Nächste Niederlage für die KSV Amateure

KSV 1919 Amateure
FC Blau-Weiß Linz

kapfenbergWeiterhin sieglos blauweiss bigbleiben die KSV 1919 Amateure in der Regionalliga Mitte. Das 0:1 gegen den FC Blau-Weiß Linz war für die Steirer das zwölfte Spiel in Folge ohne vollen Erfolg. Der letzte Dreier datiert vom 7. September 2013 (Runde sieben, 4:0 gegen Laftnitz)! Großes Aufatmen hingegen bei den Oberösterreichern, die sich den ersten Dreier im Jahr 2014 gutschreiben ließen.

 

Die Ausgangslage für die Gäste aus Linz war alles andere als leicht. Die ersten beiden Frühjahrsspiele gingen verloren (0:4 in Lafnitz, 0:1 zu Hause gegen Steyr). Natürlich erwarteten dann die Fans einen Sieg beim Schlusslicht in Kapfenberg.

Und die Linzer mühten sich, taten sich gegen die im Vergleich zu den vergangenen Spielen personell stark veränderte Kapfenberger Elf sehr schwer. Bei den Steirern stand mit Christoph Nicht der „Einser“-Goalie des Bundesliga-Teams im Tor. Auch David Fink, David Harrer, Pascal Zisser, David Otter, Thomas Hirschhofer und Gerald Nutz spielten diese Saison schon in der Erste Liga. Ralph Spirk bestritt nach zweimonatiger Verletzungspause (Knöchelbruch) sein zweites Spiel. Beim 0:3 gegen Pasching in der Vorwoche waren die Schmerzen noch zu groß. Gegen Blau-Weiß Linz hielt Spirk 90 Minuten lang durch. Und hätte nach 35 Minuten beinahe das 1:0 für die Kapfenberger erzielt. Seinen Kopfball klärte Linz-Keeper Daniel Bartosch aber noch mit einer tollen Reaktion vor der Linie.

Siegestor durch Sulimani

Die beiden Teams lieferten sich in einer flotten und kampfbetonten Partie einen offenen Schlagabtausch. Was lange fehlte, war ein Tor. Das erzielten die Gäste nach einer Stunde. Stefan Rabl brachte einen Freistoß zur Mitte, Thomas Winkler köpfte den Ball vom langen Eck ins Zentrum. Dort stand Haron Sulimani goldrichtig und erzielte das 1:0-Siegestor.

Die Kapfenberger steckten nicht auf, versuchten alles, um doch noch den Ausgleich zu erzielen. Zwei Minuten vor Schluss klatschte ein Freistoß der Hausherren nur an die Latte und verhinderte so ein unterm Strich doch gerechtes Remis.

Kapfenbergs „Wochen der Wahrheit“

Weil die anderen Nachzügler wie WAC Amateure, Vöcklamarkt oder Kalsdorf fleißig punkten, vergrößert sich der Abstand der Kapfenberger auf das rettende Ufer Runde um Runde. Die nächsten vier Spieltagen werden für die Steirer zu den „Wochen der Wahrheit“. Die Duelle gegen Kalsdorf, Allerheiligen, Lafnitz und Steyr stehen an, allesamt direkte Konkurrenten. Gehen diese auch daneben, ist der Abstieg in die Landesliga wohl nur mehr Formsache.


Karl Brandl, Sektionsleiter KSV Amateure:

Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Mit etwas Glück hätten wir das auch erreicht. Blau-Weiß Linz war die etwas reifere Mannschaft.

Andreas Kindlinger, Teammanager Blau-Weiß Linz:

Der Sieg hat für mich ein großes Gewicht, weil die Kapfenberger mit sechs Kaderspielern aus der Bundesligamannschaft angetreten ist.

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