SC Kalsdorf: Mit dem Abstiegskampf will man in der kommenden Spielzeit nichts zu tun haben!

Der SC Copacabana Kalsdorf beendete die Regionalliga Mitte Saison 19/20 auf einem unbefriedigenden zwölften Platz. Dadurch verpassten die Schirgi-Männer ein ÖFB-Cup-Ticket, dies wollen die Kalsdorfer aber 20/21 ergattern. Der SCK steht ebenso vor der schwierigen Aufgabe mit der Corona-Krise umzugehen und wirtschaftliche und sportliche Problemstellungen erfolgreich zu lösen. Ligaportal sprach mit SCK-Sportchef Franz Schauer über die kommende und die vergangene Spielzeit sowie über Kaderplanung und Zielsetzungen.

Das Ziel ist es, dem Abstiegskampf zu entgehen

Mit dem zwölften Rang der Vorsaison ist man in Kalsdorf nicht wirklich zufrieden, wie auch Franz Schauer bestätigt: ''So wie wir den Kader zusammengestellt haben, hätten wir uns schon ein bisserl mehr erwartet. Bis zur zehnten Runde waren wir vorne dabei, aber in den letzten fünf Runden sind wir eingebrochen'', fasst der SCK-Sportchef zusammen. Dennoch glaubt Schauer, dass die Mannschaft trotzdem ein gutes Frühjahr gespielt hätte, schließlich hätten sich die Kalsdorfer im Winter ordentlich verstärkt. Doch nun steht eine neue Saison vor der Tür, in der die Schirgi-Elf ihre Ziele erreichen und nicht in den Abstiegskampf involviert werden will: ''Unsere Zielsetzung ist es, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben'', gibt Schauer die Marschrichtung vor. Um dieses Ziel zu erreichen wurde der Kalsdorfer Kader dann doch ein wenig umgekrempelt, sieben externe sowie zwei interne Neuzugänge hat der SCK zu vermelden: Vom USV Gabersdorf stößt der 19-jährige Stürmer Jonas Lang zu den Kalsdorfern, im Doppelpack wechseln zudem die Talente Marco Krammer und Rene Radl von den WAC Amateuren zur Schirgi-Truppe. Auch Dominik Rass vom SV Kaindorf und die beiden Slowenen Timotej Mate und Tim Jelenko, Nejc Rober vom SV Rottenmann zählen zu den neuen Kalsdorfer Gesichtern. Darüber hinaus zogen die Kalsdorfer mit Gabriel Eskinja und David Dreier zwei Eigenbauspieler aus der KM II hoch.

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Foto: SCK-Coach Schirgi darf sich auf einige neue Gesichter freuen.

Elf Abgänge sorgen für einen etwas verschlankten Kader

Weitere Neuzugänge, die allerdings für die Kalsdorfer KM II vorgesehen sind, sind Antonio Schauer vom SV Allerheiligen, Christoph Strommer vom USV Mooskirchen, Amir Ozegovic vom SV Edelstauden und Alessandro Raffl vom FC Gleisdorf II. Auf der Seite der Abgänge stehen hingegen elf Namen: Christian Deutschmann (SPG Oberwart/Rotenturm), Dominic Pürcher (SV Rottenmann), Sally Preininger (UFC Markt Allhau), Cajetan Beutle (SC Weiz), Oskar Gessner (TuS Heiligenkreuz), Daniel Vujcic (FC Großklein), Drini Halili (Sturm Graz Amateure), Semin Omerovic (SU Tillmitsch), Hüseyin Demir (vereinslos), Maximilian Zechner (ASK Voitsberg) und Kevin Maritschnegg (FV St. Andrä-Höch) verlassen den Club. Bis zum Liga-Start Mitte August stehen für die Kalsdorfer noch zwei wichtige Testspiele auf dem Plan - am kommenden Freitag empfangen die Schirgi-Männer den USV Gnas, eine Woche später gastiert der SV Lebring im Sportzentrum Kalsdorf. In der ersten Runde der RLM wartet mit dem SC Weiz dann gleich ein Derbygegner auf den SCK. Schauer glaubt an ein enges Rennen in der Tabellenspitze: ''Ich glaube, es gibt vorne ein Gedränge. Es gibt ein paar steirische Clubs, die höhere Ansprüche haben. Auch Hertha Wels wird mit Sicherheit wieder vorne dabei sein und auch Gleisdorf mit Superstürmer Grosse wird oben dabei sein'', glaubt der SCK-Sportchef.

Foto: Richard Purgstaller

Bericht: Pascal Stegemann

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