Mehr Drama geht nicht: DSV Leoben sichert sich mit Tor in Minute 96 (!) gegen Vöcklamarkt den Sieg

DSV Leoben
UVB Vöcklamarkt

Spannender hätte es der DSV Leoben in der Begegnung gegen UVB Vöcklamarkt nicht machen können. Die Obersteirer erzielten in der 96. Minute der Nachspielzeit den so wichtigen SIegtreffer. Ansonsten wären nämlich die LASK Juniors als Tabellenführer in die letzten beiden Runden gegangen. Die Leobener taten sich richtig schwer gegen die Oberösterreicher, auch wenn sie standesgemäß früh in Führung gingen. Die Leobener feiern damit den elften Heimsieg en suite 

LeobenGleisdorf1

Führung und Ausgleich

Michael John Lema sicherte dem Spitzenreiter vor 2.050 Zuschauern die Führung (5.) - er zieht aus knapp 15 Metern ab und das Leder passt punktgenau. Mit der Führung im Rücken wollen die Heimischen nachlegen, was aber nicht gelingt. Auch wenn die Leobener die eine oder andere Tormöglichkeit vorfinden - Lema versucht in einer Situation den Goalie zu überlupfen, was aber nicht gelingt. In der 22. Minute gelang Vöcklamarkt der Ausgleich - nach einem Freistoß ist Simon Michael Würtinger mit dem Kopf zur Stelle. Damit ist wieder alles offen. Es geht in der Folge auch Hin und Her. Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen.  

Sieg in letzter Sekunde

In der zweiten Halbzeit wird es dann richtig verrückt. Die Leobener sind das dominante Team, drücken auf die Führung, bringen aber das Leder trotz der einen oder anderen guten Gelegenheit nicht im Tor unter. Sowohl Grubisic als auch Hütter scheitern in dieser Phase. Dann versucht DSV-Coach Carsten Jancker mit Einwechslungen noch einmal für neuen Schwung zu sorgen. Das gelingt, allerdings gelingt das Tor letztlich nur mit hohem Risiko. Es bricht dann die Nachspielzeit an und als schon niemand mehr mit einem Treffer rechnet, zappelt das Leder in der 96. Minute im Netz der Vöcklamarkter. Luka Pisacic steigt hoch und köpft ein. Augenblicke darauf ist das Spiel vorbei und Leoben jubelt über drei Punte. 

Nach 28 Spieltagen und nur vier Niederlagen stehen für DSV Leoben 66 Zähler zu Buche. Wer die Gastgeber besiegen will, muss vor allem ein Rezept finden, die Hintermannschaft in Bedrängnis zu bringen. Erst 21 Gegentreffer kassierte Leoben. DSV Leoben befindet sich auf Kurs und holte in den vergangenen fünf Spielen zwölf Punkte.

In der Endphase des Fußballjahres rangierte Vöcklamarkt im unteren Mittelfeld. Insbesondere an vorderster Front kommt die UVB Vöcklamarkt nicht zur Entfaltung, sodass nur 26 erzielte Treffer auf das Konto der Gäste gehen. Nur einmal ging Vöcklamarkt in den vergangenen fünf Partien als Sieger vom Feld.

Am nächsten Freitag (19:00 Uhr) reist Leoben zum SC ELIN Weiz, gleichzeitig begrüßt die UVB Vöcklamarkt die Union Raiffeisen Gurten auf heimischer Anlage.

Stimme zum Spiel: 

Mario Bichler (Obmann Leoben): "Mehr Druck geht wohl nicht. Wir haben jetzt elf Heimsiege en suite gewonnen. Jetzt alle auf nach Weiz. Das Spiel war völlig surreal, aber wir wussten, was die Stunde geschlagen hat. Riesen Kompliment an unsere Mannschaft."

Regionalliga Mitte: DSV Leoben – UVB Vöcklamarkt, 2:1 (1:1)

  • 96
    Luka Pisacic 2:1
  • 22
    Simon Michael Wuertinger 1:1
  • 5
    Michael John Lema 1:0

 

 

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