SK Sturm Graz Amateure: Im dritten Anlauf soll der Aufstieg in die 2. Liga gelingen!

Die SK Sturm Graz Amateure wären gerne in die 2. Liga aufgestiegen, doch Corona machte den ''Jungblackys'' ein zweites Mal einen Strich durch die Rechnung. Die Frage, ob sich die Hösele-Youngsters sportlich überhaupt für einen Aufstieg qualifiziert hätten, muss unbeantwortet bleiben. In Graz laufen die Planungen für die kommende Regionalliga Mitte Saison bereits auf Hochtouren. Ligaportal sprach mit Sektionsleiter Robert Jerovsek über die Kaderplanung, die Saisonziele und den coronabedingten Meisterschaftsabbruch. 

Dreiwöchige Verschnaufpause für die ''Jungblackys''

Die Sturm Graz Amateure wären gerne aufgestiegen, doch bei zwei ausständigen Spielen wäre für die Hösele-Youngster eher die Außenseiterrolle übrig geblieben, Hertha Wels hätte deutlich bessere Karten gehabt. Doch dann wurde abgebrochen - so richtig Verständnis hat man in Graz nicht für die Entscheidung: ''Die großen Leidtragenden waren wir wahrscheinlich nicht. Allerdings entschließt es sich mir nicht, warum die letzten zwei Spiele nicht mehr gespielt wurden, vermutlich war es einfach blinder Gehorsam nach oben. So wurden jene Vereine bestraft, die über zwei Jahre lang gute Arbeit geleistet haben'', übt Jerovsek Kritik an der Entscheidung der Verbände. Doch nun steht eine neue Spielzeit vor der Türe: Fix ist, dass die Mannschaft wohl wieder jene mit dem niedrigsten Altersschnitt in der Regionalliga Mitte sein wird. “Wir haben jetzt schon viele Spieler des Jahrganges 2003 im Kader, nun kommen auch noch einige 2004er dazu“, weiß Chef-Coach Thomas Hösele. Ein Spieler des 2004-Jahrgang ist Moritz Wels, der fix dem Amateure-Kader angehören wird, ansonsten ist die Kader-Planung derzeit noch in vollem Gange: ''Wir haben noch den einen oder anderen älteren Spieler, der sich vielleicht beruflich verändern will und eventuell den Verein wechselt'', weiß Jerovsek. Einer dieser Spieler ist Felix Schlemmer, der bei Liga-Konkurrent Gleisdorf anheuert.

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Ehrgeizige Ambitionen: Die Jungen Schwoazen mit der Mission Aufstieg 

Probleme im Nachwuchs bzw. im Ehrenamt hat man beim Profi-Klub aus Graz im Gegensatz zu den reinen Amateur-Vereinen nicht: ''Bei uns ist ja der Jugendbereich ein eigener großer Bereich. Und auch Ehrenamt gibt es bei uns nicht so viele, da wird eigentlich schon semi-professionell gearbeitet'', gibt der Sektionsleiter zu Protokoll. Ein Teil des Amateure-Teams trainiert weiter bei der U18 der Akademie, der “Rest“, also die Jungprofis, laufen mit der Kampfmannschaft. “Nach dem 2. Juni ist aber Pause, dann haben die Spieler bis 21. Juni frei, da starten wir mit der Vorbereitung“, berichtet Coach Hösele. Vier Tage später, am 25. Juni, bestreiten die Sturm Amateure ihr erstes Aufbauspiel gegen den FC Gamlitz, am 30. Juni kommt der SV Frauental und am 3. Juli steht die Partie gegen die SU Rebenland an. Wenn es nach den Sturm-Verantwortlichen geht, so soll im optimalen Fall am Ende der Saison 21/22 der Aufstieg in die 2. Liga gefeiert werden: ''Wir wollen ein Wort im vorderen Drittel mitreden. Der Verein ermöglicht uns die finanziellen Mittel um aufzusteigen und wir wollen in der höchstmöglichen Stufe antreten. Aber es wird natürlich sehr schwer, wenn man sich ansieht wie sich Gleisdorf und Hertha Wels verstärkt haben'', sagt Sektionsleiter Robert Jerovsek.

Foto: Richard Purgstaller

Bericht: Pascal Stegemann

 


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