Leobendorf vergibt viel zu viele Torchancen und kriegt in der Nachspielzeit den Ausgleich

Der SV Leobendorf traf im Freitagabendspiel auf den TWL Elektra. Die Gastgeber konnten die letzten vier Partien allesamt gewinnen. Der Gast musste sich hingegen mit einer 0:1-Heimniederlage begnügen. Die Favoritenrolle war in diesem Spiel klar verteilt und dennoch musste sich die Mannschaft von Trainer Sascha Laschet, die viel zu viele Torchancen und einen Elfmeter vergaben, mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. 

Viele Torchancen keine Tore

Im letzten Spiel vor der Winterpause wollte der SV Leobendorf nochmals seine gute Form unter Beweis stellen und gegen den TWL Elektra eine gute Partie zeigen. Mit vier Siegen in den letzten vier Spielen und einem Torverhältnis von 11:2 war die Mannschaft von Trainer Sascha Laschet in der klaren Favoritenrolle. Die Gäste hingegen hatten in den letzten Runden ergebnistechnisch durchwachsene Zeiten erlebt. Die Anfangsminuten waren genau nach dem Geschmack der meisten angereisten Zuschauer. Die Heimmannschaft hatte das Spiel völlig unter Kontrolle. Die Torchancenverwertung ließ leider zu wünschen übrig. Mateo Tadic hatte alleine mit zwei guten Torchancen die Möglichkeit seine Mannschaft auf die Siegerstraße zu führen. Aber auch seine Mitspieler taten sich an diesem Tag schwer zwei weitere Top-Möglichkeiten im Tor zu versenken. Miroslav Milosevic hatte sogar per Strafstoß die Möglichkeit den Führungstreffer zu erzielen. Doch auch diese Torchance wurde kläglich vergeben. Die Hintermannschaft ließ den TWL Elektra kaum zu Torchancen kommen. Nur ein Mal wurde es gefährlich als der Verteidiger einen Ball klären wollte und vorbeischoss und den Gegner dadurch zu einer guten Torchance kommen ließ. Bei dieser Torchance hatte die Mannschaft von Trainer Sascha Laschet etwas Glück, dass man nicht mit einem Rückstand in die Pause ging. 

Turbulente Schlussphase 

Nach der Pause ging es in der gleichen Tonart weiter wie in der ersten Spielhälfte. Der SV Leobendorf hatte das Spiel unter Kontrolle und auch mit der Torchancenverwertung klappte es endlich. Nach einem Eckball kam der Ball, nachdem Miroslav Milosevic die Kugel per Kopf verlängert hatte, zu Florian Heindl auf die zweite Stange. Diese Chance nutzte der Verteidiger und brachte seine Mannschaft mit 1:0 in Front. Nach der Führung blieb die Mannschaft von Trainer Sascha Laschet weiter bissig, mit zwei weiteren guten Chancen ließ man aber die Möglichkeit aus, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Ein weiteres Tor blieb den SV Leobendorf aber verwehrt. In der Nachspielzeit wurde es aber dann richtig bitter für die Heimmannschaft. Nach einem Lucky-Punch-Versuch konnte die Mannschaft von Trainer Herbert Gager doch noch den glücklichen Ausgleichstreffer durch Patrick Mijatovic erzielen. 

“Trotz Unentschieden gute Leistung meiner Mannschaft”

Nach dem Spiel sagte der Trainer des SV Leobendorf, Sascha Laschet, im Gespräch: Wir hätten uns den Sieg verdient gehabt, die Mannschaft hatte eine super Leistung gezeigt, einzig und allein die Torchancenverwertung war an diesem Tag nicht gut”. 

Da diese Runde, die letzte Runde vor der Winterpause war, dauert es bis zum 13. März 2022 ehe der SV Leobendorf zuhause auf den ASK-BSC Bruck/Leitha trifft und der TWL Elektra auswärts gegen die Admira Juniors spielt. 

Beste Spieler: 

SV Leobendorf: Florian Heindl (Verteidigung)

TWL Elektra: Patrick Mijatovic (Sturm) 

Lukas Wiedermann 

 


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