Gleisdorf bezwingt Allerheiligen in rassigem Spiel!

Der FC Gleisdorf 09 empfing im Rahmen der dritten Runde in der Regionalliga Mitte den USV Stein Reinisch Allerheiligen. Die Gastgeber gingen favorisiert ins Spiel und konnten dieser Rolle auch gerecht werden. Am Ende gab es einen knappen aber verdienten 3:2-Erfolg für die Heimischen, die 120 Minuten Cup-Fight in den Beinen hatten. Es ist der zweite Sieg im dritten Spiel für die Gleisdorfer, die damit gut in die Saison gestartet sind. 

Schnelle Führung

Das Spiel beginnt munter und mit stärkeren Gleisdorfern, die den Gegner unter Druck setzen. Allerheiligen tut sich am Beginn noch etwas schwer, was sich aber ändern sollte. Nach nur vier Minuten steht es dann schon 1:0 für die Gleisdorfer. Christoph Pichorner versenkt das Leder nach einem schnellen Angriff im Kasten. Mit der Führung im Rücken machen die Gastgeber munter weiter und wollen nachlegen, daraus wird aber nichts. Auch Allerheiligen wird dann stärker und es sollte dann auch der Ausgleich gelingen. Franz Knez steht in der 32. Minute goldrichtig und trifft zum Ausgleich. Die Gleisdorfer lassen sich vom Ausgleichstreffer aber nicht beeindrucken. Man macht weiter und sollte kurz vor dem Pausenpfiff wieder in Führung gehen. Zum zweiten Mal am heutigen Abend bringt Pichorner das Leder im Tor von Allerheiligen unter. Kurz darauf geht es in die Kabinen. 

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Gleisdorf ringt Allerheiligen per Last-Minute-Treffer mit 3:2 nieder.

Verrücktes Spiel

Die zweite Halbzeit verläuft zunächst etwas verhalten. Weder die Gastgeber noch die Gäste kommen richtig gut ins Spiel. Es dauert eine Weile, bis das wieder etwas passiert. Dann wird es aber zunehmend rassig. Die Gäste riskieren mehr und wollen unbedingt den Ausgleich. Der sollte auch folgen, doch es dauert bis in die Schlussphase. Bis dahin hat Gleisdorf ganz gut im Griff. Daniel Bernsteiner ist es dann, der in der 87. Minute vor dem Gleisdorfer-Tor eiskalt ist und einnickt. Das Spiel wird aber noch richtig verrückt. Praktisch im Gegenzug jubeln wieder die Gleisdorfer. Unachtsamkeit der Allerheiligener Hintermannschaft und Mark Grosse stellt auf 3:2. Es ist die dritte Führung und dieses Mal hält sie. Am Ende sieht Allerheiligen-Trainer Zoran Eskinja noch Gelb-Rot, weil er sich über die Schiri-Leistung beschwert hatte. 

Klaus Genser (Trainer Gleisdorf): "Ich denke, man muss mit dem Dreier zufrieden sein. Wir haben auch verdient gewonnen, obwohl es eine sehr schwierige Partie war. Der Gegner war gut und wir hatten ein langes Cup-Spiel in den Beinen. Das hat man gemerkt. Deswegen bin ich sehr stolz darauf, wie sich die Mannschaft trotzdem präsentiert hat."

Foto: Richard Purgstaller

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