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Regionalliga Ost

Volkan Kahraman nicht mehr Trainer bei Karabakh - Ex-Coach erklärt Beweggründe

FC Karabakh etablierte sich nach dem Aufstieg in die Regionalliga Ost rasch in der neuen Liga und setzte sich in der Hinrunde unter den Top-Teams fest. Auf Rang 6 liegend ging der Verein in die Winterpause, neun Zähler fehlten auf die Tabellenspitze. In der Winterpause wurde der Kader noch einmal verändert und verstärkt, Karabakh will in dieser Saison um den Aufstieg in die neue zweite Liga mitspielen. Zum Auftakt des Frühjahres musste man sich allerdings mit einem Mann weniger bei Mannsdorf 1:2 geschlagen geben, nun wurde die einvernehmliche Trennung zwischen dem Verein und Coach Volkan Kahraman bekannt gemacht.

Einvernehmliche Trennung

Gestern am Abend gab der Verein FC Karabakh auf seiner Facebook-Seite überraschend die Änderung auf der Trainerposition bekannt: "Ganz spontan und völlig unerwartet - Volkan Kahraman ist NICHT mehr Cheftrainer beim FC Karabakh Wien. Die einvernehmliche Entscheidung wurde heute hinter verschlossenen Türen getroffen. Man hat sich beidseitig dazu entschlossen, den Posten jemanden anderen zu zuteilen!"

In der Mitteilung wird auch Generalmanager Ramin Shukurov zitiert: "Volkan wird immer ein Teil der Karabakh Familie bleiben, wir sind ihm für vieles sehr dankbar und er wird niemals in Vergessenheit geraten." Eine rasche Entscheidung bei der Trainerfrage wird wohl getroffen werden, erste Gerüchte zu der Bestellung eines neuen Coaches sind bereits im Umlauf.

"Ich habe mich für das Team entschieden"

In einer ersten Reaktion erklärt Volkan Kahraman die Gründe, weshalb er nicht mehr Trainer des Tabellenachten ist: "Ich habe mich für das Team entschieden, es hat wahrscheinlich schon eine zu große Nähe gegeben. Wenn so ein Spiel wie am letzten Wochenende passiert, bei dem nicht alles gelingt, waren die Spieler geknickt, weil sie mich nicht enttäuschen wollen. Es war fast zu viel Liebe da. Ich wollte dann selbst eine Änderung, habe auch einen neuen Trainer für das Team empfohlen."

"Von Seiten des Vereines hat es keinen Druck gegeben, wir hatten ein gemeinsames Ziel, den Aufstieg zu schaffen, dieses soll bestmöglich verfolgt werden und so hat es auch zu meiner Entscheidung geführt", so Volkan Kahraman weiter. Angesprochen auf seine persönlichen sportlichen Ziele für die nächste Zeit meint er: "Ich werde ruhig bleiben, ich bin nach 2 1/2 Jahren, bei denen immer der Druck bestand Meister zu werden oder aufzusteigen, auch etwas müde. Ich werde jetzt wieder Energie sammeln, dies braucht bei Trainer nicht lange. Ich habe bei Karabakh ein gemeinsames Ziel und eine Perspektive formuliert, ich werde nicht mit der Kampfmannschaft bei Karabakh zu tun haben, das wird der neue Trainer übernehmen. Wir wollten eine Philosophie aufbauen und auch den Nachwuchs im Verein fördern, dafür habe ich nun mehr Zeit."

 

 

 

 

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