2:2 gegen Draßburg - Wiener Viktoria kann sich nicht für Leistungssteigerung belohnen!

"Die Mannschaft war wie ausgewechselt, nur leider konnten wir uns am Ende nicht belohnen und müssen dann sogar froh sein, nicht verloren zu haben." Kurt Castek, Co-Trainer des SC Wiener Viktoria, war nach dem 2:2 gegen den ASV Draßburg trotz verpasstem Sieg weitaus zufriedener als nach dem knappen 1:0-Heimsieg letzte Woche gegen ASV Siegendorf. Insgesamt entwickelte sich ein spannendes Spiel der beiden Mannschaften, in dem sowohl die Hausherren als auch die Gäste Möglichkeiten auf einen "Dreier" verpassten.

Dominante Polster-Elf

Die Hausherren begannen überfallsartig und erspielten sich in der Anfangsphase schnell erste gute Möglichkeiten. Und eine dieser war auch gleich im Tor. Vor dem 1:0 spielte Yavolenko den Ball auf den Flügel zu Justin Mwatero und dieser spielte scharf in die Mitte zu Zoran Mihailovic, der nur mehr einschieben musste (11.). "Im Anschluss hätten wir noch drei oder vier Tore machen können, haben da die Vorentscheidung aber verabsäumt", kritisiert Castek die fehlende Konsequenz vor dem Tor. Nach einer halben Stunde riss dann aber plötzlich der Faden und die Polster-Elf begann langsam weniger für das Spiel zu machen. Das öffnete Draßburg die Tür zurück ins Spiel zu kommen. SC-Goalie Arnberger musste bei zwei Kontern all sein Können aufbieten um den Ausgleich zu verhindern.

Mannschaften laden zu Toren ein

Das änderte sich dann im zweiten Durchgang aber nicht einmal 10 Minuten nach Wiederanpfiff. Erneut war es ein schneller Gegenzug und Marko Nikolic stellte auf 1:1 (52.). Ein Weckruf, denn unmittelbar danach kamen die Hausherren zur erneuten Führung. Nach einem Freistoß stieg Bough Kevin Guy Roland Bangai am höchsten und köpfte wuchtig ein (54.). Und erneut war ein Phänomen zu beobachten - die Wiener Viktoria hörte auf zu spielen und ließ Draßburg zurück ins Spiel kommen. "Wir haben den Ball nur mehr nach vorne geschossen und im Mittelfeld zu viele Räume offen gelassen." Das rächte sich kurz vor Ende der regulären Spielzeit. Andreas Lemut machte das 2:2 und sicherte damit zumindest einen Punkt für die Burgenländer (87.). In der Nachspielzeit wäre aber sogar noch mehr möglich gewesen, erneut war Arnberger aber zur Stelle.

Kurt Castek (Co-Trainer SC Wiener Viktoria):

"Die Mannschaft war wie ausgewechselt, nur leider konnten wir uns am Ende nicht belohnen und müssen dann sogar froh sein, nicht verloren zu haben. Es war aber unverständlich, warum wir nach den Führungstreffern jedes Mal zu spielen aufgehört haben. Draßburg hat aber speziell in Halbzeit zwei stark gespielt und uns immer wieder vor Probleme gestellt. Arnberger hat uns dann aber glücklicherweise noch den Punkt gerettet."

 

Torfolge: 1:0 Zoran Mihailovic (11.), 1:1 Marko Nikolic (52.), 2:1 Bough Kevin Guy Roland Bangai (54.), 2:2 Andreas Lemut (87.)

 

Die Besten:

SC Wiener Viktoria: Zoran Mihailovic (ST), Bough Kevin Guy Roland Bangai (ST), Günther Arnberger (TW)

ASV Draßburg: Marko Nikolic (ST)

 

MW

 

 

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