Red Bull mit Machtdemonstration in St. Florian

st-florian bigsalzburg red-bullChancenlos sind die Kicker der Union T.T.I. St. Florian in der ersten ÖFB Samsung Cup-Runde gegen die Millionen-Truppe von Red Bull Salzburg. Bereits nach 18 Minuten ist die Partie gelaufen, führt der Bundesligist mit 3:0. Die Schmidt-Elf spielt groß auf, deklassiert den Außenseiter am Ende mit 9:0. Den Florianern ist der Trainingsrückstand und die fehlende Eingespieltheit in allen Belangen anzumerken.

Frühe Entscheidung 

Von Beginn an setzen sich die Salzburger in der gegnerischen Hälfte fest, schnüren den Underdog hinten ein. Die ersten Chancen lassen nicht lange auf sich warten. Bereits nach zwei Minuten köpft Alan eine Schwegler-Flanke über das Tor von Neo-St. Florian-Keeper Lucic. Auf der Gegenseite verfehlt Innenverteidiger Lukas Gabriel nach einem Freistoß das Salzburger Gehäuse knapp. Nach zehn Minuten fällt das erste Tor, Martin Hinteregger bringt die Bullen mit einem Kopfstoß in Führung. Wenig später steht es 2:0. Alan überhebt Goalie Lucic, der Ball springt von der Latte zurück ins Feld. Marco Meilinger steht goldrichtig, drückt das Leder über die Linie (14.). Die vorzeitige Entscheidung fällt nach 18 Minuten, Alan trifft per Abstauber zum 3:0.  

Bundesligist macht ernst

Die Salzburger schalten allerdings keinen Gang zurück, machen weiter Druck nach vorne. Durch geschicktes Attackieren zwingt man den Gegner frühzeitig zu Fehlern. Im Ballbesitz kombiniert man gefällig, spielt mit dem Drittligisten Katz und Maus. Tor Nummer vier fällt noch vor der Halbzeit. Stefan Illsanker kommt nach einem Meilinger-Freistoß zum Abschluss, bezwingt Ivan Lucic (38.). Sekunden vor dem Pausenpfiff hat Alan Pech, als er mit einem Seitfallzieher an der Stange scheitert. Nach dem Seitenwechsel haben die Florianer ihre gefährlichste Phase, bringen Neo-Red Bull-Keeper Gulacsi zweimal in Bedrängnis. Der kann sich jedoch auszeichnen. Rasch bekommen die Mozartstädter die Partie aber wieder voll in den Griff. 

Soriano kommt in Fahrt 

Was den fünften Treffer zur Folge hat. Jonathan Soriano schießt nach 55 Minuten aus kurzer Distanz ein. Vier Minuten später ein Spiegelbild von Tor Nummer fünf, wieder verwertet Soriano eine Hereingabe aus kurzer Distanz - 6:0! Die Schmidt-Elf überzeugt mit sicherem Passspiel in hohem Tempo, kombiniert sich mit ein, zwei Kontakten durch die gegnerische Defensivreihe. Nach 68 Minuten vollendet Soriano einen lupenreinen Hattrick, abermals schiebt er aus wenigen Metern problemlos ein. Gut eine Viertelstunde vor Schluss trägt sich auch Sadio Mane in die Torschützenliste ein, frei vor Keeper Lucic bleibt er eiskalt - 8:0. Den Schlusspunkt eines auch in der Höhe verdienten Erfolges setzt Havard Nielsen, der eine Klein-Flanke im Tor unterbringt. Die Wahlmüller-Elf an jenem Abend chancenlos, Red Bull mindestens eine Nummer zu groß.

Christoph Gaigg 

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