannschaft eine funktionierende Einheit.

Der Verein vertraut dem aktuellen Kader

Dieses Ziel soll der aktuelle Kader erreichen, Zu- oder Abgänge seien nicht zwingend vorgesehen, der Club werde ''keine Spieler auf Biegen und Brechen holen''. Dennoch will man sich beim SV auf dem Transfermarkt dennoch umsehen: ''Wenn es sich ergibt, wollen wir eventuell unsere Kaderdichte aufstocken.'' Konkretes gäbe es noch nicht, da sich der Verein derzeit noch in der Evaluationsphase befindet, wie Amtmann bestätigt. Den Frühlingsauftakt müssen die Eskinja-Männer am 8. März gegen abstiegsbedrohte Kalsdorfer bestreiten - zwei Wochen später ist der FC Wels zu Gast. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte klar sein, ob der Klassenerhalt das primäre Ziel bleibt oder ob sich die ''Gallier'' weiter nach oben orientieren können. Amtmann gibt sich kämpferisch: ''Wir wurden von allen vor der Saison als Fix-Absteiger gehandelt.'' Der März wird zeigen, ob gerechtfertigterweise oder nicht. Den körperlichen und mentalen Feinschliff für die Rückserie holen sich die Steirer in einer Teambuilding-Woche, ein Trainingslager im Ausland ist indes nicht geplant.

Foto: Richard Purgstaller

Geschrieben von Pascal Stegemann

 

 

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