Trotz Überlegenheit blieb nur ein Punkt für Hertha Wels

WSC Hertha Wels bekam es in der zehnten Runde der Regionalliga Mitte mit dem Deutschlandsberger SC zu tun. Die Spielanteile gliederten sich klar in Richtung des Favoriten aus der Messestadt auf. Am Ende sollten aber trotzdem zwei gleichmäßig verteilte Torerfolge über den Ausgang der Partie entscheiden.

Hertha drückt ordentlich auf die Tube

Im ersten Abschnitt wollte der Favorit aus Wels vorerst keine Zweifel über ihren Status aufkommen lassen und legte munter in Richtung Offensive los. Die Deutschlandsberger Defensivabteilung agierte aber sattelfest und konnte die Nadelstiche der Oberösterreicher abwehren. Die Qualität der Herthaner spiegelte sich sehr oft in den Angriffsversuchen wider. Seitens des DSC ließ man aber keine Hochkaräter zu und es entwickelte sich mit Fortlauf der Zeit ein Kampf auf Augenhöhe. Die Welser waren aber bei ihren Vorstößen immer brandgefährlich. Dennoch ging es mit einem torlosen Zwischenresultat in die Pause.

dsc öfbcup usv

Wels trifft zur Führung, kassiert aber noch den Ausgleich

Im zweiten Abschnitt gab wieder der Hausherr das Tempo vor und ging nach einer tollen Kombination über das Mittelfeld und nach Assist von Erol Zümrüt durch Lukas Ried in Führung (69.). Der Treffer lag schon länger in der Luft und deshalb führten die Oberösterreicher mehr als verdient diese Begegnung an. Nur sieben Minuten später zeigte der DSC auf, dass man sich im Fußball nie und nimmer sicher sein kann und darf. Von der rechten Seite gab Christoph Urdl eine lange und weite Flanke in den Strafraum, die der Adressat Toni Mestrovic in den Ausgleichstreffer ummünzte. Wie aus dem Nichts stand die Partie in Wels aufeinmal Kopf. Die Sulimani-Elf wollte den Ausgleichstreffer wieder vergessen machten und agierte in der Schlussphase in gewohnter Manier nach vorne. Eine Minute vor Schluss verhinderte Clemens Steinbauer im Deutschlandsberg-Tor auf der Linie den erneuten Führungstreffer der Welser.

 

Emin Sulimani (Trainer WSC Hertha Wels): "Wir waren heute über 90 Minuten klar überlegen und müssen leider zwei verlorenen Punkten nachtrauern. Wir wussten, dass ein schwerer Gegner nach Wels kam, aber dieser plötzliche Ausgleichstreffer war sehr bitter für uns. Somit bleibt uns am Ende leider nur ein Punkt."

Bester Spieler: Clemens Steinbauer

 

Bericht und Foto Credit: Andreas Neumayer

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