Die "Sängerknaben" verstummen auch bei den Grazer "Fohlen"!

Am 20. Spieltag der Saison 17/18 kam es in der Regionalliga-Mitte zum Aufeinandertreffen der SK Puntigamer Sturm Graz Amateure mit der Union TTI St. Florian. Und dabei gelingt es den Gästen einmal mehr die Haut teuer zu verkaufen. Unterm Strich schaut dann aber wieder nichts heraus. Was dann auch damit zu tun hat, dass man vor des Gegners Tor über weite Strecke als zu unentschlossen zuwerke geht. Die Grazer ihrerseits haben die "Pflicht" soweit erfüllt und den Heimdreier in trockene Tücher gebracht. Was dann auch gleichbedeutend damit ist, dass man auch ein potenzieller Kanditat für die 2. Liga in der Spielzeit 18/19 ist. Zufrieden sein kann auch Sturm-Trainer Thomas Hösele der bei seinem Einstand gleich einmal mit einem Sieg aufwarten kann.

 

Die Gäste können den Grazern die Stirn bieten

Während für die aufstiegsbereiten „Jungblackies“ diese Begegnung zugleich den Frühjahrsauftakt darstellt, hat St. Florian bereits ein Spiel in den Beinen. Dabei konnten die „Sängerknaben“ mit dem Heimremis gegen Stadl-Paura durchaus einen Teilerfolg verbuchen. Diesen Schwung können die Oberösterreicher dann auch bei der spielstarken "Grazer Boygroup" an den Tag legen. So lässt man gegenüber der Hinrunde erneut deutliche Vorteile erkennen. Was der nun von Thomas Hösele betreuten Heimmannschaft dann auch nicht wirklich behagt. Vor allem mit dem forschen Attackieren bzw. mit dem Pressing der Gäste haben die Sturm Amateure so ihre Probleme. Wirklich prickelnde Torraumszenen sollten vorerst soweit ausbleiben. Was dann aber auch gleichbedeutend damit ist, dass die beiden Abwehrreihen einen starken Job verrichten. Wenngleich aber der eine Zähler kein Team wirklich weiterhilft. So gesehen darf man sich dann auf einen noch offensiv orientierteren zweiten Spielabschnitt einstellen - Halbzeitstand 0:0.

Fussball Union TTI St.Florian vs Lask Juniors OOE 03.11.2018-39 Bildgröße ändern

Für Rexhe Bytyci und die "Sängerknaben" aus St. Florian wird die Lage von Woche zu Woche prekärer.

 

Die "Jungblackies" mit dem längeren Atem

Die Sturm Graz Amateure haben termingerecht die Unterlagen für die Lizenzierung der 2. Liga eingereicht, demzufolge könnte man da bei den Steirern einen vollen Punktezuwachs auch sehr gut gebrauchen. Aber auch St. Florian steht im Abstiegskampf schwer in der Pflicht. So deutet auch vieles darauf hin, dass der Liga-Dino diesmal tatsächlich den bitteren Weg in den Landesverband antreten muss. Es sei denn es gelingt tatsächlich in Bälde eine entsprechende Serie zu starten, die dieses Szenario dann noch abwendet.Bemühungen in diese Richtung sind auch gegeben. Aber so einfach lässt sich die straff organisierte Grazer Defensivabteilung nun Mal nicht aus den Angeln heben. Im Gegenteil in der 70. Minute können die Sturm Amateure dann in der Person von Michael John Lema mit 1:0 in Führung gehen. Dieser Treffer verleiht den Heimischen dann doch den nötigen Rückhalt bzw. gelingt es nun die Lindinger-Schützlinge doch entsprechend in Schach zu halten. In der 92. Minute kommt es dann noch zum zweiten Grazer Tor - der eingewechselte Daniel Steinwender markiert den 2:0-Spielendstand. Am nächsten Spieltag gastieren die Sturm Amateure am Freitag, 23. März um 18:45 Uhr bei den WAC Amateuren. St. Florian besitzt bereits um 18:30 Uhr das Heimrecht gegen Deutschlandsberg.

 

SK STURM GRAZ AMATEURE - UNION ST. FLORIAN  2:0 (0:0)

Messendorf Trainingszentrum, 120 Zuseher, SR: Emil Ristoskov

Sturm Graz Amateure: Ehmann, Piras, Lema, Mann (61. Steinwender), Sittsam (61. Urdl), Puster (81. Wagnes), Ehrenreich, Gantschnig, Wetl, Ostermann, Schubert

St. Florian: D. Leonhartsberger, Schneider, Falkner, Bytyci, Streibl, Winkler, Oismüller (85. Stankovic) Kadic (78. Dramac), Matesic, M. Leonhartsberger, Sak (26. Jurkic)

Torfolge: 1:0 (70. Lema), 2:0 (92. Steinwender)

gelbe Karten: Ehrenreich, Wetl, Urdl bzw. Bytyci, Matesic

Stimme zum Spiel:

Gerhard Lindinger, Trainer St. Florian:

"Abgesehen von den ersten 20 Minuten hatten wir die Begegnung weitgehenst im Griff. Auch Tormöglichkeiten waren vorhanden - umso bitterer ist dann auch diese unnötige Niederlage. Aber der Selbstglaube in der Mannschaft ist nach wie vor vorhanden. Wir werden auch weiterfighten solange die Chance besteht, doch noch das rettende Ufer zu erreichen."

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Bild: Harald Dostal

 

Robert Tafeit

 

 

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