Neuer Trainer und umgebautes Team - Mauerwerk will an erfolgreichem Vorjahr anschließen

Das vergangene Jahr in der Regionalliga Ost war für FC Mauerwerk zufriedenstellend, zur Halbzeit lagen die Wiener auf Platz 1 der Liga. Im Frühjahr blieb man trotz Startschwierigkeiten an Ebreichsdorf lange dran. Die Mannschaft schloss die Meisterschaft an der zweiten Stelle ab, der Verein blieb aber ohne Lizenz für die 2. Liga und Coach Johann Kleer verließ nach Ende der Saison den Verein. Mit Richard Slezak wurde in der Sommerpause ein neuer Coach geholt, er kehrte nach Österreich zurück und war vor längerer Zeit bei Parndorf engagiert: "Ich war jetzt 2 1/2 Jahre in der Slowakei in der 1. und 2. Bundesliga tätig, hatte aber noch nicht die Pro-Lizenz fertig. Ich habe vor zwei Monaten den Anruf bekommen, ob ich nicht wieder nach Österreich kommen will und bei Mauerwerk als Coach tätig sein will. Ich habe dann die Tätigkeit bei Trencin beendet und das Angebt angenommen", so der Neo-Coach.

Neue Mannschaft braucht noch Zeit

Am 27. Juni startete Mauerwerk in die Vorbereitung, aufgrund der vielen Abgänge und neu dazugekommenen Spieler lief es zunächst noch nicht ganz optimal. "Es gab noch viele Baustellen, langsam geht es aber. Seit fünf Tagen sind wir komplett, wir warten noch auf die Freigabe bei mehreren Spielern, die werden aber in den nächsten Tagen kommen. Die Mannschaft braucht die Zeit um sich richtig einzuspielen, wir bereiten das Team jetzt vor, damit wir möglichst die gleiche Rolle wie im vergangenen Jahr spielen können", erklärt der Trainer von Mauerwerk.

Das letzte geplante Testspiel vor Beginn der Saison fiel ins Wasser, Mauerwerk wird dies mit einem internen Match lösen. Der letzte Probegalopp war das Cup-Match gegen Marchfeld Donauauen, dabei zeigte das Team laut Slezak schon guten Fußball und man verlor am Ende unglücklich.

"Letztes Jahr ist nicht einfach zu toppen"

"Im vergangenen Jahr war die Leistung und die Mannschaft richtig stark und auch der vorige Trainer hat eine sehr gute Arbeit geleistet, es wird nicht einfach sein, die letzte Saison zu toppen. Wir wollen solange wie möglich oben mitspielen und freuen uns schon auf den Freitag in einer Woche, an dem wir gegen den Wiener Sport-Club zu Hause in die Meisterschaft starten", blickt Richard Slezak auf die kommende Saison. Er ergänzt auf die Frage nach seiner Einschätzung der Stärke der RLO in der bevorstehenden Meisterschaft: "Ich hatte in den letzten Jahren immer ein Auge auf die RLO, für Parndorf tut es mir leid, dass sie letzte Saison nicht die Liga halten konnten. Ich denke, dass die Regionalliga Ost stärker als in den letzten zwei Jahren ist, es wird sicher eine sehr interessante Meisterschaft."

 

 

 

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