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Regionalliga Mitte

ATSV Stadl-Paura: Renner-Elf verändert Kader mit 9 Neuzugängen!

Auch beim ATSV Stadl-Paura kommt Bewegung in die Kaderplanung. Die Renner-Elf ist wie alle Regionalliga Mitte Teams mitten in der Vorbereitung auf's Frühjahr und konnte nun weitere Transfers vermelden. Auch einen Ersatz für den zum SK Vorwärts Steyr abgewanderten Torgaranten Mario Petter haben die Oberösterreicher in Spanien gefunden.

Petter-Ersatz Jefté Betancor kommt aus Spanien - dazu 5 Neue für die Offensive

Mit insgesamt 9 Neuzugängen und 4 Abgängen wird der ATSV-Kader dann doch ein wenig mehr umgekrempelt als bei anderen Teams. Besonders dürften sich die ATSV-Verantwortlichen die Frage gestellt haben, wie man den GoalPetter adäquat ersetzen könnte. Fündig geworden sind Renner und co. dann wieder einmal in Spanien: Jefté Betancor Sánchez heißt der klingende Name, der in Zukunft beim ATSV Stadl-Paura unter den Torschützen stehen soll. Der 24-jährige Mittelstürmer kommt vom spanischen Klub Union Viera CF und trifft in Stadl-Paura auf einige seiner Landsleute, u.a. Adan Ravelo Exposito und David Muro. ATSV-Medienchef Rudi Knoll: "Mir wurde gesagt, er ist technisch stark, schnell, ballsicher und außerdem torgefährlich." Dies bewies der Spanier auch prompt in den Testspielen - Jefté traf gegen den SV Grödig doppelt und einfach gegen Hertha Wels. Die Bälle bekommen soll der Stürmer von weiteren Neuzugängen, die das ATSV-Mittelfeld bereichern sollen. Einer davon ist Sandi Dizdaric (27), der von Hertha Wels kommt und die Offensive beflügeln soll. Ein weiterer ist Shemsi Dzelili (34) von Union Gunskirchen, der mit seiner Erfahrung den verletzten Ismir Jamakovic ersetzen soll. Auch Igor Jakesevic (20), der vom SV Ried II zur Renner-Elf wechselt, ist für das Spielfeldzentrum eingeplant. Etwas anders verhält es sich mit Rückkehrer Arlind Hamzaj (22), der sich zwar auch im offensiven Mittelfeld wohlfühlt, allerdings noch nicht so weit ist, wie Knoll betont: "Er kommt vom UFC Eferding. Allerdings hat er noch Trainingsrückstand und wird wohl noch ein bisserl brauchen." Mit Roman Alin (24) konnte Stadl-Paura weiterhin einen Mann für die Offensive von Liga-Konkurrent UVB Vöcklamarkt verpflichten. Der Rumäne zählte in der Hinserie zu den Leistungsträgern bei der Schatas-Elf und konnte durch seinen Torriecher (4 Tore) und seine Passgeberqualitäten (7 Assists) auf sich aufmerksam machen.

Ein Ungar und ein Kroate sollen die ATSV-Defensive stabilisieren - Youngster Wurzer als Quasi-Neuzugang

Doch auch in der Defensive rüstete der ATSV ebenso auf und wurde im Ausland fündig: Für das Abwehrzentrum wurde Roland Racskó (28) aus Ungarn verpflichtet und auch Vedran Turkalj (29) ist eher ein Mann für die Defensive - der Sechser kommt vom isländischen Erstligaklub KA Akureyri und absolvierte sogar einst ein U21-Länderspiel für sein Heimatland Kroatien. Als Quasi-Neuzugang kann auch Maximilian Wurzer (18) betrachtet werden. Zwar stand der Youngster bereits letztes Jahr hier und da im Kader, doch wurde ihm "von seinem Verein die Freigabe erteilt und deshalb spielt er jetzt fest bei uns", wie Knoll weiß. In der Hinserie knirschte es ja vor allem in der Offensive - nur 18 Tore in 18 Spielen stellen den zweitschwächsten Wert der Liga dar. Dies haben offenbar auch die ATSV-Verantwortlichen erkannt und handelten dementsprechend auf dem Transfermarkt.

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Foto: Der ATSV krempelt ordentlich den Kader um - ob das wieder mehr zu Bilder wie diesen führt?

Medienchef Knoll: "An der Zielsetzung wird sich nichts ändern"

Fakt ist aber auch: Bei 9 Neuzugängen aus 5 verschiedenen Ländern ist die Integration auf und neben dem Platz keineswegs ein Selbstläufer, doch beim ATSV ist man mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung recht zufrieden: "Der Trainer ist sehr zufrieden mit der Mannschaft. Besonders weil sie trotz der harten Trainingseinheiten voll mitzieht." Unterschiede finde man jedoch bei der körperlichen Fitness der Neuzugänge: "Das muss sich erst heraus kristallisieren. Es gibt sicher den einen oder anderen mit Trainingsrückstand. Dennoch ist die Stimmung gut." Am Ziel werde sich nichts ändern, wie Knoll betont: "Wir wollen schon schauen, dass wir da unten rauskommen. Ziel ist nach wie vor einen ÖFB-Cup Platz zu erreichen. Richtungsweisend wird die Partie gegen St. Florian sein."

Geschrieben von Pascal Stegemann

Foto: Rudi Knoll

 

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