Sieben auf einen Streich: "Wikinger" servieren Stadl-Paura kalt ab

Am 24. Spieltag kam es in der Regionalliga Mitte zum Duell der Jungen Wikinger Ried gegen den ATSV Stadl-Paura. Oder anders ausgedrückt, der Tabellen-13. traf auf den Letzten. Und dabei waren die Fronten vom Start weg glasklar abgesteckt. Die Traunviertler standen praktisch von Beginn an auf der Seife. Bei etwas mehr Nachdruck wären die Gäste wohl noch heftiger unter die Räder gekommen. Die "Wikinger" ihrerseits konnten den Anschluss an das Tabellen-Mittelfeld mit diesem Kantersieg wieder herstellen.

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Wikinger lassen Ball und Gegner laufen

Es wird vom Start weg das erwartet ungleiche Aufeinandertreffen bei diesem OÖ-Derby. Junge Wikinger Ried ist dem Gegenüber praktisch in allen Belangen überlegen. Hinzu kommt auch der für den Gastgeber günstige Spielverlauf. Denn nach gerade einmal 11 gespielten Minuten steht es bereits 3:0. Damit ist dieses ungleiche Duell bereits frühzeitig entschieden. Bereits in der 4. Minute zappelt das Runde erstmalig im Eckigen. Der 19-jährige Valentin Akrap zeichnet für das rasche Führungstor verantwortlich.

Es sollte nicht der einzige Treffer des umtriebigen Angreifers an diesem Abend bleiben. Nur vier Minuten später raschelt es schon wieder im Gebälk. Erneut heißt der Torschütze Valentin Akrap. Weitere drei Minuten später steht es bereits 3:0. Diesmal darf sich der 18-jährige Ivorer Gontie junior Diomande als Vollstrecker feiern lassen. Stadl-Paura ist völlig geplättet - nach 11 Minuten war der Fall praktisch erledigt für die Gäste. Die Offenzeller-Truppe hingegen hat noch lange nicht genug. Noch vor dem Pausenpfiff kommt es in der 32. Minute zum nächsten Erfolgserlebnis. Benedikt Erhard ist per Kopf zur Stelle und markiert den aussagekräftigen 4:0-Halbzeitstand.

FotoJet

Stadl-Paura ist offen wie ein Scheunentor

An der Spielcharakteristik sollte sich auch im zweiten Durchgang nichts Gravierendes ändern. Die Rieder Zweitvertretung ist weiterhin das klar spielbestimmende Team. Bei den Candic-Schützlingen hat man den Eindruck, man hat sich bereits dem Schicksal soweit ergeben. Mit nur 5 Zählern aus 21 Begegnungen wird es für die Stadler auch nicht mehr viel zu erben geben. Aber zumindest mit Anstand aus der Liga verabschieden, könnte doch eine Option sein, die es zu verfolgen gilt in Stadl-Paura. Zumindest in diesem Spiel ist man aber einmal mehr oder weniger zum zusehen degradiert.

In dieser Verfassung wird es für die Stadler wohl ein schweres Unterfangen werden die zweistellige Punkteanzahl zu erreichen. In der 68. Minute erhöhen die Innviertler den Spielstand dann auf 5:0. Julian Pointner, erst kurz zuvor eingewechselt gelangt dabei zu Torehren. Die Traunviertler sind anstatt am agieren permanent nur am reagieren. 79. Minute: Valentin Akrap erhöht die Sache mit seinem dritten Tor auf 6:0. In der Nachspielzeit kommt es dann noch zum 7:0. Der 19-jährige Ben-Travis Wörndl, seit der Halbzeit neu im Spiel, trägt Sorge für den siebten Streich. Stadl-Paura muss stark gerädert die Heimreise antreten. In der nächsten Runde gastieren die Jungen Wikinger Ried am Ostermontag, 18. April um 17:00 Uhr in Gleisdorf. Stadl-Paura muss bereits am Sonntag, 17. April um 18:00 Uhr in Spittal/Drau ran.

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JUNGE WIKINGER RIED - ATSV STADL PAURA 7:0 (4:0)

Junge Wikinger Ried: Moser, Hingsamer, Baumgartner (61. Pointner), Zdichynec (61. Gabric), Beganovic (46. Wörndl), Wiesinger (61. Dallhammer), Erhard, Birglehner, Rossdorfer (61. Voglmaier), Diomande, Akrap

Stadl-Paura: Kuzmic, Seosolo, Milenkovic, Ari, Mandic, Quenum, Luzin, Mitrovic, Guluzade (23. Varga), Im (80. Choi), Demir (46. Kim)

Torfolge: 1:0 (4. Akrap), 2:0 (8. Akrap), 3:0 (11. Diomande), 4:0 (32. Erhard), 5:0 (68. Pointner), 6:0 (79. Akrap), 7:0 (91. Wörndl)

Gelbe Karten: Diomande, Wörndl bzw. Quenum, Varga, Luzin, Ari

Stimme zum Spiel:

Rudi Knoll, Presseverantwortlicher Stadl-Paura:

"Es ist ein bisschen ein Trauerspiel bei uns. Nach vorne sind wir stumpf und in der Abwehr agieren wir desorganisiert. So kommt es dass zumeist bereits nach ein paar Minuten der Fall bereits erledigt ist. Wir glauben auch nicht an Wunder. Was heißt dass der Abstieg so gut wie fix bereits einkalkuliert ist. Es gilt dann aber auch erst in der OÖ-Liga eine konkurrenzfähige Mannschaft zu stellen. Mal sehen was die Zukunft so mit sich bringen wird."

Spielfilm: Liveticker Junge Wikinger Ried versus ATSV Stadl-Paura

Bilder: Rudi Knoll

Robert Tafeit

 


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