Leobendorf in der Schlussphase in Unterzahl - Draßburg kehrt auf die Siegerstraße zurück

In einer engen Regionalliga Ost-Partie feierte ASV Draßburg vor eigenem Publikum gegen SV Leobendorf einen 1:0 (0:0) Erfolg und stoppte damit die kurze Negativserie. Beide Teams starteten nach zuletzt mehreren Niederlagen in Folge verhalten ins Match und bis zur Pause neutralisierten sich die Teams weitgehend. Nach dem Seitenwechsel wurden die Hausherren stärker, scheiterten einmal an der Stange und gingen Mitte des Durchganges in Front. Noel Kustor sorgte für die Führung von Draßburg (67.), kurz danach war Leobendorf nach gelb/rot gegen Marko Stevanovic nur mehr zu zehnt (72.). Die Heimelf war im zweiten Abschnitt das gefährlichere Team und feierte am Ende einen knappen Sieg.

Torlose erste Hälfte

Vor rund 320 Fans merkte man beiden Mannschaften zunächst an, dass sie schon mehrere Partien auf ein Erfolgserlebnis warteten. Draßburg musste sich in den letzten beiden Begegnungen klar geschlagen geben und wollte daheim wieder anschreiben, die Niederlagenserie von Leobendorf dauerte trotz teilweise guter Leistungen noch länger an und das Team benötigte dringend einen Dreier.

In der ersten Hälfte fand das Heimteam nicht richtig ins Match, das fehlende Selbstvertrauen machte sich bemerkbar und man wurde nur selten zwingend. Draßburg agierte in den ersten 45 Minuten zu wenig aggressiv und war in den Zweikämpfen nicht konsequent genug. Leobendorf hielt dagegen und das Match war relativ ausgeglichen. Beide Defensivreihen standen kompakt und so waren Chancen Mangelware. Folgerichtig blieb es bis zur Pause beim 0:0.

Heimelf wird gefährlicher und trifft

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Draßburg verbessert, die Gastgeber wurden gefährlicher und hatten in Durchgang 2 mit einem Stangentreffer Pech. Leobendorf versuchte weiter Nadelstiche nach vorne zu setzen, wurde aber nur selten richtig zwingend, auf der anderen Seite ging Draßburg Mitte der zweiten Hälfte in Front. Philipp Puchegger setzte sich mit einer starken Aktion im Zentrum durch und spielte einen Steilpass, Noel Kustor ließ sich die Möglichkeit nicht entgehen und netzte in der 67. Minute zum 1:0 ein.

Kurz darauf kam es für die Gäste noch schlimmer, Marko Stevanovic sah in der 72. Minute die Ampelkarte und Leobendorf war in der Schlussphase nur mehr zu zehnt. Draßburg kam zu Chancen, verabsäumte es aber den entscheidenden zweiten Treffer nachzulegen. Das Auswärtsteam warf am Ende alles nach vorne, blieb aber ohne Torerfolg, auf der anderen Seite feierte Draßburg einen wichtigen Heimsieg.

Stimme zum Spiel:

Thomas Mandl (Sportlicher Leiter Draßburg): "Die erste Hälfte war von uns nicht so gut, wir waren zu wenig aggressiv und man hat gesehen, dass die zwei Niederlagen noch in den Köpfen steckten. In der zweiten Halbzeit waren wir die klar bessere Mannschaft, kamen zu guten Chancen und gingen in Führung. Leobendorf war danach ein Mann weniger, wir kamen zu weiteren Gelegenheiten, die wir nicht nutzen. Insgesamt können wir mit dem 1:0 sicher zufrieden sein."

Der Beste bei Draßburg: Philipp Puchegger (LV).

 

 

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