Tor-Festival in Wels: Die Hertha zeigt dem ATSV Stadl-Paura beim 7:2 die Grenzen auf!

Am heutigen Freitagabend gastierte der ATSV Stadl-Paura in einem der OÖ-Derbys in der 11. Runde der Regionalliga Mitte beim WSC HOGO Hertha Wels. Der letzte Stadlinger Sieg gegen den WSC datierte vom Februar 2015 und auch am heutigen Abend ging der ATSV trotz früher Führung leer aus. Am Ende kamen die Stadlinger gar mit 2:7 unter die Räder. Zivkovic hatte die Gäste in Front gebracht, doch Hertha Wels drehte die Partie dank eines Treffers von Alex Fröschl und eines Rozic-Doppelpacks noch in Hälfte eins. Im zweiten Durchgang erhöhten die Herthaner dann durch Tore von erneut Fröschl, Danicic, Hadzic und Ljatifi auf 7:2. 

Rozic-Doppelpack dreht die Partie zugunsten der Hertha

Das Spiel begann nach etwas mehr als zehn Minuten mit einem Paukenschlag aus Sicht der Gäste, denn die Stadlinger konnten durch Tihomir Zivkovic früh auf 1:0 stellen (13.). Die Waldl-Elf, die in den letzten Wochen nicht unbedingt erfolgsverwöhnt war, reagierte mit wütenden Angriffen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde gelang dem WSC durch Alexander Fröschl der Ausgleich (33.). Mit dem Ausgleich schien bei den Herthanern eine Bremse gelöst worden zu sein, denn jetzt spielten die Messestädter zielgerichteter nach vorne. Die Konsequenz war wenige Minuten später der erstmalige Führungstreffer durch Stevo Rozic (39.). Die Gäste wirkten in der Defensive jetzt sehr unsortiert, was nur eine Minute später gar zum 3:1 für die Hertha führte: Erneut hieß der Torschütze Stevo Rozic, der den Doppelpack schnüren konnte (40.). 

Fussball OEFB Uniqua Cup WSC Hertha Wels vs FC Admira Moedling 28.08.2020 34

Stevo Rozic (re.) gelang mit einem Doppelpack innerhalb einer Minute Außergewöhnliches. 

Tor-Festival in Wels: Die Hertha schießt Stadl-Paura ab

Die Hertha kam hervorragend aus der Kabine und ließen die Stadlinger Gäste gar nicht erst am Anschlusstreffer schnuppern. Im Gegenteil: Gut zehn Minuten nach Wiederanpiff tat es Alexander Fröschl seinem Kollegen Stevo Rozic gleich und schnürte den Doppelpack zum 4:1 (56.). Spätestens jetzt war die Partie erledigt, doch der WSC lief jetzt erst so richtig heiß. Nur wenige Minuten später durfte sich auch der eingewechselte Ex-Stadlinger Misel Danicic in die Torschützenliste eintragen (63.). Die Gäste zeigte jetzt gar keine Gegenwehr und kassierten fünf Minuten später den sechsten Treffer, dieses Mal traf der ebenfalls eingewechselte Elvir Hadzic zum 6:1 (68.). Tatsächlich gelang es den Popa-Männer durch einen verwandelten Elfmeter von Tihomir Zivkovic noch einmal auf 2:6 zu verkürzen (76.). Doch die Herthaner zeigten an diesem Abend kein Erbarmen und zerlegten den ATSV in seine Einzelteile: Den 7:2-Schlusspunkt setzte mit Gentian Ljatifi zum dritten Mal an diesem Abend ein Joker (80.). Damit hatten auch die Hausherren genug - beim diesem Spielstand beendete der Referee die Partie. Hertha Wels meldet sich mit einem Kantersieg zurück im Kampf um die vorderen Plätze, Stadl-Paura wird nach dieser herben Pleite erstmal die Wunden lecken müssen. 

Gerald Perzy (Sportlicher Leiter WSC Hertha Wels): ''Wir hatten am Anfang zwei richtig gute Chancen und geraten dann quasi aus dem Nichts in Rückstand. Aber dann haben wir das Spiel schon bis zum Schluss diktiert, Gott sei Dank hat es sich auch in Toren bemerkbar gemacht. Stadl-Paura ist in der zweiten Hälfte eingebrochen, der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung.''

Beste/r Spieler: Kenan Salo (WSC Herha Wels), Roko Mislov (WSC Hertha Wels)

 

WSC HOGO Hertha Wels - ATSV Stadl-Paura 7:2 (3:1)

Mauth Stadion Wels, SR Manfred Erlinger, 270 Zuseher

WSC Hertha Wels: Strasser, Maier, Mislov, Fröschl (59. Holzinger), Mayer, Gabriel, Affenzeller, Salo, Jozic (70. Ljatifi), Aliti (59. Hadzic), Rozic (59. Danicic)

ATSV Stadl-Paura: Sarcevic, Zivkovic, Medjedovic, Da Silva Junior, Duvnjak, Cirkovic, Ljubicic (50. Ibisi), Rafajac, Seperovic (70. Dzelili), Numanovic, Lazarus (43. Brajkovic)

Torfolge: 0:1 Tihomir Zivkovic (13.), 1:1 Alexander Fröschl (33.), 2:1 Stevo Rozic (39.), 3:1 Stevo Rozic (40.), 4:1 Alexander Fröschl (56.), 5:1 Misel Danicic (63.), 6:1 Elvir Hadzic (68.), 6:2 Tihomir Zivkovic (76.), 7:2 Gentian Ljatifi (80.)

 

Foto: Harald Dostal

Bericht: Pascal Stegemann 

 


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