Erster Auswärtsdreier! Wolfsberg sendet Signal im Abstiegskampf! [Video]

Nachdem es gestern für das Tabellenschlusslicht aus Grieskirchen eine schmerzhafte Niederlage gegen Tabellenprimus Gleisdorf setzte, hatte heute der Vorletzte ASCO ATSV Wolfsberg die große Chance, sich in der Tabelle abzusetzen und mit einem Auswärtsdreier beim ATSV Stadl-Paura den Vorsprung auf Grieskirchen auf fünf Punkte zu erhöhen. Die bis heute auswärts noch sieglosen Kärtner konnten ihren Auswärtsfluch ablegen und etwas glücklich ihren ersten Dreier in der Fremde einfahren. Stadl-Paura hingegen verliert den Anschluss an die Spitzengruppe der Regionalliga Mitte


Ereignisarme erste 45 Minuten in Stadl-Paura

Die erste halbe Stunden begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für Wolfsberg. Allerdings waren Chancen auf beiden Seiten eher Mangelware, die taktisch geprägte Partie auf eher schwachem Niveau hatte eigentlich in der ersten Hälfte nur zwei erwähnenswerte Chancen zu bieten, die beide aus Freistößen resultierten: Einen Freistoß aus gut 20 Metern konnte Stadl-Paura Keeper Kasprisin klasse abwehren (10.), auf der Gegenseite jagten die Gastgeber die Kugel aus rund 23 Meter über das Tor (41.). Nach einer chancenarmen ersten Hälfte ging es in die Pause. 

 

Pfennich bestraft Stadl-Pauras schwache Chancenverwertung

Nach der Pause erhöhten beide Teams die Schlagzahl. Die erste richtig gefährliche Gelegenheit ergaben sich für die Gäste: Ein langer Ball von Keeper Friesacher erreichte Stoni, der den Ball aus vollem Lauf nur Millimeter an der linken Stange vorbeischoss (49.). In den folgenden Minuten boten sich beiden Teams hervorragende Möglichkeiten zur Führung: Vom Durcheinander im Wolfsberger Strafraum konnten weder Stadlbauer noch Petter Kapital schlagen (52.). Als dann Fernandez alleine auf Keeper Friesacher zulief und die Wolfsberger in letzter Sekunde klären konnten, schien das Glück der Gäste aufgebraucht (69.). Wolfsberg jetzt im Glück: Drei Minuten später kratzte die Wolfsberg-Abwehr einen Mayer-Kopfball von der Linie, den Schuss des darauffolgenden Eckballs konnte Friesacher klasse entschärfen (72.). Und die fahrlässige Chancenverwertung des Heim-Teams wurde postwendend bestraft: Eine Flanke von Heine fand den Kopf von Patrick Pfennich, der den Ball völlig unbedrängt aus 3 Meter per Hechtkopfball in die Maschen befördern konnte (77.) – der Gast führte jetzt ein wenig überraschend.

Tor 0:1 Wolfsberg 78

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Wer jetzt auf eine Schlussoffensive von Stadl-Paura hoffte, wurde bitter enttäuscht. Der Favorit agierte die letzten Minuten der Partie mut- und kraftlos und konnte keine offensiven Akzente mehr setzen.

Wolfsberg baut mit dem ersten Auswärtsdreier der Saison den Vorsprung auf Tabellenschlusslicht Grieskirchen auf fünf Zähler aus und darf jetzt wieder auf den Klassenerhalt hoffen.

 

Stimme zum Spiel:

Rudi Knoll (Pressereferent ATSV Stadl-Paura):Diese Niederlage ist nicht gerechtfertigt. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, wir haben einfach unsere Angriffe nicht zu Ende gespielt. Doch diese Niederlage ist kein Beinbruch. Wir sind immer noch 4. und können unser Ziel unter die ersten fünf zu kommen, immer noch erreichen.“

 

ATSV Stadl-Paura - ASCO ATSV Wolfsberg 0:1 (0:0)

Maximilian-Pagl-Stadion, 150 Zuseher, SR Guido Müller

Torfolge: 0:1 (77.) Patrick Pfennich

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geschrieben von Pascal Stegemann

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