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Spielberichte

Wechselbad der Gefühle - Horn sichert sich gegen Austria Amateure Meistertitel

Im Spitzenspiel der 34. Runde der Regionalliga Ost verloren die FK Austria Wien Amateure vor eigenem Publikum gegen SV Horn 1:3 (0:0), die Gäste kürten sich damit zum Meister. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte ohne Tore gingen die Hausherren kurz nach Wiederbeginn durch Michael Blauensteiner in Führung (50.), im Gegenstoß glich aber Miroslav Milosevic aus. Horn zeigte danach eine starke Leistung und drehte das Match komplett, Marcel Toth (64.) und der eingewechselte Dzezahir Ismajli (84.) sorgten für den 3:1 Erfolg. Horn feierte damit den Titel in der RLO, auch die Fans der Austria Amateure hatten Grund zur Freude, die Heimelf hatte ebenfalls bereits den Aufstieg in die neue 2. Bundesliga geschafft.

600 Zuschauer - Ausgeglichene erste Hälfte

Viele Fans der Amateure waren zum Spitzenspiel gekommen um eine Aufstiegsparty zu feiern, auch der Support der Gäste war zahlreich und hoffte auf den Gewinn des Meistertitels. In der ersten Hälfte entwickelte sich nach kurzem Abtasten ein ausgeglichenes und interessantes Match, beide Teams kamen in der ersten 45 Minuten zu ihren Möglichkeiten, konnten diese aber nicht nutzen.

Das Visier war auf beiden Seiten noch nicht perfekt eingestellt, zudem standen auch die Abwehrreihen sehr gut und ließen nicht allzu viel zu. So blieb es im ersten Durchgang bei einem torlosen Zwischenstand, für die Gäste war dies zu wenig, da Ebreichsdorf zu diesem Zeitpunkt daheim gegen die Admira Juniors 2:0 führte und zwischenzeitlich die Tabellenführung übernommen hatte.

Geburtstagskind mit entscheidendem Treffer - Fans beider Lager feiern gemeinsam

Im zweiten Durchgang nahm die Partie an Fahrt auf, die Amateure erwischten den besseren Start und gingen rasch in Front. Einen Freistoß von Toni Vastic konnte der Gästekeeper nur kurz abwehren, Michael Blauensteiner war in der 50. Minute zur Stele und traf per Kopf zum 1:0. Praktisch mit der Auflage wusste Horn aber eine Antwort, der überragende Miroslav Milosevic setzte sich mit einer Einzelaktion durch und bezwang den Keeper per Nachschuss zum 1:1 (51.).

Der Ausgleichstreffer war der Knackpunkt für die Hausherren, die Amateure leisteten sich in der Folge Fehler im Aufbau. Horn kam nach dem ersten Tor dagegen auf und wurde immer besser, die Gäste wurden gefährlicher und drehten Mitte der Halbzeit das Spiel komplett. Nach einer Flanke netzte Marcel Toth in Minute 64 per Hechtkopfball zum 1:2 ein. Die Austria konnte danach nicht mehr entscheidend zulegen, in der Schlussphase machte dagegen das Auswärtsteam den Sack zu.

Der kurz davor eingewechselte 18jährige Nachwuchsspieler Dzezahir Ismajli machte sich das schönste Geburtstagsgeschenk, er knallte den Ball aus 16 Metern unter die Latte zum 3:1 für Horn, besorgte so den Endstand (84.). Die Austria beendete das Spiel zu zehnt, Marco Stark sah in der 88. Minute noch gelb/rot, auf das Spiel hatte es keinen Einfluss mehr. Nach dem Schlusspfiff herrschte Jubel auf beiden Seiten, beide Fangruppen feierten gemeinsam den Aufstieg, Horn zudem den verdienten Meistertitel.

Stimmen zum Spiel:

Gerhard Kaltenbeck (Sektionsleiter Austria Amateure): "Die erste Hälfte war ziemlich ausgeglichen. Nach unserer raschen Führung im zweiten Durchgang war der schnelle Gegentreffer der Knackpunkt. Wir haben dann durch zwei individuelle Fehler zwei Tore bekommen, Horn war in Summe stärker und hat verdient gewonnen."

Rudolf Laudon (Obmann Horn): "Das Match hat die ganze Saison wiedergespiegelt, es war eine Partie mit Höhen und Tiefen. Zur Pause stand es 0:0 und Ebreichsdorf hat 2:0 geführt, kurz nach der Halbzeit gerieten wir 0:1 in Rückstand. Nach dem 1:1 haben wir wirklich gut gespielt und verdient gewonnen. Der Fußball schreibt seine eigenen Geschichten, dass unser Nachwuchsspieler zu seinem 18. Geburtstag nach seiner Einwechslung den dritten Treffer erzielt, war unglaublich. Ich bin irrsinnig stolz auf die Mannschaft, die Trainer und das Betreuerteam, nach einem überragenden Herbst und einem Frühjahr mit Höhen und Tiefen können wir jetzt den Meistertitel ein wenig genießen."

 

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