Sonntagsmatinee: Allerheiligen fertigt Leoben ab

Sonntagsmatinee in der Regionalliga Mitte! Der noch sieglose SV Allerheiligen bekam es in der siebenten Runde mit dem DSV Leoben zu tun. Unter der Woche mussten sich die Windisch-Männer im kräfteraubenden Cup-Fight mit dem SK Rapid Wien messen. Der Titelaspirant aus Leoben erwischte den besseren Start und lag zur Halbzeit in Führung. In der zweiten Halbzeit geigten allerdings die Südsteirer auf und konnten gleich vier Treffer erzielen.

 Leoben in der ersten Hälfte spielbestimmend

 Die Donawitzer waren von Anpfiff an spielbestimmend und wollten den ersten Treffer machen. In der 17. Minute gelang dieses Vorhaben dann auch. Nach mehreren erfolgreichen Ballstafetten über mehrere Stationen, brachten die Leobener das Spielgerät über rechts effektiv in die Strafraummitte. Dort fasste sich Philipp Hütter ein Herz und schoss den Ball via Innenpfosten in das Netz. Die Jancker-Elf lag nun verdient in Führung und hatte das Zepter in der Hand. Die Hausherren wollten den Gleichstand und traten ebenfalls offensiv engagiert auf. Am Spielstand sollte sich bis zum Pausenpfiff aber nichts mehr ändern.

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Allerheiligen dreht in zweiter Halbzeit auf

In der Kabine durfte Allerheiligen-Trainer Bernd Windisch richtungsweisende Worte gefunden haben, denn seine Spieler zeigten nun enormen Willen und Charakter. In der 53. Minute gab es nach einem langen Zuspiel Verständigungsprobleme zwischen DSV-Keeper Pelko und seinen Vorderleuten. Dadurch erbte Allerheiligen-Stürmer Fabio Pistrich den Ball und schob zum Ausgleich ein. Die Hochofentruppe war nun das erste Mal geschlagen und fand danach kaum mehr nennenswerte Wege in den Heim-Strafraum. Nach 66 Minuten musste sich der Titelkandidat dann mit einem Rückstand zurechtfinden. Nach einer Serie von zwei Eckbällen gelang der Ball in den rechten Hinterraum. Von dort ging die Kugel weiter einwärts zu Matej Grgic, der dann aus wenigen Metern die Führung erzielte. Spiel gedreht! Die Südsteirer konnten nun nach Belieben geigen und begeisterten die Zuschauer mit mutigen Offensivaktionen. Oft konnten sie den Ball hinter die Leobener Verteidigung bringen und so für Gefahr sorgen. Auch in der 74. Minute war ein ähnlicher Spielzug von Erfolg gekrönt. Von der linken Seite erfolgte ein Zuspiel auf die Sechzehner-Abgrenzung. Der eingetauschte Niklas Frewein konnte unbedrängt abdrücken und feuerte den Ball in das Gehäuse der gastierenden Montanstädter. Die Titelfavoriten waren nun langsam aber sicher erlegt. Nur vier Minuten später herrschte wieder Verwirrung in der Leoben-Endzone. Fabio Pistrich nahm erneut dankend an und versenkte den vierten Treffer für sein Team in die Maschen. Nach einer Machtdemonstration im zweiten Abschnitt durften sich die Allerheiligen-Spieler verdient über den ersten Liga-Sieg in der laufenden Saison freuen.

 

Bernd Windisch: "Nachdem Rapid-Spiel unter der Woche war es heute kein einfaches Unterfangen gegen so einen starken Gegner. Die erste Halbzeit gehörte ganz klar den Gästen. Auch im zweiten Abschnitten konnte man sehen, was in ihnen steckt. Meine Mannschaft hat dann einen enorm tollen Charakter und Teamgeist gezeigt und konnte gleich vier Tore erzielen. Ich bin wahnsinnig stolz auf mein Team"

Bester Spieler: Fabio Pistrich

 

 

Bericht: Andreas Neumayer

Foto Credit: RIPU


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