Nach Saalbach-Hinterglemm nun Mühlbach/Pzg. - TSV Unken stellt nächsten höherklassigeren Verein ein Bein

In der Qualifikationsrunde des Salzburger Landescups sorgte der TSV Unken bereits für Aufsehen, als vor heimischem Publikum Saalbach-Hinterglemm mit 3:2 niedergerungen wurde. Anlässlich der 1. Runde kam es im Unkener Wetterkreuzstadion gestern zum Aufeinandertreffen mit dem SC Mühlbach/Pzg., der sogar zwei Ligen über den Huber-Schützlingen angesiedelt ist. Doch wie schon gegen die Glemmtaler konnte der TSV auch gegen die Oberpinzgauer überzeugen und zog mit einem verdienten 3:0-Erfolg in die 2. Runde ein.

 

Ionut Vacaresu mit Gustostückerl

Im Vergleich zur letztwöchigen Quali musste der TSV Unken am gestrigen Fußballnachmittag auf drei wichtige Stützen verzichten. "Pfaffenbichler laboriert an einer Zerrung, sollte aber pünktlich zum Meisterschaftsstart wieder fit sein. Und Keeper Huber sowie Hasenauer waren auf einer Hochzeit - also nichts Tragisches", klärt Unkens Sektionsleiter Florian Wimmer auf. Die Hausherren begannen äußerst druckvoll und bekamen das Spielgeschehen relativ schnell unter Kontrolle. In der 23. Minute brachte Bogdan Vacarescu die Heimelf in Front, ehe Bruder Ionut lediglich vier Minuten danach sehenswert nachlegte: Der 26-jährige Rumäne sah, dass sich Mühlbach-Keeper Unterweger etwas zu weit vor seinem Gehäuse positioniert hatte, und stellte mit einem gefühlvollen Heber aus rund 40 Metern auf 2:0 (27.). "Ich weiß nicht, ob die Mühlbacher in Vollbesetzung gespielt haben - dafür kenne ich sie einfach zu wenig. Aber Fakt war, dass wir klar die Oberhand hatten", ging es für Wimmer und seine Unkener schließlich mit einer verdienten 2:0-Führung in die 15-minütige Halbzeitpause.

 

Unken setzte die nächste Duftmarke

Nachdem die Seiten gewechselt wurden, fanden die Gäste eine dicke Möglichkeit auf den Anschlusstreffer vor: Nach einem Eckball rettete erst Alu, den Abpraller konnte letztlich Heim-Schlussmann Lohfeyer mit einem tollen Reflex entschärfen (50.). "Das war eine gute Chance, aber unterm Strich auch die einzige", untermalt Wimmer die Dominanz des Gastgebers. In Minute 69 war bei den Oberpinzgauern wohl endgültig das Licht aus, als Ionut Vacarescu seinen Doppelpack schnürte - 3:0. Im Finish ließ Unken nichts mehr anbrennen und brachte den souveränen Vorsprung gekonnt über die Ziellinie. "Ein sehr erfreulicher Fußballnachmittag. Wir haben wenig bis gar nichts zugelassen und waren über die gesamte Spieldauer die bessere Mannschaft", legten Wimmer und seine Crew den nächsten höherklassigeren Klub übers Knie.

 

Einzug in die 3. Runde für den TSV "auf alle Fälle machbar"

Die Regenerationszeit bis zum nächsten Cupauftritt der Unkener Kicker hält sich in Grenzen, geht es bereits am kommenden Dienstag mit der Begegnung gegen Taxenbach weiter. "Wenn du Saalbach-Hinterglemm und Mühlbach eliminierst, dann ist ein Weiterkommen gegen ein Team, das in derselben Liga wie wir spielt, auf alle Fälle machbar", verspürt Wimmer positive Vibes. Wenn der TSV auch die Zweitrunden-Hürde meistert, würde in Runde drei mit Bischofshofen ein absoluter Knaller warten. "Das wäre ein netter Gegner", liebäugelt der Unkener Sektionsleiter schon ein bisschen mit der Partie gegen den Regionalligisten. 

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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