0:1 - TWL Elektra entscheidet knappe Partie gegen Wiener Viktoria für sich!

"Ein bisschen wirkt es, dass der Dampf draußen ist. Wir haben diesmal aufgrund der mangelnden Effektivität verloren." Kurt Castek, Co-Trainer des SC Wiener Viktoria, war nach dem 0:1 gegen TWL Elektra ein wenig ratlos. Im Heimspiel gegen die Elf von Herbert Gager herrschte lange Zeit ein kampfbetontes Spiel, gab es nicht viel Möglichkeiten auf beiden Seiten zu verzeichnen. Die Gastgeber hätten vorlegen können, vergaben die Chancen aber und mussten so am Ende mitansehen wie die Gäste das einzige Tor des Tages schossen und den Sieg einfuhren.

Stangenschüsse auf beiden Seiten

Spielerisch war die Partie von Anfang an nicht auf höchstem Niveau. Das Spiel fand hauptsächlich im Mittelfeld statt, Möglichkeiten zur Führung hatten aber beide. Je einmal ging der Ball bei Schussversuchen an die Stange des gegnerischen Gehäuses. Da er den Weg hinein jedoch nicht fand, stand es zur Pause 0:0.

Goldtor nach kollektivem Abwehrversagen

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel von beiden Seiten noch ein Stück schwächer. Bei beiden Mannschaften fehlte in den entscheidenden Situationen der letzte Nachdruck. So dauerte es lange und brauchte einen unkonzentrierten Moment der Hintermannschaft der Hausherren bis dann doch ein Treffer fiel. Nach einem in einem Angriff verursachten Ballverlust von Gustavo Eduardo, ging es plötzlich über die rechte Seite der Gäste ganz schnell. Rigo zog gegen Grgic nicht das Foul, der bediente den mitgelaufenen Taner Sen, der von der Abwehr der Hausherren auch nicht attackiert wurde und dann per tollem Schuss ins lange Eck auf 1:0 stellte (76.). Nach dem Rückstand hätte die Elf von Toni Polster noch den Ausgleich erzielen können, vergab zwei gute Sitzer aber und musste sich so dann schließlich mit 0:1 geschlagen geben.

Kurt Castek (Co-Trainer SC Wiener Viktoria) nach dem Match:

"Ein bisschen wirkt es, dass der Dampf draußen ist. Wir haben diesmal aufgrund der mangelnden Effektivität verloren. Kämpferisch kann man den Jungs absolut nichts vorwerfen, da hauen sie sich voll rein. In der Offensive klappt es aber nicht so gut, wie noch im Herbst. Es ist kein Vorwurf, weil auch immer wieder Spieler fehlen, aber die Chancenauswertung ist nicht ideal. Da war die Elektra heute besser, hat am Schluss auch verdient gewonnen. Jetzt stehen englische Wochen an, am Ende wollen wir auf jeden Fall in den Top 6 stehen."

 

Torfolge: 0:1 Taner Sen (76.)

 

Die Besten:

SC Wiener Viktoria: keiner

TWL Elektra: Taner Sen (MIT)

 

MW

 


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