Früher Trainerwechsel - FC Mauerwerk trennt sich von Trainer Kasuba!

Kaum hat die Saison 2021/22 in der Regionalliga Ost begonnen, gibt es auch schon die erste Trainerentlassung zu verkünden. Der FC Mauerwerk trennt sich mit sofortiger Wirkung vom bisherigen Cheftrainer Patrick Kasuba. Der 44-Jährige übernahm erst Anfang des Jahres, mitten in der aufgrund von Corona abgebrochenen vergangenen Saison den Regionalligisten und sollte gemeinsam mit Sportchef Wolfgang Prochaska die Verjüngung im Kader und damit einen Neustart im Verein mittragen. Doch jetzt kam alles anders!

Präsidium entschied

Übernommen wird das Amt von Sportchef Prochaska selbst, der nun in einer Doppelfunktion tätig sein wird, jedoch Unterstützung durch Michael Pichler und Dominik Trummer. "Die beiden werden mich in meinen Aufgaben unterstützen, damit ich meiner Funktion als Sportchef ebenso nachkommen kann." 

Überraschend kam die Entscheidung sich von Kasuba zu trennen auch für den Sportchef: "Sonntagnachmittag um 16 Uhr wurde ich von Präsident Mustafa Elnimr angerufen und über die Entscheidung und den Schritt des Präsidiums informiert. Zunächst haben wir noch versucht eine andere Lösung zu finden, doch das Präsidium hat sich von der Entscheidung nicht mehr abbringen lassen", so Prochaska über die entscheidenden Gespräche.

Menschlich schwere Entscheidung

Nach zwei Auftaktniederlagen steht der FC Mauerwerk aktuell mit null Punkten gemeinsam mit Wiener Neustadt und Marchfeld am Tabellenende der Regionalliga Ost, "der Trainerwechsel tut mir menschlich aber sehr sehr leid. Wir haben uns gemeinsam im Februar entschieden mit Patrick in die neue Saison zu gehen und ihm erstmals als Trainer einer Kampfmannschaft eine Chance zu geben", so der Sportchef. "Leider dürfte das Präsidium nun zum Entschluss gekommen sein, dass die Entwicklung der Mannschaft gefährdet sei, trotzdem möchte ich mich herzlich bei Patrick für die tolle Zusammenarbeit bedanken."

Von Kader überzeugt

Problem seien gleich zu Meisterschaftsstart auch etliche Verletzungen gewesen. "Erst gestern mussten wir zwei Spieler nach einem Zusammenstoß im Training mit Platzwunden im Krankenhaus behandeln lassen. Es kommt dann natürlich alles auf einmal, wie so oft im Leben. Trotzdem bin ich vom aktuellen Kader mehr als überzeugt. Die Verjüngung und neue Zusammenstellung braucht aber ihre Zeit und die werden wir der Mannschaft auch geben. Dann können wir in Zukunft auch richtig angreifen", ist Prochaska optimistisch den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

 

MW

 

 

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