Der Tag der Wahrheit auf dem Weg in den Profifußball

Bundesliga

Drei Stolpersteine haben die drittklassigen Vereine auf dem Weg in die Heute für Morgen Erste Liga zu überstehen. Neben dem Meistertitel und der Relegation Anfang Juni steht zuvor die erfolgreiche Bewältigung des Lizenzierungsverfahrens an. Am morgigen Mittwoch gibt die Bundesliga ihre Entscheidungen in erster Instanz bekannt. In der Regionalliga Mitte ist dieses Jahr mit dem LASK nur ein Verein davon betroffen. 

Das Sorgenkind der vergangenen Saisonen in Sachen Lizenz sollte diesen Prüfstein heuer ohne große Schwierigkeiten meistern. Seit der Übernahme durch die Freunde des LASK ist der aktuelle Tabellenführer der Regionalliga Mitte von finanziellen Sorgen befreit. Akribisch kümmerte sich Vizepräsident Siegmund Gruber gemeinsam mit Marketing-Mitarbeiter Thomas Pechmann um alle Anforderungen, um das Pickerl für den Profifußball dieses Mal ohne Zittern zu erhalten - und so den ersten Schritt in Richtung zweiter Liga zu tätigen. 

Traditionsklubs zittern 

Mit deutlich mehr Anspannung dürfte Westliga-Spitzenreiter Austria Salzburg die Entscheidung erwarten. Den Violetten wurde die Spielgenehmigung vergangenes Jahr noch verweigert. Als größter Stolperstein gilt dabei die Infrastruktur inklusive der Stadionfrage. Auch Verfolger Wattens suchte um eine Lizenz an. Im Osten hoffen Tabellenführer FAC und Verfolger Ritzing auf einen positiven Bescheid. Und selbst in den höchsten beiden Spielklassen heißt es für einige Vereine zittern. Als Wackelkandidaten gelten die Traditionsklubs Vienna, Austria Lustenau und Wacker Innsbruck. Für den LASK ist das Lizenzierungsverfahren übrigens einer von nur zwei Schritten in Richtung Profifußball. Denn der Meistertitel ist nach dem Verzicht eines Lizenzantrages von Verfolger Pasching keine Voraussetzung, die Relegation ist fix. 

 

Die Termine im Lizenzierungsverfahren:

Mittwoch, 30.04.2014: Bekanntgabe der Lizenzentscheidungen in erster Instanz durch Senat 5

Montag, 12.05.2014: Ende der Protestfrist

Samstag, 17.05.2014: Entscheidung des Protestkomitees in zweiter Instanz

Innerhalb von sieben Tagen: Einreichung des Protestes beim Ständig Neutralen Schiedsgericht (neue Unterlagen oder Nachweise dürfen nicht mehr nachgereicht werden)

Bis Samstag, 31.05.2014: Entscheidung des Ständig Neutralen Schiedsgerichtes in letzter Instanz

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