Wie Fuchshofer wieder Allerheiligener wurde

altDer ASV Stein Reinisch Allerheiligen absolvierte am Freitagabend das letzte Testspiel der Herbstvorbereitung. Gegner war Regionalliga-Absteiger SC Weiz. Gespielt wurde aber nicht wie geplant in Allerheiligen, sondern in St. Ruprecht an der Raab. Die Partie musste aufgrund der starken Regenfälle und der damit zusammen hängenden Unbespielbarkeit des Platzes von der Süd- in die Oststeiermark verlegt werden und endete 2:1 für die Mannschaft von Trainer Andreas Moriggl. Mit dabei war auch Alexander Fuchshofer, der Offensivmann mit dessen Rückkehr bei den Allerheiligenern noch im ersten Testmatch wohl niemand gerechnet hatte.

"Wir wussten zwar, dass der Vertrag von Alexander in Pasching nicht verlängert wurde, dachten aber, dass mit Lustenau bereits alles fixiert sei", erklärt Erfolgscoach Moriggl, der von Fuchshofers Streben ins Profigeschäft ohnehin wusste. Der 20-jährige nutzte ja auch im Winter die Chance, nach Oberösterreich zu gehen, weil "wer weiß, wie schnell ich diese Gelegenheit wieder bekomme." Fuchshofer erzielte in den eineinhalb Saisonen davor in 27 Partien zehn Treffer für die Südsteirer und war auch am Erfolgslauf des Vereins im vergangenen Herbst nicht unbeteiligt. Gekommen war er damals vom GAK.

Blau-Rotes Verwirrspiel um den Angreifer

GAK ist auch das Stichwort. Allerheiligen klopfte laut Moriggl schon "vor" Lustenau bei "Fuchsi" an. Der wiederum meinte, dass er zu den Rotjacken geht. Dann wurde plötzlich aber wie eingangs erwähnt Lustenau zum Thema. Als scheinbar schon alles fix war, entschieden sich die Vorarlberger doch noch gegen den gebürtigen Leibnitzer. Beim GAK war zu diesem Zeitpunkt seine Position aber bereits besetzt.

GAK und FCL sagen ab - Allerheiligen schlägt zu

Der Rest ist Geschichte: Bekanntlich in letzter Sekunde des Transferfensters wurde sich Allerheiligen doch noch mit Fuchshofer einig. "Ich denke, dass er sich immer wohl gefühlt hat im Verein und den Schritt zurückzukommen, sicher nicht bereut. Außerdem ist es sicher einfacher für ihn, hier bei uns wieder Fuß zu fassen, als sich bei einem neuen Klub integrieren zu müssen", sagt Moriggl. Der Trainer kenne seine Qualitäten und Fuchshofer die Abläufe und die Strukturen im Verein. Und das man nach dem Abgang von Daniel Brauneis in der Offensive Einiges zu kompensieren hat, versteht sich wohl von selbst.

von Martin Mandl
Fotoslide: RIPU-Sportfotos + Martin Mandl

 

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