Junge Wikinger Ried: Voll auf Kurs bei der Mission Klassenerhalt!

Im Sommer gaben die Verantwortlichen der Jungen Wikinger Ried den Klassenerhalt als oberste Zielsetzung aus, die Innviertler überwintern auf dem elften Tabellenplatz der Regionalliga Mitte und können relativ stressfrei ins Frühjahr gehen. Ligaportal sprach mit Team-Manager Tim Entenfellner über den vergangenen Herbst, das kommende Frühjahr sowie über die Zielsetzung und die Kaderplanung.

Team-Manager Entenfellner: "Haben in den Derbys geliefert"

Mehr Ausgeglichenheit geht nicht: Die Jungen Wikinger Ried gehen mit einer Bilanz von fünf Siegen, fünf Remis und fünf Niederlagen sowie einem Torverhältnis von 19:19 in die Winterpause - angesichts des Saisonziels Klassenerhalt sind die Innviertler also voll im Soll, wie auch Team-Manager Tim Entenfellner betont: "Unser primäres Ziel ist es nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben, das sieht punktemäßig derzeit gut aus. Es war unsere bisher stärkste Halbsaison, wir sind auch mit der Entwicklung unserer Spieler sehr zufrieden." Besonders stolz ist man bei den Riedern auf die gezeigte Darbietung in den OÖ-Derbys: "Wir haben in den Derbys ganz gut geliefert, wir haben Vöcklamarkt besiegt und gegen Hertha Wels einen Punkt geholt." Darüber hinaus gelang es den Jungen Wikingern sogar den großen Aufstiegsfavoriten SK Sturm Graz II in die Knie zu zwingen, dies gelang im Herbst sonst nur der UVB Vöcklamarkt. Man weiß also um die Qualität bei den Riedern, doch trotz des durchwegs positiven Herbst ist man sich auch der Gefahren bewusst: "Bei der Konstellation in der 2. Liga kann es sein, dass zwei bis drei Absteiger in die Regionalliga kommen. Bis zu fünf Mannschaften könnten dann aus der RLM absteigen, wir wissen also, dass das Thema noch nicht erledigt ist. Wenn wir im Frühjahr allerdings ähnlich viele Punkte holen wie im Herbst und unsere Leistung bestätigen können, sieht es schon sehr gut aus. Natürlich würden wir auch zu einem einstelligen Tabellenplatz nicht Nein sagen", bringt es Entenfellner auf den Punkt.

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Die Jungen Wikinger hielten auch gegen Top-Clubs wie den DSC meist gut mit.

Aufstiegskampf: "Sehe Sturm einen Ticken vorne"

Dass die Qualität im Rieder Kader stimmt haben die Innviertler im Herbst unter Beweis stellen können, auch im kommenden Frühjahr dürften wieder einige Talente in die Regionalliga-Truppe von Trainer Stefan Offenzeller aufrücken: "Es ist wie immer ein laufender Prozess. Deshalb gibt es im Winter auch nicht wirklich Ab- oder Zugänge. Wir wollen den talentiertesten Spielern erste Erfahrungen in der Regionalliga ermöglichen", so Entenfellner. Der Rieder Funktionär glaubt dieses Mal an eine ordnungsgemäße Vollendung der Saison: "Ich bin fest davon überzeugt, dass heuer zu Ende gespielt werden kann. Mit der Impfpflicht und der 2G-Regel haben die Vereine genug Zeit, sich darauf einzustellen. Ich glaube nicht, dass noch einmal unterbrochen wird." Und wer am Ende das Meisterschaftsrennen für sich entscheidet? Tim Entenfellner hat einen wenig überraschenden Tipp auf Lager: "Eine schwierige Frage. Ich denke, es läuft auf einen Zweikampf zwischen Sturm und Hertha Wels hinaus. Ich sehe Sturm einen Ticken vorne, weil sie heuer wieder eine extrem talentierte Mannschaft haben." Fünf Testspiele der Jungen Wikinger sind bereits fixiert: Am 21. Jänner testen die Rieder gegen die SPG Weißkirchen/Allhaming, am 28. Jänner ist der SV Grödig zu Gast, am 4. Februar steht das Match gegen Grieskirchen an und am 18. Februar geht es gegen den SV Seekirchen.

Bericht: Pascal Stegemann

Foto: Richard Purgstaller


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