3:5 gegen Kapfenberg - Vienna's heroische Cup-Leistung nicht belohnt!

Das erste Wochenende im UNIQA ÖFB Cup der Spielzeit 2021/22 ist absolviert. Zum Abschluss siegte der Kapfenberger SV 1919 beim ambitionierten Ostliga-Aufsteiger First Vienna FC 1894 auf der Hohen Warte nach einer äußerst dramatischen Begegnung mit 5:3 (2:0) und sichert sich somit einen Platz in der 2. Runde. 

Vienna hält gegen Favoriten mit

Es entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe. Der Vienna war die kurze Pause, vor gerade einmal zwei Wochen stiegen die Blau-Gelben in die Regionalliga Ost auf, und das Fehlen einiger Stammkräfte aber doch anzumerken. Die Gäste aus der Steiermark waren mit einem sehr jungen Team nach Wien angereist, spielten aber sehr routiniert und nutzten die Fehler der Vienna eiskalt aus. In der 19. Minute wurde Vienna-Goalie Fabio Jäger beim Versuch den Ball zu klären, entscheidend gestört. Sein Abschlag landet genau bei Matthias Puschl und der ließ sich diese Chance nicht entgehen – 1:0 für den Zweitligisten. Zwar war die Vienna offensiv bemüht, oft war aber der letzte Pass zu ungenau, oder es erfolgten zu komplizierte Spielzüge. Ganz anders Kapfenberg. Das Team von Abdulah Ibrakovic blieb vor dem Tor sehr effizient. Nach einem Ballverlust der Vienna ging es erneut ganz schnell. Sanel Bajrektarevic schickte den Torschützen zum 1:0, Puschl, in die Tiefe, der blieb alleine vor Vienna-Torhüter Jäger ganz cool und stellt auf 2:0.

Rot bringt Umschwung

Zu diesem Zeitpunkt deutete wenig daraufhin, dass sich an dem Spiel noch einmal etwas ändern könnte. Die Vienna gab sich aber nicht auf, versucht noch vor der Pause den wichtigen Anschlusstreffer zu erzielen. Dieser gelang zwar nicht, aber KSV-Kapitän Mario Grgic schwächt sein Team unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff. Er verschätzt sich bei einem Zuspiel, riss den durchbrechenden Oliver Bacher zu Boden und sah als letzter Mann folgerichtig die Rote Karte von Schiedsrichter Stefan Ebner.

Vienna KSV

Vienna am Drücker

Und die Hausherren nutzten die zahlenmäßige Überlegenheit unmittelbar nach Wiederanpfiff aus. Eine Flanke von Bacher verlängerte Kapfenberg-Verteidiger Cetina direkt vor die Füße von Mario Konrad und der Vienna-Goalgetter musste nur noch abstauben. 37 Sekunden nach Beginn der 2. Halbzeit meldetr sich die Vienna also zurück im Spiel. In Minute 55 war es dann erneut Konrad, der zur Stelle war und einen Stanglpass aus kurzer Distanz im KSV-Tor unterbringen konnte. Die Hohe Warte und die knapp 1000 angereisten Zuschauer standen Kopf, die große Sensation lag in der Luft. Die Vienna hatte zu diesem Zeitpunkt das Momentum auf ihrer Seite. Als dann Daniel Luxbacher nach 65 Minuten die Wiener in Führung schoss, kannte der Jubel im Stadion keine Grenzen mehr. Doch die Freude sollte aus Sicht der Hausherren leider nicht lange währen, im direkten Gegenzug war es Levan Eloshvili, dem der Ausgleich für Kapfenberg gelang.

Kapfenberg am Ende mit mehr Nachdruck


Als schon die meisten Zuschauer von einer Verlängerung ausgingen, schlugen die Falken aus Kapfenberg noch einmal doppelt zu. Luca Hassler dreht die Partie erneut und traf in Minute 84. zum 4:3, der erst 16-jährige Stefan Kordic machte mit seinem Treffer in der 88. Minute alles klar.

 

Torfolge: 0:1 Matthias Puschl (17.), 0:2 Matthias Puschl (37.), 1:2 Mario Konrad (46.), 2:2 Mario Konrad (56.), 3:2 Bernhard Luxbacher (62.), 3:3 Levan Eloshvili (64.), 3:4 Luca Hassler (84.), 3:5 Stefan Kordic (88.)

Ausschlüsse: Mario Grgic (45. KSV)

 

MW


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