Aufsteiger Draßburg zeigt im Herbst auf - 40 Punkte Marke als magische Linie

Im Aufsteigerduell zum Auftakt der Saison kassierte ASV Draßburg daheim gegen Stripfing eine klare 0:5 Heimniederlage, danach kam der letztjährige Meister der Burgenlandliga aber in der Regionalliga Ost an und zeigte vor allem auswärts immer wieder auf. Mitte der Hinrunde starteten die Burgenländer einen Lauf und blieben gleich sieben Matches ungeschlagen, vor der Winterpause verlor man zwar das zweite Duell mit Stripfing, Draßburg überwintert aber mit 22 Punkten an der guten achten Stelle. "Als Aufsteiger sind wir mit dem Herbst sehr zufrieden und haben uns so präsentiert, wie erhofft. Die Mannschaft besteht aus vielen jungen Spielern ohne Regionalliga Erfahrung, das Tempo ist natürlich höher als letzte Saison und dies hat man in manchen Spielen gemerkt. Wir sind wirklich eine Einheit, man hat gesehen, dass jeder für jeden kämpft", blickt der sportliche Leiter Thomas Mandl auf positive letzte Monate zurück.

Ligaverbleib als großes Ziel

Nach Ende der Meisterschaft im Herbst hatte die Mannschaft des Tabellenachten ein Woche Pause, bevor man für die Hallensaison zu trainieren begann. Bis zum 8 Jänner können die Spieler nun wieder regenerieren, danach startet die offizielle Vorbereitung. Ein dreitägiges Trainingslager in Lindabrunn steht in der Folge am Programm, zudem werden sechs bis sieben Testspiele absolviert.

Angesprochen auf das Steigerungspotential der Mannschaft und welche Ziele der Verein in der ersten Saison in der RLO verfolgt antwortet Thomas Mandl: „Hin und wieder hat uns im Herbst noch die Kaltblütigkeit vor dem Tor gefehlt. Zudem wollen wir die Heimbilanz etwas ausbessern. Wir waren in den vergangenen Monaten auswärts fast stärker und wollen so wie in der Landesliga wieder eine Heimmacht sein. Das Ziel im Frühjahr ist es, so schnell wie möglich die 40 Punkte-Marke zu überspringen und nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, es wird aber sicher nicht einfach."

In der Transferzeit sind beim Tabellenachten Wechsel im Kader geplant, es wird mehrere Ab- und Zugänge geben und diese in den nächsten Wochen bekanntgegeben. Fabian Kornholz kehrt nach einem Kreuzbandriss zurück und wird der Mannschaft im Frühjahr wieder zur Verfügung stehen. "Die Liga wird meiner Meinung nach so eng bleiben, Teams wie Traiskirchen, die schon lange in der RLO spielen, werden sich weiter verstärken. Wir wollen daran arbeiten, ein unangenehmer Gegner zu sein, unser großes Ziel ist der Nichtabstieg und ich hoffe, dass wir es schaffen werden", wagt Mandl zum Abschluss des Gespräches einen Blick auf das bevorstehende Frühjahr.

 

 

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