WSC vs. TWL Elektra - Packendes Duell bringt Entscheidung vom Punkt!

Zu einem wahren Nervenkrimi entwickelte sich das Halbfinal-Rückspiel des RLO-Cups zwischen dem Wiener Sport-Club und dem TWL Elektra. Das Hinspiel endete 1:1, das Rückspiel hatte mit der Mannschaft von Trainer Robert Weinstabl damit einen leichten Favoriten. Doch was die Zuschauer dann zu sehen bekamen, war noch einmal Werbung für den Fußball der Regionalliga Ost. Nach 90 Minuten stand es 1:1, nach der Verlängerung 3:3. Die Gastgeber konnten dreimal einen Rückstand aufholen und sich schlussendlich im Elfmeterschießen durchsetzen.

Teams noch zurückhaltend

Der erste Durchgang hatte zwischen den beiden Teams wenig Höhepunkte zu bieten. Chancen gab es zwar auf beiden Seiten, doch Tore gab es zunächst keine zu sehen. Alex Kniezanrek musste nach einem Duell mit TWL-Spieler Taner Sen verletzt vom Feld, für ihn kam Stammtorhüter Florian Prögelhof ins Spiel. Auf der Gegenseite musste quasi zeitgleich Matej Milicevic runter, ihn ersetzte Ehinabo Omoighe. So stand es bis kurz vor der Pause weiterhin torlos 0:0. Doch das war es noch nicht, denn Manuel Gager stellte kurz vor dem Pausenpfiff auf 1:0 für die Gäste (45.+1).

WSC rettet sich in Verlängerung

Nach dem Seitenwechsel ließen sich die Hausherren von dem späten Rückstand aus Halbzeit eins aber nicht aus der Ruhe bringen. Nach einem Handspiel im Strafraum der Mannschaft von Herbert Gager, zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Miroslav Beljan nutzte die Möglichkeit und stellte sicher auf 1:1 (49.). Beide Mannschaften hatten in weiterer Folge zahlreiche Möglichkeiten die Entscheidung herbeizuführen. Der Wiener Sport-Club scheiterte aber ebenso wie die Gäste. Diese hatten in den Schlussminuten mit einem Kracher an die Unterkante der Latte auch noch Pech. So standen beide im letzten Match des Jahres vor einem Kraftakt - die Verlängerung stand an.

WSC nach Aufholjagd mit besserem Ende

Und in dieser hatten die Gäste den klar besseren Start. Schon nach drei Minuten brachte Sen die Gäste in Führung (93.), kurz vor dem Wechsel glich Emil Haladej nach Vorarbeit von Thomas Jackel aus (105.). Nach dem erneuten Seitenwechsel kamen die Gäste erneut besser aus den Startlöchern - Ehinabo Omoighe traf aus der Distanz zum 3:2 für TWL Elektra (107.). Kurz vor Schluss konnte Philip Buzuk aber nach einer Standardsituation noch auf 3:3 stellen (117.). Im anschließenden Elfmeterschießen versagten Fürthaler und Rajkovic die Nerven, auf Seite des WSC trafen alle Spieler und so hieß der Sieger am Schluss Wiener Sport-Club.

 

Torfolge: 0:1 Manuel Gager (45.+1), 1:1 Miroslav Beljan (49. - Elfmeter), 1:2 Taner Sen (93.), 2:2 Emil Haladej (105.), 2:3 Ehinabo Omoighe (107.), 3:3 Philip Buzuk (117.)

 

Elfmeterschießen:

0:0 Prögelhof hält gegen Fürthaler
1:0 Csandl
1:0 Rajkovic verschießt
2:0 Dimov
2:1 Ivic
3:1 Josic
3:2 Gager
4:2 Haladej

 

MW

 

 

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