3:0 im Burgenland - Elektra lässt Draßburg keine Chance!

Für den ASV Draßburg gab es unter der Woche die erfreulichen Nachrichten, dass diese Saison kein Verein aus der Regionalliga Ost absteigen müsse, der Druck des Abstiegskampfs damit wegfallen würde. Somit hätte man im Heimspiel gegen TWL Elektra eigentlich befreit aufspielen können. Das sollte jedoch nicht gelingen. Die Gäste aus Wien, waren das klar bessere Team, siegten am Ende mit 3:0. "Wir mussten den Gegner knacken, danach haben wir uns leichter getan", war Elektra-Trainer Herbert Gager nach dem Auswärtssieg sehr zufrieden.

Klare Überlegenheit

Auch wenn vor der Pause kein Treffer gelang, Chancen gab es für die Gäste einige. Die Gager-Elf war von Beginn an überlegen und kamen immer wieder gefährlich vors Tor von Draßburg-Goalie Zdravkovic. Der konnte sich einige Male auszeichnen, verhinderte so vor dem Pausenpfiff mehrmals den Rückstand seiner Mannschaft. Draßburg gelang es selten, sich aus dem Griff der Gäste zu befreien. Trotzdem gelang es das torlose Remis bis zur Pause zu halten.

Erster Treffer Knackpunkt

Nach Wiederanpfiff wurden die Angriffe der Elektra dann noch konkreter, wenige Minuten nach Wiederanpfiff fiel dann das aus Sicht der Gager-Elf erlösende 1:0. Manuel Gager setzt sich gegen die Abwehr der Hausherren geschickt durch, schloss ab. Seinen Schuss konnte Zdravkovic nur kurz abwehren, den Nachschuss verwertete Taner Sen zur längst verdienten Führung (52.). Danach wurde es leichter, musste Draßburg aufmachen und sich um die eigene Offensive kümmern. Das bot den Gästen natürlich mehr Platz und die Folge war das 2:0. Nach einer tollen Flanke von Ognjen Sipka, stand Taner Sen erneut goldrichtig und machte seinen zweiten Treffer an diesem Abend (59.). Damit war die Partie entschieden. Der Druck auf die Verteidigung von Draßburg wurde aber nicht weniger. Auch nach dem Doppelschlag spielte die Elektra stark weiter nach vorne. In der Verteidigung stand man zumeist sicher, kam selten in Verlegenheit. Kurz vor Schluss zog Nikola Ivic bei einem Freistoß aus großer Distanz ab und traf via Innenstange zum 3:0 (88.) - der Endstand.

Herber Gager (Trainer TWL Elektra) nach dem Auswärtssieg:

"Ein auch in dieser Höhe absolut verdienter Sieg von uns. Wir waren von Beginn an überlegen, hatten schon vor der Pause etliche Möglichkeiten. Draßburg musst du aber erst einmal knacken. Nach dem 1:0 war es dann leichter. Dass die Jungs trotzdem weiter nach vorne gespielt haben, zeichnet sie aber aus. Am Ende geht der 3:0 absolut in Ordnung."

 

Torfolge: 0:1 Taner Sen (52.), 0:2 Taner Sen (59.), 0:3 Nikola Ivic (88.)

 

Die Besten:

ASV Draßburg: Stevica Zdravkovic (TW)

TWL Elektra: Taner Sen (MIT)

 

MW

 

 


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